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Herausgeber: Stadt Spremberg/Grodk · GeWoBa · SWS · SKK · SWAZ · ASG · Krankenhaus Spremberg

Stadtradeln Spremberg 2026

Informationen zu den Touren

Stadtradeln Spremberg 2026

Die Spremberger STADTRADELN-Kampagne beginnt am 6. Juni 2026 mit einer besonderen Aktion: Möglichst viele Radfahrerinnen und Radfahrer sollen sich um 9:30 Uhr auf dem Spremberger Marktplatz versammeln und sich für ein Foto aufstellen – zur Zahl 725. Passend zum Stadtjubiläum.

Start und Ziel der STADTRADELN-Touren ist wie im Sommer 2025 der Marktplatz. Da fand erstmals das STADTRADELN in Spremberg/Grodk statt. In diesem Jahr geht die Aktion in die nächste Runde.
Foto: Siegfried Jung/ASG Spremberg GmbH

  • Anschließend startet um 10 Uhr die rund 58 Kilometer lange Auftakttour auf dem Marktplatz. Die Route führt u. a. durch Schwarze Pumpe, vorbei am Blu-noer Südsee und am Partwitzer See. Kurz vor Hoyerswerda geht es wieder zurück in Richtung Spremberg.
  • Als zweite Rundfahrt steht für den 14. Juni, 9 Uhr, die große „Jubiläumstour 725 Jahre Stadt Spremberg/Grodk“ im Kalender. Auf einer Strecke von 72,5 Kilometern geht es durch die Kernstadt und alle Ortsteile.
  • Die Abschlusstour „Spremberger Industrie – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ startet am 26. Juni um 16 Uhr auf dem Marktplatz. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Das ist für den reibungslosen Einlass am Industriepark wichtig. Interessenten können sich online unter https://www.asg-spremberg.de/isp-radtour-2026/ für die Industrie-Tour anmelden.
  • Die Teilnahme an allen Touren ist kostenfrei.
  • Weitere Informationen zum STADTRADELN gibt es unter https://www.stadtradeln.de/spremberg
  • Angeboten werden darüber hinaus weitere Touren im Rahmen der Aktion Perle-Radeln 2026. Details dazu gibt es unter https://www.komoot.com/de-de/user/spremberg

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Radtour durch den Industriepark

Einmalig im Jubiläumsjahr

Radtour durch den Industriepark

Auf dem Fahrrad den Industriepark Schwarze Pumpe (ISP) bei Spremberg/Grodk erkunden – das ist ein besonderes Erlebnis. Die Gelegenheit bietet sich nicht oft.

Zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer waren Ende August 2025 im Industriepark Schwarze Pumpe unterwegs. Gefeiert wurde damals der Tag der offenen Tür zum 70-jährigen Bestehen des Wirtschaftsstandortes. Die geführten Radtouren waren sehr gefragt und schnell ausgebucht. Am 26. Juni 2026 wird wieder zu einer Tour durch den Industriepark eingeladen.

Foto: Siegfried Jung/ASG Spremberg GmbH

Für den öffentlichen Radverkehr sind die Straßen des mehr als 1000 Hektar großen Areals – dort fahren viele Lkw – tabu. Doch am 26. Juni 2026 wird das anders sein. Eingeladen wird dann zu der geführten Radtour „Spremberger Industrie – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“. Ein Höhepunkt ist die 7,25 Kilometer lange Etappe durch den ISP – angelehnt an das 725. Stadtjubiläum.

Die Rundfahrt durch den überregional bedeutenden Wirtschaftsstandort mit seinen mehr als 110 Unternehmen ist Teil der insgesamt rund 30 Kilometer langen Abschlusstour des STADTRADELN 2026 in Spremberg. Organisiert wird die lokale Kampagne von der ASG Spremberg GmbH.

Link zur Karte der Tour: https://www.komoot.com/de-de/tour/2759029727
Grafik: SPREE-PR/Schulze

Start ist auf dem Marktplatz. Der Weg führt durch die Ortsteile Trattendorf – einst Kraftwerkstandort – und Schwarze Pumpe zum ISP-Haupttor. Im Industriepark geht es unter anderem vorbei an der historischen LEAG-Brikettfabrik sowie an der Papierfabrik der Hamburger Rieger GmbH. Ihr Start im Jahr 2005 markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung hin zum modernen Industriepark. Ein Millionen-Projekt, das derzeit umgesetzt wird, ist der Forschungscampus Green Circular Economy (CircEcon), eine Pilotfabrik für eine treibhausgasneutrale Kreislaufwirtschaft. Die Baustelle liegt am 26. Juni ebenfalls auf der Route.

Die Menschen in der Lausitz interessieren sich sehr für den Industriepark Schwarze Pumpe. Der Tag der offenen Tür zum 70-jährigen Bestehen des Standortes lockte Ende August 2025 fast 18.000 Besucherinnen und Besucher an. Schnell ausgebucht waren die geführten Radtouren durch den ISP an dem Tag.

