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Herausgeber: Stadt Spremberg/Grodk · GeWoBa · SWS · SKK · SWAZ · ASG · Krankenhaus Spremberg

Herbstmarkt und weitere Termine

Herbstmarkt und weitere Termine

Sport im Spremberger Stadtpark

Foto: ASG/Schwausch

Familienfest bei Sport im Spremberger Stadtpark

21. September, 10 – 11 Uhr

Tag der offenen Tür in der Offenen Werkstatt Spremberg im Postgebäude

27. September

23. Ausbildungsmesse an der BOS Spremberg

27. September, 09 – 12 Uhr

Töpfer- und Herbstmarkt in der Spremberger Innenstadt

27. – 28. September

„Heeme fehlste“-Stammtisch bei Kronospan (ehemals Sprela)

Verbindliche Anmeldung über www.heeme-fehlste.de
8. Oktober, 19 Uhr

Fachtag 2025 des Netzwerkes Ankommen in Brandenburg

Thema: „Brandenburg gemeinsam gestalten – Zuzug und Zusammenwachsen vor Ort“ in Fehrbellin
14. Oktober, 09:30 – 15:00 Uhr

1. Lichterfest in der Spremberger Innenstadt

29. – 30. November

Lebendiger Adventskalender bei der ASG

Mit dem Kreativtreff und der „Heeme fehlste“-Initiative
1. Dezember, ab 17 Uhr

Weihnachtsmarkt in der Spremberger Innenstadt

11. – 14. Dezember

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Bem-vindo, Tervetuloa und Willkommen…

Bem-vindo, Tervetuloa und Willkommen…

Seit dem Heimatfest werden Gäste, die mit dem Bus oder mit der Bahn in die „Perle der Lausitz“ reisen, mit einem herzlichen „Willkommen“ begrüßt.

Die Mediengestalter Alicia Herrmann sowie Mario Hergesell beim Befestigen der Banner am Busbahnhof.

Foto: Stadt Spremberg

Eine kleine, aber wirkungsvolle Geste, die in zwanzig verschiedenen Sprachen dazu einlädt, sich in Spremberg/Grodk heimisch zu fühlen. Bem-vindo heißt es auf Portugiesisch, Sveiki atvykę auf Litauisch, Tervetuloa auf Finnisch oder Καλωσόρισμα (Kalosórisma) auf Griechisch. Die Willkommensbanner sollen als Bekenntnis der Stadt zu Offenheit und Toleranz gegenüber Menschen verschiedener Herkunft verstanden werden. Die Idee dazu hatte Pfarrerin Jette Förster in der Bürgerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung im Juli. Entworfen wurden die Banner von der Agentur PUREORANGE – Voigt Werbetechnik.

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Ein großes Fest für die Heimatstadt

SKK freut sich über Vorschläge und Ideen zum Jubiläumsjahr

Ein großes Fest für die Heimatstadt

Im nächsten Jahr feiert Spremberg sein 725. Jubiläum. Die SKK Spremberger Kino und Kultur GmbH übernimmt dafür das Projektmanagement.

„Unser Ziel ist es, mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen an die vielfältige Geschichte unserer Stadt zu erinnern und den Gästen und Besuchern die schönsten Seiten von Spremberg und seinen 14 Ortsteilen vorstellen“, sagt Geschäftsführer Michael Apel, für den dieses Jubiläumsjahr natürlich Chefsache ist. „Vor allem soll es aber eine lange Geburtstagsfeier von Spremberger Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt werden“.

Spreenixe Lucy ist bekennender Spreekinofan und mindestens genauso begeistert von der neuen Schoko-Popcorn-Kreation aus dem Hause Confiserie Felicitas. Auch sie freut sich auf das große Jubiläumsjahr 2026, bei dem Spremberg/Grodk und die 14 Ortsteile im Mittelpunkt stehen.

Foto: M. Apel/SKK

In den nächsten Wochen und Monaten wird die SKK mit Vereinen und Initiativen, Gewerbetreibenden und Verbänden sprechen und Ideen für die Feierlichkeiten entwickeln. Auch einzelne Interessenten sind aufgerufen, Vorschläge und Ideen zu unterbreiten. Dabei geht es natürlich um neue Ideen, aber auch um Vorschläge und Gedanken, wie man bereits etablierte Veranstaltungsformate ausbauen, verbessern oder weiterentwickeln kann.

Ideen und Schoko-Popcorn

Bei einer öffentlichen Veranstaltung im Spreekino will die SKK am Sonntag, 28. September, 11Uhr bereits erste Gedanken und Ideen vorstellen und ruft daher alle Sprembergerinnen und Spremberger auf, ihre Vorschläge einzureichen. Am besten geht das in Schriftform an die Stadt & Tourist Information oder per Mail an info@touristinfo-spremberg.de. Bei dieser Veranstaltung wird übrigens auch das neue Gemeinschaftsprodukt der Confiserie FELICITAS und des Spreekinos, die leckeren mit Schokolade umhüllten Popcorns, seinen offiziellen Namen erhalten. So ist schon mal ein kulinarischer Auftakt in die Feierlichkeiten zum 725. Stadtjubiläum garantiert.

Alles im Blick

Einen ersten Eindruck vermittelt schon der neue Spremberg Kalender 2026, welcher in den nächsten Tagen in der Stadt & Tourist Information erhältlich ist und der auch schon erste Termine enthält. Wer immer aktuell auf dem Laufenden sein will, was an Veranstaltungen in Spremberg und der Region stattfindet, dem sei die Webseite www.touristinfo-spremberg.de/veranstaltungen empfohlen. Dort ist und man bestens informiert.

Der Spremberg Kalender 2026

Foto: SKK

Spremberger Kino & Kultur GmbH

Er enthält viele Fest- und Veranstaltungstermine und ist in der Stadt & Tourist Information erhältlich.

Wer selbst einen Veranstaltungshinweis hat, schicke diesen bitte an veranstaltungen@skk-spremberg.de.

