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Herausgeber: Stadt Spremberg/Grodk · GeWoBa · SWS · SKK · SWAZ · ASG · Krankenhaus Spremberg

Gute Nachrichten für Spremberg/Grodk

Fernwärmeversorgung langfristig gesichert

Die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH und die LEAG haben den Folgevertrag für eine sichere Wärmeversorgung beschlossen. Bis 31. Dezember 2037 wird aus den Kraftwerksblöcken und Hilfskesseln vom Kraftwerks- und Industriestandort Schwarze Pumpe/Car-na Plumpa Fernwärme geliefert. Damit setzen die SWS und die LEAG ihre Zusammenarbeit in der Wärmeversorgung für die Stadt Spremberg/Grodk fort.

Wärme für Generationen: Die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH sichert die Fernwärmeversorgung langfristig und zuverlässig.
Symbolbild: © Städtische Werke (Spremberg) GmbH/KI

Beide Unternehmen haben sich auf einen Folgevertrag geeinigt, der den Wandel der Energie- und Wärmeversorgung hin zu einer klimafreundlichen Fernwärmeversorgung begleiten soll. Sie verständigten sich darauf, die Fernwärme bis zum Jahr 2030 sukzessive auf CO2-arme, im weiteren Verlauf auf CO2-freie Technologien umzustellen. Damit sollen die gesetzlichen Regelungen aus dem Wärmeplanungsgesetz eingehalten werden.

Hilfskessel im Einsatz

Der Folgevertrag, der ab 1. Mai 2026 greift, wurde notwendig, da der bestehende Fernwärmeliefervertrag zum 30. April 2026 ausläuft. Die Lieferung von Fernwärme aus den Blockanlagen des Kraftwerks richtet sich nach der hoch flexiblen Kraftwerksfahrweise. An Tagen, an denen aus wirtschaftlichen Gründen keine Fernwärme aus Braunkohle zur Verfügung steht, wird die Wärmeversorgung mit ölbetriebenen Hilfskesseln sichergestellt. Sie unterstützen als ergänzende Dampferzeuger im Kraftwerk die Hauptanlagen, indem sie Dampf zum Beispiel für den Start des Kraftwerks liefern. Damit sorgen Hilfskessel für Flexibilität und Zuverlässigkeit des Gesamtsystems.

Vielfältige Interessen

„Die erfolgreiche Einigung ist das Ergebnis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und unseres gemeinsamen Verständnisses für die Bedeutung einer nachhaltigen und sicheren Fernwärmeversorgung. Wir setzen damit ein starkes Zeichen für die Zukunft unserer Stadt und stehen weiterhin als verlässlicher Partner an der Seite unserer Kunden“, betont SWS-Geschäftsführer Michael Schiemenz. „Die Verhandlungen waren von hohen Anforderungen und vielfältigen Interessen geprägt. Die SWS und die LEAG standen vor der Herausforderung, wirtschaftliche Stabilität, nachhaltige Energieversorgung und die Interessen der Kunden bestmöglich in Einklang zu bringen. Dank intensiver und kon-struktiver Gespräche konnte eine zukunftsfähige Lösung gefunden werden, die allen Beteiligten Planungssicherheit gibt.“

Schulterschluss mit Kommunen

LEAG-Vorstandsvorsitzender Adi Roesch sagt: „Wir freuen uns, die Stadtwerke Spremberg auf ihrem langfristigen Weg zu einer dekarbonisierten Wärmeversorgung unterstützen zu können. Dieser Folgevertrag ermöglicht es uns, einen Beitrag für die Versorgungssicherheit im Rahmen unserer flexiblen Kraftwerksfahrweise zu leisten, während wir gleichzeitig gemeinsam an Lösungen für eine klimafreundliche und wirtschaftlich tragfähige Wärmeversorgung arbeiten, die den politischen Vorgaben der Wärmewende Rechnung tragen. Auch in Zeiten von Umbrüchen stehen wir im engen Schulterschluss an der Seite der Kommunen und Bürger, um gemeinsam sinnvolle und für alle tragbare Ergebnisse zu erreichen.“

Bitte vormerken: 6. Mai 2026, 17 Uhr im Spreekino Informations­veranstaltung Fernwärme

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