Seine Geschichte begann am 31. August 1955 mit dem ersten Spatenstich für das Kohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe. Heute arbeiten im Industriepark, der von der ASG Spremberg gemanagt und entwickelt wird, mehr als 5.000 Menschen. Er wandelt sich. Allein auf die Braunkohle als Energieträger ist der Standort, durch den die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen verläuft, schon lange nicht mehr ausgerichtet. Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Produktion, Logistik und Dienstleistung haben sich seit den 1990er-Jahren angesiedelt.

Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und moderne Technologien spielen heute eine wichtige Rolle. Unternehmen planen Neuansiedlungen und Erweiterungen. In den nächsten Jahren sollen zahlreiche zusätzliche Jobs entstehen. Geplant sind Investitionen in Milliardenhöhe.

Nach der Etappe durch den ISP geht es bei der Industrie-Radtour weiter durch den Stadtwald, wo Windräder grünen Strom erzeugen. Durch das Industriegebiet Ost radeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich wieder zurück zum Marktplatz.

Ziel der Spremberger STADTRADELN-Kampagne ist, den Radverkehr im Alltag populär zu machen. Erstmals wurde im Sommer 2025 unter dem Motto „Gemeinsam radeln – Vielfalt bewegen – Dialogkultur stärken“ zum Mitmachen aufgerufen. In der Zeit von Mitte Juni bis Anfang Juli legten 337 aktive Radlerinnen und Radler aus 30 Teams insgesamt 71.228 Kilometer zurück.

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Chirurgisches Nähen zum Tag der offenen Tür

Spannender Blick hinter die Kulissen

Chirurgisches Nähen zum Tag der offenen Tür

Ein Mal selbst am OP-Tisch stehen – auch ohne medizinische Ausbildung und vor allem ohne Folgen für andere? Das geht beim Tag der offenen Tür am 27. Juni im Spremberger Krankenhaus. Mit zahlreichen Aktionen, Führungen, einer Teddysprechstunde, Informationsständen und vielem mehr gewährt das Team der breiten Öffentlichkeit einen Blick hinter die Kulissen.

Chirurgisches Nähen will gelernt sein. Ob die eigenen Fähigkeiten für eine akkurate Naht reichen, können die Besucher beim Tag der offenen Tür selbst ausprobieren.

Foto: Detlef Bogott

Von 10 bis 16 Uhr können die Besucher die verschiedenen Stationen und Abteilungen besichtigen, darunter die Notaufnahme, die Küche und die Psychiatrische Tagesklinik. Sowohl als Versorger als auch als Arbeitgeber ist das Krankenhaus für die Region von enormer Bedeutung. Deshalb sind diese besonderen Einblicke auch für zukünftige Mitarbeiter interessant.

Ruhige Hände gefragt

Wie funktioniert ein Beatmungsgerät, was lässt sich durch ein EKG erkennen – das und vieles mehr wird beispielsweise auf IMC (Intermediate Care, Behandlungsstufe zwischen Intensivstation und Normalstation) erläutert. Im OP-Bereich geht es unter anderem um chirurgisches Nähen und im OP benötigte Instrumente – und die Gäste dürfen auch selbst
einmal ihre ruhigen Hände unter Beweis stellen.

Geht es Teddy gut? Das erfahren die kleinen Gäste, wenn sie mit ihrem plüschigen Begleiter die Teddy-Sprechstunde besuchen. Die brachte bereits beim vergangenen Tag der offenen Tür erstaunliche Diagnosen ans Licht.
Foto: Krankenhaus Spremberg

Es wird Informationsstände von Firmen, aber auch von Interessengruppen wie dem Sozialdienst, Selbsthilfegruppen und Einrichtungen mit Bezug zum Thema Medizin und Gesundheit geben. In der Teddy-Klinik werden die plüschigen Patienten auf Herz und Nieren geprüft. Außerdem soll es u. a. eine Hüpfburg und Versorgungsstände geben, so dass der Tag der offenen Tür für die ganze Familie zum Erlebnis wird.

Weitere Informationen unter: www.krankenhaus-spremberg.de

Das Krankenhaus in Zahlen:

  • zirka 5.000 stationär betreute Patienten pro Jahr, weitere 50.000 ambulante Patientenfälle jährlich (inklusive MVZ), 10.000 Kontakte in der Notaufnahme, 50.000 Kontakte Service-Gesellschaft (KVS)
  • 450 Mitarbeiter, davon 350 im Krankenhaus, 50 im Medizinischen Versorgungszentrum MVZ, 50 in der Klinik Verpflegungs und Service GmbH
  • Spremberger Krankenhaus GmbH mit den Abteilungen Innere Medizin, Gynäkologie, Chirurgie, Anästhesie und Notfallmedizin, Schmerzmedizin sowie Psychiatrie
  • Trägerschaft des Hauses besteht aus der Stadt Spremberg sowie dem Förderverein Krankenhaus Spremberg e.V.