„Ich bin überzeugt, wir werden mit unserer bekannten Spremberger Feierlaune ein schönes und würdiges Jahr um unseren 725. Geburtstag erleben“, freut sich Michael Apel, GF der SKK, auf die nächsten Monate.

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MVZ, Kooperationen und neue Ausbildung

Viele Bausteine für Gesundheitsstandort Spremberg/Grodk

MVZ, Kooperationen und neue Ausbildung

Für die Absicherung der medizinischen Versorgung von Patienten gibt es nicht die eine Standardlösung. Es ist ein Konstrukt aus Bausteinen und Kooperationen. Im Gespräch mit Tobias Grundmann, Geschäftsführer der Spremberger Krankenhausgesellschaft, wird deutlich, was alles getan wird, um die Patienten aus Spremberg/Grodk und Umgebung bestmöglich zu versorgen.

Geschäftsführer Tobias Grundmann, Christiane Nowka, Medizinische Fachangestellte in der Praxis Dreschkowsky, Allgemeinmedizinerin Julia Dreschkowsky aus dem MVZ, und Stephanie Gerischka, Kaufmännische Leiterin des MVZ (v. l.) zu Besuch im Emsland. Hier informierten sie sich über ein neues Modell zur Weiterbildung von Pflegekräften.

Foto: Krankenhaus Spremberg

Warum mangelt es überall an Fachärzten?

Die Demographie trifft nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte. In den nächsten Jahren gehen zahlreiche Mediziner in den Ruhestand. Ihre Nachfolge ist meist offen. Weil die Selbstständigkeit mit einem hohen organisatorischen, bürokratischen und finanziellen Aufwand verbunden ist, geht der Trend bei der jüngeren Ärzteschaft weg von der eigenen Niederlassung hin zur Anstellung in einem MVZ. Um Ärztinnen und Ärzte für Spremberg zu gewinnen, haben wir verschiedene Maßnahmen initiiert. Gerade erst wurde gemeinsam mit der KV und der Praxis Brinck aus Döbern ein Weiterbildungsnetzwerk für Allgemeinmedizin gegründet. Außerdem hat Julia Dreschkowsky, Fachärztin für Allgemeinmedizin im MVZ, die Weiterbildungsermächtigung, so dass die gesamte Weiterbildung Allgemeinmedizin in unserem Haus absolviert werden kann. Das ist hervorragend. Wir können die individuelle ganzheitliche Ausbildung gewährleisten und bieten danach die Möglichkeit an, in eine fertige Praxis unseres MVZ zu ziehen.

Das MVZ Bahnhofstraße?

Genau. Unsere MVZ Poliklinik ist erfreulicherweise komplett belegt. Wir brauchten also eine schnelle Lösung neue Praxen zu schaffen, ohne zeitaufwendig komplett neu bauen zu müssen. Gemeinsam mit der Stadt und der GeWoBa wurde das Gebäude in der Bahnhofstraße ins Auge gefasst – mitten im Zentrum und mit Platz für Arztpraxen auf drei Etagen. Innerhalb des nächsten Halbjahres werden die Orthopäden ihre neuen Räumlichkeiten beziehen. Desweiteren halten wir jeweils eine Etage für Zahnmedizin und eine für Allgemeinmedizin bereit.

Welche Ideen gibt es noch?

Mehr als eine Idee, sondern ganz konkret ist das neue Berufsbild: Arztassistenz oder Physician Assistant (PA). Nicht-ärztliches Personal übernimmt Assistenzaufgaben, also bestimmte ärztliche Tätigkeiten wie die Mitwirkung bei der Erstellung von Diagnostik und Therapieplänen. Die Weiterbildung für Pflegekräfte und andere Gesundheitsfachberufe erfolgt als sechssemestriges duales Bachelorstudium. Wir haben uns dieses Modell kürzlich in Papenburg im Emsland angesehen und wollen es in Spremberg anbieten.

Kann so die medizinische Versorgung abgesichert werden?

Es ist einer von vielen Bausteinen. Unsere Kernaufgabe als Krankenhaus ist die stationäre Versorgung von Patienten. Für die ambulante Versorgung ist initial die Kassenärztliche Vereinigung zuständig. Wir unterstützen bestmöglich und arbeiten aktiv mit, um die ambulante medizinische Versorgung zu gewährleisten. Die Stadt hilft ebenfalls, wie beim MVZ in der Bahnhofstraße. Es braucht viele kluge Lösungen, um die medizinische Versorgung trotz des Ärztemangels aufrechtzuerhalten.

www.krankenhaus-spremberg.de

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Tauchgang in die Finsternis

Unterwasser-Einsatz auf der Kläranlage Döbern

Tauchgang in die Finsternis

Sauerstoff, eine Funkverbindung und das Vertrauen in die Kollegen und die eigenen Fähigkeiten: Das sind die Voraussetzungen für die Arbeit der Industrietaucher.

Die Profis der Tauchbetrieb S. Richter GmbH aus Schleswig-Holstein waren nach Döbern gekommen, um im Belebungsbecken der Kläranlage auf Tauchstation zu gehen. Der Einsatz in 5 Metern Tiefe geschieht in völliger Dunkelheit, denn im Belebungsbecken beträgt die Sicht gleich Null. Diese Tauchgänge führen nicht in farbenprächtige Unterwasserwelten, sondern in zwar geruchsneutrales, aber braunes, ca. 16° Celsius kühles Abwasser.

Alle fünf bis sechs Jahre müssen die Industrietaucher auf den Kläranlagen in den Abgrund, um die Technik unter andrem im Belebungsbecken zu überprüfen und zu reinigen. Dafür sind sie speziell ausgebildet. Ihre Arbeitskleidung: Neoprenanzug und Taucherglocke, die mit Kabeln und Schläuchen für den Sauerstoff, die Pressluft-Reserve und die Telefonverbindung ausgestattet sind. Eine Weste mit Gewichten sorgt für die nötige Schwere, um an den Grund des fünf Meter tiefen Beckens zu gelangen.

