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Herausgeber: Stadt Spremberg/Grodk · GeWoBa · SWS · SKK · SWAZ · ASG · Krankenhaus Spremberg

Barrierearm, selbstbestimmt, sicher und betreut

GEWOBA

Barrierearm, selbstbestimmt, sicher und betreut

Leben ist eingezogen in das Mehrfamilienhaus der GeWoBa im Kochsdorfer Weg 41 Höhe Kollerberg. Nach den umfangreichen Umbau- und Modernisierungsarbeiten der vergangenen Monate genießen jetzt die ersten Mieter die Annehmlichkeiten ihrer neuen, barrierearmen Wohnungen.

Die Partner für das Wohnprojekt Kochsdorfer Weg 41: GeWoBa-Geschäftsführer René Stoy (m.) und sein Team sowie Hartmut Zippack (3. v. r.), Geschäftsführer der „Mona Lisa Pflegedienst GmbH“, mit den Kolleginnen. Das Interesse beim Tag der offenen Baustelle im Mai war groß.
Foto: Stadtverwaltung Spremberg/Grodk/K. Schirmer

Das Projekt ermöglicht den Bewohnern im Bedarfsfall kompetente Pflege und Betreuung, wenn sie dies wünschen. Dafür arbeitet das kommunale Wohnungsbauunternehmen mit der „Mona Lisa Pflegedienst GmbH“ zusammen.

Dank der engen Abstimmungen ist hier Wohnraum entstanden, bei dem rein baulich schon darauf geachtet wurde, klassische Stolperfallen, wie Absätze oder Türschwellen, zu vermeiden. Die Grundrisse der modernen, barrierearmen 2- und 3-Zimmer-Wohnungen wurden neu und großzügiger gestaltet. Davon haben sich beim Tag der offenen Baustelle im Mai zahlreiche Interessierte selbst überzeugt. „Die Nachfrage war erfreulicherweise groß“, berichtet René Stoy, Geschäftsführer der GeWoBa, der gemeinsam mit seinem Team sowie dem regionalen Pflegedienst durch das Wohnprojekt geführt und Fragen beantwortet hat. „Die Idee, dass unsere Mieter dank der vorausschauenden Ausstattung so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben führen können, ist aufgegangen.“ Schon im Mai hatten sich erste Interessenten registrieren lassen, die nun ihr neues Zuhause bezogen haben. Von den 19 2-Zimmer-Wohnungen mit jeweils 60 m² und den 13 3-Zimmer-Wohnungen mit je 70 m² sind nur noch einzelne frei.

Nach der umfangreichen Modernisierung verfügt das Mehrfamilienhaus im Kochsdorfer Weg 41 über barrierearme 2-Zimmer-Wohnungen mit jeweils 60 m² und 3-Zimmer-Wohnungen mit je 70 m².
Foto: Stadtverwaltung Spremberg/Grodk/K. Schirmer

Vorausschauend gebaut

Neben dem Verzicht auf klassische Türschwellen sind in Küche und Bad ausreichend Platz vorhanden, um einen Rollstuhl oder einen Rollator bequem manövrieren zu können. Mit dem regionalen Pflegedienst als Partner und dem daraus resultierenden Angebot des „betreuten“ Wohnens hat die GeWoBa eine Wohnform zwischen einer reinen Mietwohnung und einem Pflegeheim geschaffen. „Genauso wie sie möchten wir, dass die Menschen hier für immer ihr Zuhause haben. Im Bedarfsfall wollen wir gern mit unseren Angeboten dabei helfen. Das ist aber nicht die Voraussetzung, um hier wohnen zu können“, sagt Hartmut Zippack, Geschäftsführer der „Mona Lisa Pflegedienst GmbH“. Diese Option gefällt vielen Mietern, denn die Gewissheit, dass der regionale Pflegedienst als Partner vor Ort ist, gibt eine beruhigende Sicherheit für die Zukunft. Und auch die Möglichkeit, Gesellschaft zu haben, kommt bei den Bewohnern an. Denn neben der Privatsphäre in den eigenen vier Wänden gibt es Gemeinschaftsräume mit großzügigen Balkonen, die für Aktivitäten und Treffen genutzt werden können. Das stärkt das Wir-Gefühl und ermöglicht das Beisammensein in lockerer, ungezwungener Atmosphäre.

Bewerbungen möglich

Wer sich für eine Wohnung im Kochsdorfer Weg 41 interessiert, kann sich postalisch an die Gesellschaft für Wohnungsbau mbH – GeWoBa – Spremberg, Drebkauer Straße 4, 03130 Spremberg/Grodk wenden, eine E-Mail schreiben an: vermietung@gewoba.info oder anrufen unter 03563 341-111.