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Fernwärmeversorgung langfristig gesichert

Gute Nachrichten für Spremberg/Grodk

Fernwärmeversorgung langfristig gesichert

Die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH und die LEAG haben den Folgevertrag für eine sichere Wärmeversorgung beschlossen. Bis 31. Dezember 2037 wird aus den Kraftwerksblöcken und Hilfskesseln vom Kraftwerks- und Industriestandort Schwarze Pumpe/Car-na Plumpa Fernwärme geliefert. Damit setzen die SWS und die LEAG ihre Zusammenarbeit in der Wärmeversorgung für die Stadt Spremberg/Grodk fort.

Wärme für Generationen: Die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH sichert die Fernwärmeversorgung langfristig und zuverlässig.

Symbolbild: © Städtische Werke (Spremberg) GmbH/KI

Beide Unternehmen haben sich auf einen Folgevertrag geeinigt, der den Wandel der Energie- und Wärmeversorgung hin zu einer klimafreundlichen Fernwärmeversorgung begleiten soll. Sie verständigten sich darauf, die Fernwärme bis zum Jahr 2030 sukzessive auf CO2-arme, im weiteren Verlauf auf CO2-freie Technologien umzustellen. Damit sollen die gesetzlichen Regelungen aus dem Wärmeplanungsgesetz eingehalten werden.

Hilfskessel im Einsatz

Der Folgevertrag, der ab 1. Mai 2026 greift, wurde notwendig, da der bestehende Fernwärmeliefervertrag zum 30. April 2026 ausläuft. Die Lieferung von Fernwärme aus den Blockanlagen des Kraftwerks richtet sich nach der hoch flexiblen Kraftwerksfahrweise. An Tagen, an denen aus wirtschaftlichen Gründen keine Fernwärme aus Braunkohle zur Verfügung steht, wird die Wärmeversorgung mit ölbetriebenen Hilfskesseln sichergestellt. Sie unterstützen als ergänzende Dampferzeuger im Kraftwerk die Hauptanlagen, indem sie Dampf zum Beispiel für den Start des Kraftwerks liefern. Damit sorgen Hilfskessel für Flexibilität und Zuverlässigkeit des Gesamtsystems.

Vielfältige Interessen

„Die erfolgreiche Einigung ist das Ergebnis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und unseres gemeinsamen Verständnisses für die Bedeutung einer nachhaltigen und sicheren Fernwärmeversorgung. Wir setzen damit ein starkes Zeichen für die Zukunft unserer Stadt und stehen weiterhin als verlässlicher Partner an der Seite unserer Kunden“, betont SWS-Geschäftsführer Michael Schiemenz. „Die Verhandlungen waren von hohen Anforderungen und vielfältigen Interessen geprägt. Die SWS und die LEAG standen vor der Herausforderung, wirtschaftliche Stabilität, nachhaltige Energieversorgung und die Interessen der Kunden bestmöglich in Einklang zu bringen. Dank intensiver und kon-struktiver Gespräche konnte eine zukunftsfähige Lösung gefunden werden, die allen Beteiligten Planungssicherheit gibt.“

Schulterschluss mit Kommunen

LEAG-Vorstandsvorsitzender Adi Roesch sagt: „Wir freuen uns, die Stadtwerke Spremberg auf ihrem langfristigen Weg zu einer dekarbonisierten Wärmeversorgung unterstützen zu können. Dieser Folgevertrag ermöglicht es uns, einen Beitrag für die Versorgungssicherheit im Rahmen unserer flexiblen Kraftwerksfahrweise zu leisten, während wir gleichzeitig gemeinsam an Lösungen für eine klimafreundliche und wirtschaftlich tragfähige Wärmeversorgung arbeiten, die den politischen Vorgaben der Wärmewende Rechnung tragen. Auch in Zeiten von Umbrüchen stehen wir im engen Schulterschluss an der Seite der Kommunen und Bürger, um gemeinsam sinnvolle und für alle tragbare Ergebnisse zu erreichen.“

Bitte vormerken: 6. Mai 2026, 17 Uhr im Spreekino Informations­veranstaltung Fernwärme

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Tag der offenen Baustelle im Zuhause von morgen

Barrierearm und betreut: das Wohnprojekt Kochsdorfer Weg 41

Tag der offenen Baustelle im Zuhause von morgen

Im Kochsdorfer Weg 41 schafft die GeWoBa barrierearmen Wohnraum. Um den zukünftigen Mietern kompetente Pflege und Betreuung zu ermöglichen, hat sie sich dafür einen Partner mit ins Boot geholt: die „Nächstenliebe – Ihr christlicher Pflege- und Betreuungsdienst Lausitz GmbH“ mit ihrer Tochter, der Mona Lisa Pflegedienst GmbH. Am 9. Mai können sich Interessierte beim Tag der offenen Baustelle selbst ein Bild machen.