Blindes Vertrauen

In der völligen Dunkelheit sind Industrietaucher auf ihre Erfahrung und die Kommandos ihres Partners am Beckenrand angewiesen. So wichtig wie die Verständigung zwischen Taucher und Team ist auch die mit dem Kranführer. Den Kran hat der SWAZ extra dazugebucht. Auf Handzeichen navigiert der Kranführer die Belüftungsstränge zentimetergenau in Position, damit der Taucher sie unter Wasser verschrauben kann. Der muss sich im Klärbecken blind auf seinen Orientierungssinn in der Finsternis und das Team an Land verlassen können.

Sechs Belüftungsstränge, sogenannte Lanzen, mussten unter Wasser abgeschraubt, aus dem Becken gehoben, an Land gereinigt und dann unter Wasser mit Schrauben, Schlüsseln und Bohrmaschine wieder installiert werden. An jedem Strang sind 40 Lüfterkerzen, Membrane für die Rohrbelüfter, befestigt – 240 pro Becken. Zwei Tage hat der Wechsel der Belüfter in Döbern gedauert, der reibungslos geklappt hat. Die nächste Überprüfung ist hier für 2030 geplant.

  • Der Industrietaucher steigt in das Belebungsbecken.

    Foto: SWAZ

  • Unverzichtbar bei diesem Einsatz ist auch der Kran.

    Foto: SWAZ

  • Per Kran werden die Belüftungsstränge aus dem Becken und später wieder zurück ins Abwasser gehoben.

    Foto: SWAZ

  • Ein Belüftungsstrang hat 40 Lüfterkerzen, die jeweils 75 cm lang sind. An Land werden sie einzeln gereinigt.

    Foto: SWAZ

  • Zurück an der Wasseroberfläche. Der Einsatz ist erfolgreich beendet.

    Foto: SWAZ

Hintergrund:

Das Belebungsbecken gehört zu den zentralen Bestandteilen bei der Abwasserentsorgung auf einer Kläranlage, denn hier erfolgt die eigentliche Reinigung. Im Belebungsbecken kommen Mikroorganismen in Form von Belebtschlamm zum Einsatz. Das Belebtschlamm-Abwasser-Gemisch wird mittels Gebläsen künstlich belüftet. Durch die Belüftung wird Sauerstoff zugeführt, der wiederum die Mikroorganismen aktiviert, die sich von den Schmutzteilchen ernähren.

Hier bauen wir für Sie

Kontinuierlich investiert der SWAZ in seine Anlagen und Leitungen. Das ist mitunter auch mit Verkehrseinschränkungen verbunden. Aktuell betrifft das folgende Baumaßnahmen:
■ Erneuerung der Trinkwasserleitung in Schwarze Pumpe, Bahnweg/Fritz-Schulz-Straße
■ Erneuerung der Trinkwasserleitung in Groß Schacksdorf, Waldsiedlung bis 31. Oktober 2025
■ Erneuerung der Trinkwasserleitung in Zerre, Spremberger Chaussee mit halbseitiger Sperrung

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Voller Energie Richtung Zukunft

Ausbildung bei der SWS: Atmosphäre der Wertschätzung

Voller Energie Richtung Zukunft

Strom, Gas und Fernwärme – das sind die drei Säulen des kommunalen Energieversorgers. Das 60-köpfige SWS-Team ist im Einsatz, damit die Menschen in Spremberg und Umgebung bestens versorgt sind. Damit das auch in Zukunft so ist, bildet das Unternehmen kontinuierlich aus: Industriekaufleute, Kaufleute für Digitalisierungsmanagement, Elektroniker/-innen für Betriebstechnik (m/w/d), Anlagenmechaniker (m/w/d), Anlagenmechaniker für Instandhaltung (m/w/d) sowie im dualen Studium Betriebswirtschaftslehre.

Die neuen Auszubildenden Mattes Pink (Industriekaufmann, 3.v.l.) und Chris Leon Handschak (Elektroniker für Betriebstechnik, 4. v. l.) werden von Bianca Pehla (r.), Personalmanagement, Marko Langer Kruß (2.v.r), Bereichsleiter Technische Dienste/Netzbetrieb, Thomas Koch (l.), Meister Netzbetrieb Strom und Jacqueline Schimanski (2.v.l.), Bereichsleiterin Vertrieb/Service, begrüßt.

Foto: SWS

Drei junge Männer erlernen aktuell jeweils einen der Ausbildungsberufe. Jessica Rühle-Krause absolviert hier ihr duales Studium. Ende August konnten SWS-Geschäftsführer Michael Schiemenz und Bianca Pehla vom Personalmanagement drei weitere Auszubildende begrüßen. Fast alle haben den Energieversorger durch frühere Praktika und Ferienjobs kennengelernt und so erste Kontakte geknüpft. „Wir machen aktiv auf die berufliche Vielfalt und die Karrierechancen aufmerksam“, sagt Bianca Pehla. „Wir bieten Schnuppertage an, besuchen Schulen, nehmen an Informationsveranstaltungen und Ausbildungsmessen teil, informieren auf unserer Homepage und in verschiedenen Stellenportalen.“ Mit Erfolg, denn erfreulicherweise war die Resonanz auf die angebotenen Ausbildungsplätze groß.

Viele Annehmlichkeiten

Die Übernahme- und Zukunftschancen für die jungen Menschen nach erfolgreichem Abschluss sind sehr gut. Für die Ausbildung hat die SWS langjährige und bewährte Kooperationspartner – die LWG (Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG Cottbus) sowie das bze (bildungszentrum energie GmbH) – an ihrer Seite. Neben der Vergütung (TVAöD), der Fahrkostenübernahme zum Bildungszentrum und zur Berufsschule, der Altersvorsorge, Jahressonderzahlungen, Lernmittelzuschüssen und Abschlussprämien sind auch die anderen Arbeitsbedingungen wie die flexiblen Arbeitszeiten sehr gut. Die angehenden Stadtwerker kommen aus Spremberg, Reuthen und Meuro. Auch beim restlichen Team sind nicht alle aus der unmittelbaren Umgebung. Einige kommen aus Cottbus, Lauta, Forst, Krauschwitz, Weißwasser und Hoyerswerda. Der längere Arbeitsweg wird durch die vielen Vorteile mehr als wettgemacht.

