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Herausgeber: Stadt Spremberg/Grodk · GeWoBa · SWS · SKK · SWAZ · ASG · Krankenhaus Spremberg

Planung für die „Spreeharfe“ vor dem nächsten Abschnitt

„Reif für die Insel“ im Färberquartier

Im Färberquartier befindet sich ein Projekt der Stadt Spremberg und der GeWoBa gemeinsam mit der „mks Architekten-Ingenieure GmbH“ kurz vor dem Abschluss: die Sanierung und Aufstockung der Bahnhofstraße 1–2. Hier entstehen ein Zentrum für medizinische Versorgung sowie vier Penthouse-Wohnungen in Holzbauweise.

Mit dem kommunalen Großprojekt „Spreeharfe“ entsteht im Stadtzentrum im Bereich der Jägerstraße ein komplett neues Quartier.
Grafik: GeWoBa

Das zweite kommunale Großprojekt ist die „Spreeharfe“ im Stadtzentrum. Mit ihr entsteht ein komplett neues Quartier im Bereich der Jägerstraße. Dazu gehört laut Stadtverwaltung auch ein großer Edeka-Supermarkt. Die AG Stadtentwicklung sammelt Ideen für eine lebenswerte Gestaltung der Innenstadt (siehe QR-Code). Nach außen hin ist die „Spreeharfe“ zwar noch nicht sichtbar, sie entwickelt sich aber ebenfalls. Ende August 2026 – also nach dem Heimatfest zum großen Stadtjubiläum – soll die Baumaßnahme beginnen.

Bevor eine Straßendecke in der „Spreeharfe“ gezogen werden kann, werden alle unterirdischen Medien neu verlegt. Eine Besonderheit betrifft die Abwasserentsorgung im Bereich „Spreeharfe“: Es gibt jeweils einen Kanal für das Regen- und einen für Schmutzwasser.
Grafik: G. Schulze/Spree-PR

Das bedeutet, die unterirdischen Medien an die neuen Bedürfnisse anzupassen. Aktuell befinden sich die daran beteiligten Unternehmen wie der SWAZ, die SWS, die GeWoBa und die Stadt Spremberg in Abstimmung zur Neuverlegung der Medien Strom, Fernwärme, Trink-, Ab- und Regenwasser, Telekommunikation. Im März soll die Genehmigungsplanung für die Medien sowie den Straßenneubau vorliegen und den zuständigen Ämtern zugeschickt werden. Im Juni würde dann mit der Ausführungsplanung und der Vergabe der Bauleistungen begonnen werden. Geplanter Baubeginn für die Medien im Erdreich ist der 31. August 2026. Wenn diese bis Jahresende verlegt sind, kann bis Mitte 2027 die Straße errichtet und ab da als Baustraße genutzt werden. Dann startet die GeWoBa mit dem Bau der Häuser. Erst nach Fertigstellung des Rohbaus wird der Asphalt auf die Straße gebracht.

Das Konzept „Spreeharfe“: Im ersten Bauabschnitt werden das halbrunde Kopfgebäude mit 3-Zimmer-Wohnungen sowie die zwei angrenzenden Gebäude mit 4-, 3- und 2-Zimmer-Wohnungen errichtet. Im zweiten Bauabschnitt entstehen zwei weitere Gebäude, die dann das Ensemble an der Bahnhofstraße abschließen. Das Besondere daran: Es ist als Hybridkonstruktion geplant. Auf einem Stahlbetonsockel werden die Obergeschosse in einer Stahlbetonskelettkons-truktion errichtet und eine hochdämmende, aus nachwachsenden Rohstoffen errichtete Holzfassade davor gehängt. Ziel des Projektes ist es, die Betriebskosten auf ein Minimum abzusenken.

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