Der Entwurf: Nach einer umfangreichen Modernisierung werden im Kochsdorfer Weg 41 werden 16 barrierearme 2-Zimmer-Wohnungen mit jeweils 60 m² und neun 3-Zimmer-Wohnungen mit je 70 m² vermietet.

Grafik: GeWoBa

Zwischen 10 und 14 Uhr organisiert die GeWoBa Führungen in kleinen Gruppen durch das Gebäude. Neben dem Geschäftsführer der GeWoBa, René Stoy, und Vertretern des Pflegedienstes werden weitere Ansprechpartner vor Ort sein, um über das Objekt und die Wohnungen sowie mögliche Pflege- und Betreuungsleistungen zu informieren und Fragen zu beantworten.

Einige Details gibt es bereits vorab: Das Mehrfamilienhaus wird aktuell umfangreich modernisiert. „Das umfasst auch den Innenbereich mit neuen Grundrissen, so dass moderne, barrierearme 2- und 3-Zimmer-Wohnungen geschaffen wurden“, sagt René Stoy. Es gibt Gemeinschaftsräume mit großzügigen Balkonen, damit sich die Bewohner für gemeinsame
Aktivitäten treffen können. Das stärkt das Wir-Gefühl und ermöglicht das Beisammensein in lockerer, ungezwungener Atmosphäre.

Die Mieter sollen dank der vorausschauenden Ausstattung so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben führen können. Es müssen beispielsweise keine Türschwellen überwunden werden und in Küche und Bad ist ausreichend Platz, um einen Rollstuhl oder einen Rollator zu manövrieren. Falls sie aber doch irgendwann Unterstützung brauchen, ist der regionale Pflegedienst als Partner vor Ort und ermöglicht „betreutes“ Wohnen, eine Wohnform zwischen einer reinen Mietwohnung und einem Pflegeheim. „Genauso wie die GeWoBa möchten wir, dass die Menschen, hier für immer ihr Zuhause haben. Im Bedarfsfall wollen wir gern mit unseren Angeboten dabei helfen. Das ist aber nicht die Voraussetzung, um hier wohnen zu können“, sagt Hartmut Zippack, Geschäftsführer der „Nächstenliebe – Ihr christlicher Pflege- und Betreuungsdienst Lausitz GmbH“.

Der Tag der offenen Baustelle bietet die beste Möglichkeit, um sich einen Eindruck zu verschaffen und sich direkt mit den verantwortlichen Gesprächspartnern auszutauschen.

Tag der offenen Baustelle: Sonnabend 9. Mai von 10 bis 14 Uhr

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Baukräne drehen sich auch im Festjahr

Einblick in ausgewählte Projekte der Stadt

Baukräne drehen sich auch im Festjahr

Im Festjahr wird in der „Perle der Lausitz“ nicht nur viel gefeiert, sondern im Auftrag der Stadtverwaltung auch gebaut. Zahlreiche Großprojekte wie die Schwimmhalle, der Erweiterungsbau der BOS, der vierte Kreiselarm zum Färberquartier oder das Dorfgemeinschaftszentrum Graustein/Syjk stehen auf dem Plan. Der Anblick von Baustellen gehört also einfach mit dazu.

Noch ist das ein Blick in die Zukunft, aber bis Ende des Jahres soll der Rohbau des künftigen Erweiterungsbaus der BOS in der Wirthstraße stehen.

Grafik: Architekturbüro Wiechers Beck

Auch in den Ortsteilen gibt es immer öfter Schönes zu bestaunen, wie das neue Dorfgemeinschaftshaus in Cantdorf/Konopotna. In Graustein/Syjk wird das Dorfgemeinschaftszentrum saniert inklusive Dorfgemeinschaftshaus, Mehrzweckraum und Feuerwehr. Zusätzlich bekommt die Freiwillige Feuerwehr zum Unterstellen ihrer Einsatzfahrzeuge einen Hallenneubau. Die Kinder erhalten ein neues Kitagebäude samt Außenanlagen, Spielgeräten und einem Rollerparcours. Für das dörfliche Miteinander wird der Innenbereich der Anlage neugestaltet. Zusätzliche Stellplätze für Pkw und Fahrräder runden das Bauvorhaben ab.

In Graustein/Syjk wird das Dorfgemeinschaftszentrum samt Dorfgemeinschaftshaus saniert. Es entsteht ein neues Kitagebäude und die Freiwillige Feuerwehr erhält einen Hallenneubau, um ihre Einsatzfahrzeuge unterzustellen.

Grafik: AIB GmbH Bautzen

In einer aufwändigen Aktion wurden von der Großbaumverpflanzung Opitz GmbH aus Heideck vier Ginkgobäume und eine Kirsche von der Fläche der Kita Graustein/Syjk auf die Dorfaue umgesetzt.