Familiäres Miteinander

„Bei allen Annehmlichkeiten ist unser größter Vorteil wohl das herzliche, fast familiäre Miteinander. Flache Hierarchien und eine Atmosphäre der Wertschätzung sind sicherlich Gründe dafür, dass sich unser Team wohlfühlt“, so Bianca Pehla. „Wir fördern die jeweiligen Stärken und setzen diese an den passenden Stellen im Unternehmen ein. Wir suchen für alle Themen der Mitarbeiter eine Lösung und unterstützen. Wenn Probleme auftauchen, schauen wir hin und finden Wege.“ Kleine Aufmerksamkeiten zu Weihnachten oder zum Frauentag, gemeinsame Aktivitäten wie unser Familienfest oder den Firmenlauf bestärken das. Schon traditionell sind die SWS auch in diesem Jahr wieder beim Drachenbootrennen an den Start gegangen. „Alles das trägt zu diesem besonderen Wir-Gefühl bei.“
Kein Wunder also, dass sich das rumgesprochen hat und die Stadtwerke für junge Menschen ein attraktiver Ausbilder sowie Arbeitgeber sind.

Mit diesem Flyer werben die SWS für ihre Ausbildungsberufe.

Flyer: SWS

www.swspremberg.de

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Planungen laufen nach Bürgerbeteiligung auf Hochtouren

Eine Attraktion folgt der nächsten – im Stadtpark auf dem Georgenberg

Planungen laufen nach Bürgerbeteiligung auf Hochtouren

Sie liegt vielen Bürgerinnen und Bürgern am Herzen – die grüne Lunge der Stadt. Denn die herrliche Lage oberhalb der City mit Blick bis nach Weißwasser, Boxberg und bei gutem Wetter bis zu den Lausitzer Bergen ist einmalig.

Der Stadtpark aus der Vogelperspektive – hier wird gebaut und saniert, damit er für Einheimische und Gäste zur Attraktion wird.

Drohnenaufnahme: SPREE-PR/Petsch

Nicht jede Stadt hat die Voraussetzungen dafür, in einer gewachsenen grünen Umgebung Angebote für Kultur, Erholung und sportliche Aktivitäten zugleich vorzuhalten. Spremberg/Grodk will die gegebenen Chancen nutzen und bis 2028 den Park mit mehreren Attraktionen bestücken. Für jede Generation soll etwas dabei sein, denn der Stadtpark wird von jungen Familien ebenso wie von Joggern, Zumba-Freunden oder älteren Spaziergängern genutzt.

Pergola als Schattenspender.

Grafik: Ahner Landschaftsarchitektur Partnerschaftsgesellschaft mbB

Es geht los

„Die Planungen laufen, die Beratungen mit der Unteren und Oberen Denkmalschutzbehörde sind durch. Der Antrag auf Erteilung der denkmalrechtlichen Genehmigung ist gestellt“, sagt Gerd Schmiedel, Fachbereichsleiter Planen und Bauen. „Derzeit warten wir auf die Fördermittelbescheide. Erst danach können die Maßnahmen ausgeschrieben werden, damit es losgehen kann. Und es wird richtig schön!“ Im 1. Bauabschnitt werden unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt: Sanierung der „Bastion“ und Errichtung eines barrierefreien Zugangs. Alle Steine und Treppen werden in dem Bereich gereinigt. Ein Fernrohr für Touristen kommt an der Seite hinzu, aber kein mittig stehendes Bauwerk, das ein weithin sichtbares Zeichen gewesen wäre. Der Platz soll für Bands, Lesungen oder andere kleinere Kulturprogramme genutzt werden können.

Der Brunnen mit der geplanten Nebeldüsen-Anlage.
Grafik: Ahner Landschaftsarchitektur Partnerschaftsgesellschaft mbB

Springbrunnen bleibt

Auch der Seemannpavillon wird instandgesetzt, er erhält ein neues Geländer. Der Springbrunnen wird an Ort und Stelle saniert und nicht – wie im Oktober noch verkündet – um etwa 10 Meter weiter versetzt, auch wenn das schöner aussähe. Der Denkmalschutz hat sich dafür starkgemacht, dass der Brunnen dort bleibt, wo er ist. Wichtig in der heißen Jahreszeit: Es sind zwei Nebeldüsen-Anlagen geplant, also Beregnungsanlagen, die in feinen Düsen Wasser versprühen. Eine schöne Abkühlung für die Besucher.

Eine Treppe wird vom Festplatz hoch zum Stadtpark führen.
Grafik: Ahner Landschaftsarchitektur Partnerschaftsgesellschaft mbB

Neue Treppe in den Park

Nach dem 1. Bauabschnitt werden der 2. und 4. in Angriff genommen. Der 3. Bauabschnitt umfasst die Wege und Treppen entlang der Hänge in der Bahnhofstraße, die Sanierung der Großen Pergola und die Fläche am Pilz.