Zum Video

Funde werden ausgestellt

Mit großem Interesse verfolgten viele Einheimische die Grabungsarbeiten auf dem Gelände des künftigen Erweiterungsbaus der Berufsorientierenden Oberschule (BOS) in der Wirthstraße. Die Stadtverwaltung organisiert im Festjahr extra eine Ausstellung im Rathaus, in der besonders eindrucksvolle Funde zu sehen sein werden. Wird die Schule wie geplant im nächsten Jahr öffnen? „Aller Voraussicht nach leider nicht“, sagt der verantwortliche Sachbearbeiter Tobias Balzer. „An dieser Stelle befand sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts der Stadtfriedhof, später eine Brauerei. Die Archäologen hatten unheimlich viele Funde aufzunehmen, was neben dem strengen Winterwetter zu Verzögerungen geführt hat. Bis Ende des Jahres soll aber der Rohbau errichtet und die Gebäudehülle geschlossen sein.“

Gerippe Schwimmhalle

Anfang des Jahres wurden die Innenräume der Schwimmhalle komplett entkernt und die Glasfassade entfernt. Im Sommer 2027 soll die neue Schwimmhalle eröffnet werden.
Foto: Detlef Bogott

Das andere Großprojekt ist die Sanierung der Schwimmhalle – eine Investition der Stadt in Höhe von fast 17 Millionen Euro. Sven Fischer, verantwortlich für die Schwimmhalle im Fachbereich Planen und Bauen: „Die Innenräume wurden komplett entkernt und die Glasfassade der Schwimmhalle zurückgebaut. Zurzeit erfolgt die Demontage des Hallendaches. Die Stahlkonstruktion der ursprünglichen Halle bleibt erhalten, alles andere wird erneuert. Fünf Bahnen wird die Schwimmhalle künftig haben. Der Saunabereich wird größer und erhält einen Innenhof unter freiem Himmel.“ Bis zum Sommer werden die Rohbauarbeiten der Beckenerweiterung, die neue Vorhangfassade und das neue Dach weitestgehend fertiggestellt sein. Dann erfolgt der Einbau der neuen Schwimmbadtechnik inklusive Edelstahlbecken. Im Sommer 2027 soll die Schwimmhalle planmäßig öffnen.

Termin: 9. Mai

Ein besonderes Ereignis wird der landesweite Tag der Städtebauförderung am 9. Mai. Vorbereitet wird er in der Stadtverwaltung vom Fachbereich Planen und Bauen. Sachbearbeiterin Jenny Manteufel erinnert sich noch gut an den letzten Aktionstag: „Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit zu dem geführten und kulturell begleiteten Stadtrundgang. Am Programm in diesem Jahr wird noch gearbeitet. Lassen Sie sich überraschen!“.

Weitere aktuelle Bauvorhaben der Stadt:

  • Hochhäuser Hoyerswerdaer Straße
  • Bahnhofstraße 1 + 2 Errichtung eines weiteren MVZ
  • Gesundheitslandhaus in Schwarze Pumpe/Carna Plumpa
  • Dorfgemeinschaftszentrum Weskow/Wjaska
  • neue Umkleiden Sportplatz Hornow/Lěšće
  • Bismarckturm (Fenster-/Dachsanierung, Innenputz, Reparatur Mosaik)
  • barrierefreier Ausbau Bushaltestellen
  • infrastrukturelle Entwicklung Färberquartier (Straßen, Medien)
  • Renaturierung Cantdorfer Wiesenteich + Brücke Bahnhofstraße
  • Schlauchwehr (ehemaliges Kraftwerk Trattendorf)
  • barrierefreier Ausbau Bushaltestellen
  • grundhafter Ausbau Bahnweg/ Bergmannstraße
  • Schaffung weiterer Parkplätze im Bereich des Krankenhauses
  • Neubau Radweg Lieskau/Lěsk – Schleife/Slepo, Ersatzneubau Brücke
  • grundhafter Ausbau Bergstraße + Zuckerstraße
  • Aufwertung Fuß- und Radweg Michelsonschlucht
  • Deckenerneuerung Verbindung Graustein/Syjk  – Türkendorf/Zakrjow
  • Instandsetzung „Straße an den Gärten“ Graustein/Syjk

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Ein Festjahr für unsere Heimat

Stadt Spremberg/Grodk und Spremberger Kino & Kultur GmbH

Ein Festjahr für unsere Heimat

Man soll die Feste bekanntlich feiern, wie sie fallen. Spremberg/Grodk geht da mit gutem Beispiel voran. Im Jahre 1893 gab es hier schon einmal eine 1.000-Jahrfeier und 1970 wurde das falsche 700. Jubiläum zelebriert. Doch 2026 ist alles richtig. Die Urkunde liegt vor und Spremberg/Grodk feiert 725 Jahre Ersterwähnung. Und dies das ganze Jahr über.

Mit dem Jahresempfang im Januar 2026 gab die Bürgermeisterin Christine Herntier den Startschuss zu einer Vielzahl von Veranstaltungen: Ausstellungen, Vorträge, Diskussionsrunden, Jubiläen, Gedenkfeiern, sportliche Wettbewerbe, öffentliche Feste und Kultur-Events im Zeichen  „725 Jahre Spremberg/Grodk“, die im Dezember mit der „Spremberger Weihnacht“ (11. bis 13. Dezember) zu Ende gehen.  


Die Amtszeit unserer SPREENIXE Lucy läuft ab. Deshalb wird eine neue SPREENIXE gesucht, die die Stadt bei verschiedenen Anlässen präsentieren möchte. Bewerbungen sind bis zum 12. April 2026 möglich unter veranstaltungen@skk-spremberg.de oder in der Stadt & Tourist Information.
Foto: SKK

Ausstellungen und Vorträge

Im Niederlausitzer Heidemuseum im Schloss Spremberg wird sich mit Sonderausstellungen dem Jubiläumsjahr gewidmet. So geht es momentan um die Festkultur in Spremberg/Grodk und dem Landkreis Spree-Neiße (bis 7. April) und am 3. Mai eröffnet eine Ausstellung zur Geschichte der Innenstadt. Das passt zum Kongress der Brandenburgischen Archivare, der nicht nur Spremberg/Grodk als Tagungsort auserwählt hat, sondern sich auch mit öffentlichen Vorträgen an interessierte Bürgerinnen und Bürger wendet.

Im neu eröffneten Bürgerhaus der Stadt wurde im 1. Stock eine Ausstellungsfläche installiert, die Ende Januar vom Lebenshilfe e. V. mit seinem Projekt „Die Paparazzi“ eingeweiht wurde. Dieser neue Bereich ergänzt die Ausstellungen im Foyer des Spreekinos, im Rathaus, im Bergschlösschen und im Schloss Hornow und wird den verschiedensten Themen Raum geben.

Das Schloss beheimatet das Heimatmuseum, die Bibliothek und die Musikschule und lädt in diesem Jahr zu Sonderausstellungen, Lesungen, geführten Turmbesteigungen u.v.m. ein. Schon im 11. Jahrhundert wurde zum Schutz des Spreeüberganges an der Stelle des heutigen Schlosses eine Turmburg errichtet. Diese wurde dann zur Burg und Ende des 17. Jahrhunderts zum Schloss ausgebaut.
Archivfoto: Stadt & Tourist Information Spremberg

Historische Ein- und Ausblicke

Mit seiner Vortragsreihe zur Geschichte der Stadt (19. Februar /26. März / 21. Mai / 29. Oktober) gibt der ehemalige Chef des Museums Eckbert Kwast Einblicke in Details der Historie. Besonders heiter wird es, wenn er dies gemeinsam mit dem Spremberger Original Harri Piel im Café Zille veranstaltet (3. April). Weitere Möglichkeiten, die Historie und die gute Aussicht zu erkunden, gibt es für die Spremberger und ihre Gäste zur legendären Museumsnacht mit einer Theateraufführung der „Räuberhauptmann-Lauermann-Geschichte“ (29. August) oder einer geführten Turmbesteigung (17. Mai /25. Juli / 20. Oktober/ 10. Dezember) im Schloss Spremberg. Besonders reizvoll sind ohne Frage die geführten Bustouren zur Talsperre Spremberg (8. und 11. Oktober).

Diskussionen und Gedenken

Interessante Themen und spannende Lesungen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt werden das Themenjahr in den verschiedensten Formaten begleiten. So eröffnete das „Bündnis Unteilbar“ mit seinem „Stolperstein-Theater“ Anfang März und weiteren Stolperstein-Verlegungen auf dem Georgenberg mit dem Künstler Gunter Demnig den Reigen. Gabriele Krone-Schmalz stellte Mitte März in der Kreuzkirche ihr Buch „Respekt geht anders“ vor und zum Tag des Buches (23. April) erlebt das Spremberger Buch „Als die Schornsteine noch rauchten“ eine Neuauflage. Das Spreekino gedenkt des 80. Geburtstags der DEFA (17. Mai) und im Schloss Hornow/Lěšće sind Lesungen aus den Tagebüchern des Malers Max Rabes (28. März) und des Spremberger Landrats Erwin Wilkins (18. April) geplant.

Die Freilichtbühne wird im Jubiläumsjahr Schauplatz für viele Höhepunkte wie der Sport- und Kulturwoche, dem Sommerkino, Konzerten und vieles mehr. Auch zum Heimatfest spielt das Spremberger Juwel eine zentrale Rolle.
Foto: Michael Apel/SKK

Kulturelle Events

Die Spremberger Freilichtbühne direkt im Herzen der Stadt ist ein besonderes kulturelles Juwel in der „Perle der Lausitz“ – wie sich Spremberg/Grodk gern nennt. Im Jubiläumsjahr zeigt sich die Kulturstätte für über 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauer von ihrer besten Seite. Stars wie Olaf Schubert (11. Juni), Nino de Angelo (12. Juni), Matthias Reim (4. September) und Ben Zucker (5. September.) folgen dem großen Blasmusik-Contest (24. Mai), der Sport- und Kulturwoche (13. bis 19. Juli) und dem Konzert des Sorbischen Nationalensembles (30. August). Nach dem „Spremberger Heimatfest“ (07. bis 10. August) mit seinem großen Festumzug (9. August, 15 Uhr) gibt es das traditionelle Sommerkino (19. bis 23. August).