Zunächst zum 2. Bauabschnitt: Der zieht sich vom Bereich Springbrunnen bis zu den Kriegsgräberstätten und dem Bismarckturm. Die zentrale Denkmalanlage soll zurückgebaut werden, Wege- und Platzflächen werden saniert, Bäume und Hecken angepflanzt. Im gesamten Stadtpark sollen einheitliche Papierkörbe, Bänke und Fahrradständer aufgestellt werden, und es wird eine neue Beleuchtungsanlage geben. Ganz neu für alle: Künftig führt eine Treppe vom Festplatz hoch zum Stadtpark. „Es handelt sich um eine Metalltreppe“, erklärt Bauamts-Mitarbeiterin Ines Brüllke. „Auf den ehemaligen Weinhängen bzw. den Flächen, die als Schulgarten genutzt wurden, stehen dann Calisthenics-Sportgeräte, also Reckstangen oder Geräte zum Hangeln oder Klimmzügemachen. Weiter oben stellen wir Spieltische auf zum ,Mensch ärgere Dich nicht’ Spielen und ähnliches.“

Schattenplätze auf der Mehrgenerationenanlage.
Grafik: Ahner Landschaftsarchitektur Partnerschaftsgesellschaft mbB

Schattenplätze am Spielplatz

Auf der Mehrgenerationenanlage werden auf Wunsch vieler Spielplatznutzer mehrere Bankgruppen um Schatten spendende Pergolen ergänzt. Im Kleinkinderbereich wird es ebenfalls eine Pergola mit Sitzgelegenheiten geben. Das alles weckt hohe Erwartungen und die Pläne, die von den Stadtverordneten mit großer Mehrheit beschlossen worden sind, zeigen, dass hier Bürgerwünsche umgesetzt werden zum Wohle aller. Der Stadtpark entwickelt sich zu einer großen Attraktion für Einheimische und all jene, die hierherziehen und voller Spannung nach den sogenannten weichen Standortfaktoren suchen. Also kulturelle, sportliche und Erholungsmöglichkeiten. Auch Touristen und Gäste der Stadt werden froh sein, innenstadtnah eine grüne, schattige Oase zu finden.

Aktuelle Bauvorhaben in Spremberg/Grodk

Berufsorientierende Oberschule

Am 8. September dieses Jahres erfolgte der 1. Spaten-stich für den Neubau an der Berufsorientierenden Schule in der Wirthstraße. Für die Kosten von 33,6 Millionen Euro kommt fast ausschließlich die Stadt auf. Land und Bund fördern keine Schulneubauten.

Abrissarbeiten an der Schwimmhalle

Noch ein 1. Spatenstich für ein großes Bauvorhaben: Am 29. September für die Sanierung der Spremberger Schwimmhalle. Nach umfangreichen Planungen haben nun die Abrissarbeiten am vorhandenen Bau begonnen.

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So hilft die Initiative „Heeme fehlste!“

Rückkehr und Zuzug in Spremberg/Grodk

So hilft die Initiative „Heeme fehlste!“

Ein Umzug in die Stadt Spremberg/Grodk lohnt sich: Neuankömmlinge, die in die Kernstadt beziehungsweise in einen der 14 Ortsteile ziehen, erhalten eine Willkommensbox.

Buntes Treiben beim Sommerfest „Heeme fehlste!“ auf dem Innenhof der historischen Post. Hier konnten sich zum Heimatfest potenzielle Rückkehrer über Wohnungsmarkt, Arbeitgeber sowie Institutionen informieren.

Foto: T. Roitsch/ASG

Die überreicht das Team der Initiative „Heeme fehlste!“ seit 2024. Darin finden sich viele Dinge aus der neuen Heimatstadt – unter anderem ein Kaffeebecher, Marmelade und Tee. „Bis jetzt haben wir rund 140 Boxen an Zuzügler und Rückkehrer überreicht“, sagt Projektkoordinatorin Anja Guhlan von der ASG Spremberg GmbH. Das sind 140 Familien, Paare und Singles, die sich für Spremberg/Grodk als Lebensmittelpunkt entschieden haben.
Die Willkommensbox ist aber nur das sprichwörtliche Sahnehäubchen. Punkten kann die Stadt Spremberg/Grodk bei neuen Einwohnern mit bezahlbaren Mieten, guten Jobperspektiven und vielen abwechslungsreichen Freizeitangeboten. Auf ihrem Weg nach Spremberg/Grodk unterstützt „Heeme fehlste!“ Zuzügler und Rückkehrer. Eine Altersgrenze gibt es nicht. „Wir bieten Hilfe mit unserem breiten Netzwerk. Darunter sind neun Anbieter von Wohnraum in Spremberg sowie weitere aus Hoyerswerda und Weißwasser“, so Anja Guhlan. Egal ob Eigenheim oder Mietwohnung, für jeden Geschmack und Geldbeutel wird das passende Zuhause gesucht. „Außerdem arbeiten wir mit etlichen Unternehmen in der Region zusammen, die offene Stellen besetzen wollen“, sagt die Projektkoordinatorin. Darüber hinaus kooperiert die Initiative mit Schulen, Vereinen und Gruppen.

Sommerfest lockt an

Ein fester Termin im Veranstaltungskalender ist das alljährliche „Heeme fehlste!“-Sommerfest. Das geht zum traditionellen Spremberger Heimatfest über die Bühne. Die Ausgabe 2025 endete mit einem neuen Rekord: Rund 1.100 Besucher wurden bei der knapp dreistündigen Veranstaltung auf dem Innenhof der historischen Post im Stadtzentrum gezählt. „Das Sommerfest ist unser Rückkehrertag. Andere Städte laden dazu rund um Weihnachten ein. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, Weihnachten ist ein Fest für die Familie“, sagt die Projektkoordinatorin. Ein Vorteil des Heimatfestes: Es lockt Tausende Besucher an, darunter auch ehemalige Spremberger. Das Sommerfest wächst. Erstmals gefeiert wurde es 2019. „Es ist wie eine Börse“, sagt Anja Guhlan, „es dreht sich um die Bereiche Leben, Wohnen und Arbeit.“ In diesem Jahr wurden 22 Stände aufgebaut. Drei mehr als bei der Ausgabe 2024. Mit dabei waren Anbieter für Wohnraum, Arbeitgeber aus der Region und Initiativen. „Es gab zahlreiche Gespräche mit Rückkehr- oder Zuzugswilligen“, sagt Anja Guhlan, „aber auch Gespräche mit Hiergebliebenen, die wir Heimatverliebte nennen, und die sich nach neuen Job-Perspektiven umschauen.“ „Heeme fehlste!“ ist auch für die Menschen da, die schon in Spremberg/Grodk leben.

Spannende Stammtische

Offen für Rückkehrer, Zuzügler und Heimatverliebte sind auch die „Heeme fehlste!“-Stammtische, zu denen seit 2017 eingeladen wird. Sie finden viermal im Jahr statt – jeweils im Januar, April, Juli und Oktober. Jedes Mal an einem anderen Ort, um die Vorzüge Sprembergs zu zeigen. Beim Treffen im Schokoladenland der Confiserie Felicitas in Hornow wurden Schokoladen verziert, bei einem anderen Termin im Hornower Schloss ein Schatz gesucht. In der Initiative engagieren sich ehrenamtliche Helfer.

Hunderte Follower

Über Facebook und Instagram hält Anja Guhlan Kontakt zu Hunderten Followern und wird über die Kanäle von Rückkehr- und Zuzugswilligen angesprochen. Sie postet Stellen- und Wohnungsangebote, Fotos und interessante Fakten aus Spremberg/Grodk. Pro Jahr berät Anja Guhlan durchschnittlich 24 Interessenten, die nach Spremberg/Grodk ziehen wollen. Das können Einzelpersonen oder Familien sein. Rund die Hälfte kommt am Ende in die Stadt. Doch nicht jeder Zuzügler oder Rückkehrer nimmt im Vorfeld Kontakt zur Initiative auf. Einige Interessenten betreut Anja Guhlan wenige Wochen bis zum Umzug. Bei anderen dauert der Prozess bis zu einem Jahr. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Aber auch Neuankömmlinge aus Polen, Österreich, der Schweiz und Spanien wurden schon betreut. Noch seien es viele Rückkehrer, die Unterstützung bei „Heeme fehlste!“ suchen. „Die Zahl der Zuzügler steigt aber.“
Gerade erst hat eine Familie aus Rumänien dank der Aktion „Probewohnen“ die Perle der Lausitz als möglichen neuen Arbeits- und Lebensort erkundet (siehe hier).

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Spremberger auf Zeit

Eine Familie aus Rumänien testet mit Probewohnen die „Perle der Lausitz“

Spremberger auf Zeit

Zwei Zimmer, Küche, Bad auf dem Georgenberg, fußläufig ins Zentrum: Familie Paun hat getestet, ob Spremberg/Grodk ihre neue Heimat werden könnte. Mit Mirela Paun, ihrem Mann Daniel und ihrer Tochter Melissa ist das Probewohn-Projekt „Spremberg auf Zeit“ in diesem Sommer gestartet. Die rumänische Familie mit deutschen Wurzeln hat vom 18. August an zwei Wochen in der „Perle der Lausitz“ verbracht.

Ins Leben gerufen haben das Probewohn-Projekt die kommunale GeWoBa, die insgesamt drei ausgestattete Wohnungen zur Verfügung stellt, gemeinsam mit der Zuzugs- und Rückkehr-Initiative „Heeme fehlste!“ und in Zusammenarbeit mit allen kommunalen Unternehmen vor Ort. Ziel ist es, neue Bürgerinnen und Bürger für die Stadt zu gewinnen. Im Radio hatte Mirela Paun, die mit ihrer Familie in Temeschwar lebt, von der Probewohn-Aktion gehört. „Das ist eine gute Gelegenheit, um zu sehen, ob man sich dort wohlfühlt“, sagt die junge Frau. Ob die Pauns nach Spremberg/Grodk ziehen, hänge davon ab, ob die Eltern Arbeit finden. In ihrer rumänischen Heimat ist Mirela, die in Bamberg aufgewachsen ist, Lehrerin an einer deutschen Schule, ihr Mann Daniel ist Polizist. Ihre 18-jährige Tochter besucht in Temeschwar eine deutsche Schule, um dort das Abitur zu machen.


Auf ihrer Entdeckungsreise in Spremberg machte Familie Paun einen kurzen Zwischenstopp am Mehrgenerationen-Spielplatz direkt am Spree-Radweg. „Heeme fehlste!“-Koordinatorin Anja Guhlan gab Tipps für Ausflugsziele in der „Perle der Lausitz“.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Stadt zum Wohlfühlen

„Wichtige Standortfaktoren sind der Arbeitsmarkt, eine passende Wohnung, die Lebensqualität, die Freizeitangebote, die Kultur, eine gute Verkehrsanbindung und die soziale Situation“, so Mirela Paun. Nach wenigen Tagen in Spremberg war die einstimmige Meinung: „Wir fühlen uns hier sehr wohl.“ Nun wird gemeinsam erörtert, ob ein Umzug infrage kommt. „Falls das so ist, sagt ‚Heeme fehlste!‘ der Familie schon jetzt Unterstützung zu“, so die zuständige Projektkoordinatorin Anja Guhlan von der ASG Spremberg GmbH. Sie hatte die Absprachen mit den Pauns getroffen und sie gemeinsam mit Katja Herold-Schwarzbach von der GeWoBa in Empfang genommen.

Probebewohner aus Berlin

Auch ein Paar aus Berlin ist über das Probewohnen auf Spremberg/Grodk aufmerksam geworden. Die beiden Hauptstädter sind von Mitte bis Ende September zu Gast. Alle Probewohner bewerben sich vorab über ein Online-Formular. Zahlen müssen sie nur die Betriebskosten für die Wohnung pro Woche. Darin enthalten sind die Nutzung der Waschmaschine, Strom, Wasser, WLAN und die TV-Gebühren. Im September endet die erste Ausgabe des Projektes „Spremberg auf Zeit“.

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Lebenswerte Heimat

Was junge Fachkräfte nach Spremberg zieht und hier hält

Lebenswerte Heimat

Was mögen junge Menschen an Spremberg/Grodk, was an ihrer Arbeit? Und was wünschen sie sich für die Zukunft? Das haben wir sieben Frauen und Männer gefragt, die in einem der kommunalen Unternehmen eine Ausbildung absolvieren bzw. arbeiten. Lesen Sie hier ihre Antworten.