Kultur wird hier aber nicht nur auf der Freilichtbühne großgeschrieben. Das Spreekino Spremberg, das MGZ Bergschlösschen, das Schloss in Hornow/Lěšće, die Kreuzkirchengemeinde, Gleis 19 oder das Freibad in Schwarze Pumpe/Carna Plumpa, aber auch viele Gastronomen laden zu Konzerten, Filmveranstaltungen, Lesungen oder Comedy-Shows ein.

Das „Lausitzer Mülltonnenrennen“ am 30. Mai 2026 in Sellessen/Zelezna gehört zu den skurrilen Spaß- und Sportevents. Weitere besondere Veranstaltungen sind u. a. die „Grützwurst-Rally“ in Trattendorf /Dubrawa (17. Oktober), das „Kürbisschnitzen“ in Schwarze Pumpe /Carna Plumpa (24. Oktober) und das „Sauerkrautfest“ in Terpe /Terpje (24. Oktober).
Foto: Spree-PR /D. Kühn

Sportveranstaltungen

Sportlich ist es 2026 in Spremberg/Grodk nicht nur beim Public Viewing zur Fußball WM, sondern das ganze Jahr über. Neben Fußball können die Gäste der Stadt Judo, Kanu, Billard, Bogenschießen und Motor-Rennsport auf hohem Niveau erleben. Aber auch für solche exotischen Sportarten wie das Mülltonnenrennen (30. Mai), den Volkstriathlon (7. Juni), das 24-Stundenschwimmen (20. Juni), das Vogelschießen (4. Juli), das Drachenboot-Rennen (29. August) oder das Hundeschlittenrennen (21. und 22. November) ist Platz in der grünen Stadt an der Spree. Zum „Tag der Ortsteile“ (14. Juni) geht es auf eine 72,5 km lange Radtour durch alle Ortsteile der Stadt. Überhaupt tragen die 14 Dörfer mit ihren Dorffesten, Maibaumaufstellen, Osterfeuern, Zampern und anderen Veranstaltungen der traditionellen Brauchtumspflege sehr zum Gelingen der Feierlichkeiten bei und prägen kulturell den besonderen Reiz der Stadt.

Feste und Märkte

„FESTE FEIERN“ heißt es im Motto zum 725. Stadtjubiläum. Dazu gehören in erster Linie das „Heimatfest“ (7. bis 10. August), das „Spremberger Frühlingsfest“ (28. bis 29. März), der „Spremberger Herbstmarkt“ (26. September) und die „Spremberger Weihnacht“ (11. und 13. Dezember). Und das ist längst nicht alles: Der Ortsteil Haidemühl/Gózdź feiert „20 Jahre Umsiedlung“ (5. bis 7. Juni) und es gibt zahlreiche Handwerker- oder Trödelmärkte in der Innenstadt oder am Gleis 19 in Schwarze Pumpe/Carna Plumpa. „Räucherkräuter“ in Cantdorf/Konopotna (13. September), „Kartoffelfest“ in Lieskau/Lěsk (3. Oktober), „Grützwurst-Rally“ in Trattendorf /Dubrawa (17. Oktober), „Kürbisschnitzen“ in Schwarze Pumpe/Carna Plumpa (24. Oktober), „Sauerkrautfest“ in Terpe/Terpje (24. Oktober) oder „Adventsgrillen“ in Sellessen/Zelezna (28. November) sind nicht nur kulinarische Höhepunkte, sondern Feste der Geselligkeit, die eine besondere Lausitzer Atmosphäre versprühen.

„Spremberger Kneipennacht“ (17. Oktober), „Spremberger Lichternacht“ (6. November) oder der „Tag des Kusses“ am Schwanenteich (6. Juli) – täglich füllt sich der Terminkalender der Feierlichkeiten zum 725. Stadt-Geburtstag mehr und mehr. Überhaupt ist diese große Feier ein Fest der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine und Initiativen, der Ortsteile und Gewerbetreibenden der Stadt, die mit ihren Ideen das Programm bereichern und gestalten.

Aktuelles

Damit man auch ja nichts verpasst, werden alle Veranstaltungen von der Stadt & Tourist Information auf ihrer Webseite erfasst und ergänzt. Mehrmals im Jahr erscheint der aktualisierte Programm-Flyer, mit dem zahlreiche Gäste aus der Lausitz, aus Brandenburg und Sachsen und darüber hinaus angelockt werden sollen.

Ein Besuch in der „Perle“ lohnt immer. Im Jahr 2026 ist es aber ohne Frage ein besonderes Erlebnis.