Diese jungen Menschen berichten hier was ihnen an Spremberg gefällt.
Foto: Stadtverwaltung Spremberg/Grodk

  • Die 17-jährige Leonie Adam aus Cottbus lernt im 1. Ausbildungsjahr den Beruf der Pflegefachfrau und hat sich das Krankenhaus Spremberg ausgesucht.

    Leonie Adam vor der Chirurgischen Station C2 des Spremberger Krankenhauses, auf der sie aktuell eingesetzt ist.
    Foto: SPREE-PR/Kühn

    Warum? „Ich habe hier schon mein FSJ absolviert und das hat mir sehr gefallen. Das Haus zeichnet sich durch eine außerordentlich hohe Patientenzufriedenheit aus. Meine Oma ist gelernte Altenpflegerin und ich wollte schon immer mit Menschen und in der medizinischen Branche arbeiten.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Spremberg ist eine kleine und schöne Stadt zum Wohlfühlen. Im Krankenhaus gefällt mir die Arbeit im Team am besten. Ich schätze die familiäre Atmosphäre im Haus sehr.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Dass das Krankenhaus weiter bestehen bleibt. Persönlich würde ich mir für Spremberg eine Kinderstation wünschen.“

  • ② Mateusz Gruchot ist 31  Jahre alt, lebt mit seiner Familie in Schwarze Pumpe und ist Arbeitsvorbereiter im Bereich Trinkwasser beim SWAZ.

    Mateusz Gruchot vom Bereich Trinkwasser ist regelmäßig im Ver-bandsgebiet unterwegs, um Anlagen zu überprüfen.
    Foto: SPREE-PR/Petsch

    Warum haben Sie sich für den SWAZ entschieden? „Als ich noch im Spreewald gelebt habe, habe ich erst eine Ausbildung bei Vattenfall und später neben dem Schichtdienst eine Weiterbildung zum staatlich anerkannten Techniker im Bereich Maschinentechnik absolviert. Vor zwei Jahren merkte ich, dass ich eine Vorliebe für die Wasserwirtschaft entwickelt habe, deshalb bin ich jetzt beim SWAZ.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Der SWAZ ist ein attraktiver Arbeitgeber. Wir arbeiten für die kommunale Daseinsvorsorge und sind für die Sicherstellung des Trinkwassers samt den dazugehörigen Anlagen verantwortlich. Die Arbeit beim kommunalen Unternehmen ist abwechslungsreich, interessant und gibt ein Stück Sicherheit bei der Versorgung der Familie. Der Arbeitsweg ist kurz und die Natur sehr schön. Unsere Familie fährt gern und viel Fahrrad. Die Umgebung erinnert mich an den Spreewald. Es wäre schön, wenn es mehr Exkursionen und Veranstaltungen zur Natur und zur Region gäbe, sodass die Kinder mehr darüber lernen.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Eine starke Region, die der Jugend hier auch nach dem Kohleausstieg Perspektiven für eine berufliche Zukunft bietet.“

  • ③ Der Cottbuser Johann Kossatz ist 19 Jahre und im 3. Ausbildungsjahr zum Anlagenmechaniker – Einsatzgebiet Instandhaltung bei der ASG Spremberg.

    Johann Kossatz ist im 3. Ausbildungsjahr zum Anlagenmechaniker, Einsatzgebiet Instandhaltung bei der ASG.
    Foto: ASG

    Warum haben Sie sich für diese Ausbildung bei der ASG entschieden? „Ich interessiere mich schon sehr lange für das Handwerk sowie für die technischen Verfahren und die Instandhaltung von Maschinen. Bei der ASG wird all das kombiniert. Der Zusammenhalt unter den Kollegen und die Arbeit hier gefallen mir sehr.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Es ist eine schöne und übersichtliche Stadt mit Ausbildungs- und Jobangeboten in unterschiedlichsten Bereichen. Schön wären noch mehr Freizeitangebote für junge Menschen und dass sich die Infrastruktur sowie der öffentliche Nahverkehr verbessern. Zu späteren Zeiten oder an Wochenenden fahren oftmals keine Züge und Busse mehr.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Dass Spremberg attraktiver für junge Menschen wird, mit noch mehr Ausbildungsplätzen und vielen weiteren Arbeitsplätzen, damit mehr Menschen hier bleiben oder andere zurückkommen.“

  • ④ Adrianna Chowaniec, 33, lebt in Groß Döbbern und arbeitet bei der GeWoBa als Sachbearbeiterin in der Finanzbuchhaltung.

    Adrianna Chowaniec auf dem Spremberger Marktplatz.
    Foto: SPREE-PR/Kühn

    Warum haben Sie sich für diesen Beruf und die GeWoBa entschieden? „Als Englischlehrerin für weiterführende Schulen habe ich während meines fünfjährigen Studiums sowie der Praktikumseinsätze gemerkt, dass die Rahmenbedingungen für diesen Beruf nicht optimal sind. Die Meinung und Autorität der Lehrkräfte verliert an Bedeutung und der Lernerfolg hängt größtenteils von den Schülern ab. Ich habe in Baden-Württemberg gewohnt und dort eine Umschulung im Bereich Rechnungswesen begonnen. Zahlen in der Buchhaltung lügen nicht – gibt es einen Fehler, lässt er sich immer finden und korrigieren. Eine Karriere in der Finanzbuchhaltung bietet bessere Zukunftsperspektiven und ist finanziell sicherer als eine Tätigkeit im Bildungswesen. Zur GeWoBa bin ich über eine Zeitarbeitsfirma gekommen. Erst hatte ich wegen der fehlenden Berufserfahrung Bedenken. Aber mein Berater bei der Arbeitsagentur sagte, dass dort Quereinsteiger eingestellt werden, das Team sehr nett ist und sich im Arbeitsalltag hilft. Er hatte recht.“