Alle Termine im Festjahr finden Sie hier

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Der Bürgergarten – vielfältiges Kleinod in Spremberg

Spremberger Kino & Kultur GmbH

Der Bürgergarten – vielfältiges Kleinod in Spremberg

Mit der Neueröffnung des Bürgerhauses am Marktplatz in Spremberg ist auch der neugestaltete Bürgergarten für seine Besucherinnen und Besucher wieder geöffnet worden.

Zauberhafter Ort für Begegnungen – der neu gestaltete Bürgergarten mit seinen Leuchtelementen. Die sind wichtige Hinweisgeber für das Quiz „Kennst Du die Ortsteile?“.

Foto: SKK

„So haben wir mitten in der Stadt einen grünen Ruheraum zum Ausruhen, Verweilen, Schwatzen oder als Treff für Veranstaltungen“, freut sich Michael Apel. Anlässlich zweier Konzerte auf der Freilichtbühne organisierte die SKK schon einmal eine „Spremberger Sommernacht“ und auch beim großen Kinderfest zum Heimatfest hat sich die Fläche in Verbindung mit dem Kleinen Markt als Veranstaltungsort bewährt. Noch verhindert das provisorische Bürgerbüro die völlige Entfaltung dieses Ortes, aber spätestens zum Jubiläumsjahr 2026 wird Spremberg um einen kontinuierlichen Treff und Veranstaltungsort reicher sein.

Herzstück des Bürgergartens sind übrigens die leuchtenden Elemente des Künstlers Jörn Hanisch, welche die 14 Spremberger Ortsteile darstellen. Die Elemente sind mit Absicht noch nicht beschriftet. So kann sich Jede und Jeder noch am Quiz „Kennst Du die Ortsteile?“ beteiligen. Teilnahmescheine gibt es gleich um die Ecke in der Stadt & Tourist Information im Bürgerhaus.

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Millionen für effiziente Energienutzung

Krankenhaus Spremberg

Millionen für effiziente Energienutzung

Das Spremberger Krankenhaus setzt mit drei Maßnahmen seinen Weg zu sparsamer sowie effizienter Energienutzung und klimafreundlicher Energiegewinnung fort.

Finanziert wird das gut 1,5 Mio. Euro teure Projekt fast gänzlich mit Fördermitteln aus dem „Brandenburg-Paket“. Das Land unterstützt unter anderem Krankenhäuser bei der Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorgung.

1.) Um den Energieverbrauch zu senken, ersetzen sparsame LED-Leuchten in den innenliegenden Bereichen wie Fluren und Bädern die bisherigen Leuchtstoffröhren. Auch die Küche, der OP-Bereich und die Außenanlagen werden auf LED umgestellt. Dafür wurden 350.000 Euro investiert.

2.) Anfang Juli sind die ersten Photovoltaikanlagen (PVA) in Betrieb gegangen, die auf allen Flachdächern wie dem Bettenhaus und der Notaufnahme installiert wurden. Mithilfe des Solarstroms spart das Krankenhaus 13 % seines Energieverbrauchs.

3.) Das Wirtschaftsgebäude sowie das MVZ wurden energetisch saniert. Dazu gehören die Dämmung der Dächer sowie der Fassaden und die Installation der PVA. Im Gebäude der Poliklinik wurde die Heizungsanlage erneuert, eine Außenschattierung installiert.

Auf allen Flachdächern des Spremberger Krankenhauses sind PV-Anlagen installiert.

Foto: Krankenhaus Spremberg

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Garten für Patienten und Beschäftigte

Krankenhaus Spremberg

Garten für Patienten und Beschäftigte

Sich wohlfühlen unterstützt die Zufriedenheit und den Heilungsprozess. Deshalb werden im Krankenhaus Spremberg die Rahmenbedingungen kontinuierlich verbessert, unter anderem durch Investitionen in die Räumlichkeiten wie dem neuen Multifunktionsraum und dem Indoor-Sportbereich.

Die Bauarbeiten im Garten laufen auf Hochtouren. Die Eröffnung ist für Oktober geplant.

Foto: Krankenhaus Spremberg

„Der dient der Förderung der Gesundheit und steht unseren Patienten und den Mitarbeitenden zur Verfügung“, sagt Tobias Grundmann, Geschäftsführer des Krankenhauses. Gerade erst entsteht ein neuer Patientengarten vor dem Altbau der Klinik. Neben einem Outdoor-Sportbereich gibt es hier Ruhezonen, Erlebnispfade und Gartentherapiebereiche. Optimal sind die Nähe zur Station und die Gestaltung, die den Aufenthalt im geschützten Umfeld ermöglicht. Im Oktober soll der Patientengarten eröffnet werden. „Die Bebauung und Gestaltung kostet gut 350.000 Euro, wobei wir vom Förderverein des Krankenhauses unterstützt werden. Natürlich freuen wir uns auch über weitere Sponsoren, sei es für Sitzbänke, Bäume oder Sportgeräte.“ Parallel zu Baumaßnahmen wie dem Patientengarten oder dem Multifunktionsbereich investiert das Haus auch kontinuierlich in Medizintechnik und innovative Behandlungsmethoden.

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