    Warum gefällt es Ihnen hier? „Der Arbeitsweg nach Spremberg ist schnell und bequem. Die Stadt ist sehr charmant mit vielen schönen Altbauten und malerischen Ecken. Da es sich um eine relativ kleine Stadt handelt, fühlt man sich nicht vom ständigen Großstadtlärm belästigt. Spremberg gefällt mir wegen seiner idyllischen Lage mit der Nähe zum Stausee, zur Natur und zu den gut ausgebauten Radwegen.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Der Mangel an Ärzten und freien Terminen ist ein Problem. Es werden Lösungen und Investitionen benötigt, die medizinisches Personal nach Spremberg bringen. Wie die derzeit laufende Modernisierung des Gebäudes in der Bahnhofstraße, das zu einem MVZ und Penthouse-Wohnungen für medizinisches Fachpersonal umgebaut wird.“

  • ⑤Die Sprembergerin Judith Lohrenz (20) absolvierte bis August bei der Stadtverwaltung eine Ausbildung zur Verwaltungs­fachangestellten und arbeitet jetzt im Sachgebiet Kita.

    Judith Lohrenz.
    Foto: K. Schirmer/Stadt Spremberg/Grodk

    Warum haben Sie diese Ausbildung gewählt? „Ich hatte mich für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Spremberg/Grodk entschieden, weil ich gern organisiert arbeite und es spannend finde, wie eine Stadt im Hintergrund funktioniert. Bei den Abläufen in einer Verwaltung steckt viel mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sieht. Außerdem ist das ein sicherer Arbeitsplatz mit guten Zukunftsperspektiven.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Da ich selbst aus Spremberg komme, war für mich schnell klar, dass ich auch hier arbeiten möchte. Die Stadt ist nicht zu groß, bietet aber trotzdem alles, was man braucht – inklusive der Nähe zur Natur. Vieles funktioniert gut, aber es gibt auch Dinge, die man noch verbessern könnte. Zum Beispiel wären mehr Freizeitangebote für Jugendliche oder eine bessere Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln wünschenswert.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Dass Spremberg eine lebendige, familienfreundliche Stadt ist, in der sich junge Menschen wohlfühlen und gern bleiben. Das bedeutet für mich mehr attraktive Freizeitmöglichkeiten, wie Sportvereine, Jugendzentren oder Veranstaltungen, die speziell auf junge Menschen zugeschnitten sind. Auch die Ausbildungschancen und Jobangebote vor Ort sollten besser werden, damit man nicht wegziehen muss, um eine Perspektive zu finden. Außerdem fände ich es wichtig, dass der öffentliche Nahverkehr moderner und flexibler wird. Digitale Angebote, etwa für Behördengänge oder Info-Plattformen, sollten weiter ausgebaut werden, um den Alltag leichter zu machen. Insgesamt wünsche ich mir, dass Spremberg offener für neue Ideen ist und jungen Leuten mehr Möglichkeiten bietet, sich aktiv einzubringen und mitzugestalten.“

  • ⑥Jessica Rühle-Krause (20) lebt in Welzow und absolviert bei der SWS ein Duales Studium in Betriebs­wirtschaftslehre.

    Für Jessica Rühle-Krause ist es wichtig, dass die SWS auch Verantwortung für die Region übernimmt.
    Foto: Detlef Bogott

    Warum haben Sie sich für diesen Beruf und die SWS entschieden? „Ich wollte von Anfang an Theorie und Praxis miteinander verbinden. BWL bietet eine breite Grundlage, mit der ich viele unterschiedliche Unternehmensbereiche verstehen und später gezielt Schwerpunkte setzen kann. Die SWS habe ich im Rahmen eines Praktikums und einer Projektarbeit kennenlernen dürfen und ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Energie ist ein interessantes und zukunftsrelevantes Thema, das ständig im Wandel ist und sowohl technologische als auch gesellschaftliche Entwicklungen direkt widerspiegelt.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Mir ist die regionale Verwurzelung des Unternehmens wichtig. Ich wollte nicht in einem Konzern arbeiten, sondern in einem Unternehmen, das Verantwortung für die Region übernimmt, familiär ist und die Energieversorgung auch zukünftig sichert. Ich bin hier aufgewachsen und zur Schule gegangen und habe hier viel erlebt. Besonders gefällt mir, dass sich Spremberg und die Region in den letzten Jahren weiterentwickelt hat und auch weiterentwickeln wird. Hier kann man die Transformation hautnah miterleben und als Teil der SWS auch mitgestalten.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „In Spremberg ist in den letzten Jahren bereits viel passiert, zum Beispiel der neue große Mehrgenerationen-Spielplatz und zahlreiche Modernisierungen. Ich würde mir mehr Freizeitmöglichkeiten für junge Leute wünschen sowie eine flexiblere Verkehrsinfrastruktur, auch für die Randregionen.“

  • ⑦ Marie-José Müller ist 24 Jahre alt, lebt in Bautzen und arbeitet bei der SKK in der Personalleitung und im Projektmanagement.

    Marie-José Müller in der Spremberger Langen Straße – im Hintergrund der Rathausturm.
    Foto: Detlef Bogott

    Warum haben Sie sich für die SKK entschieden? „Ich bin durch Bekannte aus dem Studium auf die SKK aufmerksam geworden und habe mich hier vorgestellt. Die Chemie mit dem Team hat sofort gestimmt. Nur der lange Fahrweg von meiner Heimatstadt Bautzen stand im Raum. Aber nach den ersten Monaten bei der SKK kann ich sagen: Die Strecke lohnt sich auf jeden Fall.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Besonders schön finde ich den Schwanenteich, um den ich hin und wieder in der Mittagspause mit meiner Kollegin spaziere. Ich würde mir wünschen, dass es in der Innenstadt noch mehr kleine Cafés und Sitzmöglichkeiten im Grünen gibt – Orte, an denen man spontan verweilen und ins Gespräch kommen kann.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Ich wünsche mir, dass Spremberg auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem man Arbeit und Natur so angenehm miteinander verbinden kann – gerne mit noch mehr kulturellen Angeboten und Treffpunkten, die Menschen aus der Region zusammenbringen.“

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