Auch wenn Sie nicht sofort eine Wohnung beziehen möchten, ist eine frühzeitige Reservierung aufgrund der Warteliste sinnvoll.

Die „Mona Lisa Pflegedienst GmbH“ ist erreichbar in der Dresdener Straße 27 und im Kochsdorfer Weg 41 in Spremberg/Grodk, telefonisch unter 03563 345 005 sowie per E-Mail an info@monalisa-spremberg.de

Wohnraum als Standortvorteil

Guter Wohnraum gehört zu den entscheidenden Faktoren, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden. Deshalb hat die GeWoBa ein B2B-Konzept entwickelt.

Je nach Bedarf richtet sich das Angebot an Unternehmen, die ihre Fachkräfte, Monteure, Handwerker, Azubis und Studenten mit attraktiven Mitarbeiterwohnungen unterstützen wollen. „Ob für neue Kolleginnen und Kollegen, für den flexiblen Einsatz von Mitarbeitern oder Auszubildende bzw. Studierende: Wir bieten maßgeschneiderte Wohnkonzepte, mit denen die Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber bzw. Ausbildungsbetrieb punkten können“, wirbt GeWoBa-Geschäftsführer René Stoy. Das reicht von einem möblierten WG-Zimmer – wie in Kooperation mit dem Spremberger Krankenhaus – bis hin zur Penthouse-Wohnung für gehobene Ansprüche als Unternehmens- oder Mitarbeiterwohnung.

Die Vorteile:
■ persönlicher Ansprechpartner
■ 24/7 Havariedienst
■ technische Betreuung
■ Festmiete

Weitere Infos und Kontakt:
www.gewoba-spremberg.de/mieten/b2b
Telefon: 03563 341-111

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Mit einem Klick erledigt

STADT SPREMBERG/GRODK

Dienstleistungen der Stadtverwaltung mit einem Klick erledigen

Wer zum Amt muss, braucht Zeit: Termin vereinbaren, vor Ort warten, Formulare ausfüllen und im äußersten Fall nochmal wiederkommen. In Spremberg/Grodk gehört das zunehmend der Vergangenheit an. Immer mehr Dienstleistungen der Stadtverwaltung können inzwischen mit wenigen Klicks online erledigt werden – bequem von zu Hause aus, unabhängig von den Öffnungszeiten des Rathauses.

Grafik: Stadt Spremberg/Grodk

„Viele denken noch, dass sie persönlich zu uns kommen müssten, um beispielsweise einen Termin zu vereinbaren. Das ist aber längst nicht mehr nötig“, erklärt Elisa Nothnick, Sachgebietsleiterin Bürgerservice. „Termine können digital gebucht, zahlreiche Formulare digital ausgefüllt und Anträge online übermittelt werden. So lässt sich beispielsweise innerhalb von drei Minuten eine Meldebescheinigung online beantragen.“ Die Bezahlung wird direkt bei Antragstellung digital abgewickelt und die Meldebescheinigung innerhalb weniger Tage postalisch zugestellt. Yvonne Nagorka, Bereich Innerer Service und Recht, ergänzt: „Relativ schnell und unkompliziert gelangen die Bürger auch über die Spremberg/Grodk-App zu den Online-Dienstleistungen. Einfach im Menü unten die Kachel „Services“ anklicken, dann „Bürgerservice“ und „Digitales Serviceportal“. Probieren Sie es aus!“

Beispiel Wohnsitzummeldung

Nehmen wir beispielsweise einen Vorgang wie die Wohnsitzummeldung: Über den QR-Code können Sie sich kurz und prägnant erläutern lassen, wie eine Wohnsitzanmeldung oder Wohnsitzummeldung ohne den Besuch des Bürgerbüros stattfinden kann.

Auch zahlreiche weitere Anliegen können bereits digital erledigt werden – beispielsweise die An-, Ab- oder Ummeldung eines Gewerbes oder der Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zum Abbrennen eines Feuerwerks.

Ein Blick auf die Onlineangebote der Stadtverwaltung lohnt sich also. Vielleicht lässt sich der nächste Gang zum Amt tatsächlich mit einem Klick erledigen.

Weitere Informationen und die digitalen Dienstleistungen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Spremberg/Grodk unter www.spremberg.de. Dort auf den runden Button „Bürgerservice online“ klicken.

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„Wie eine Prinzessin“

Stadt Spremberg/Grodk und Spremberger Kino & Kultur GmbH

Sophie Najork ist die 22. Spreenixe

Spremberg/Grodk hat eine neue Spreenixe: Beim Heimatfest im August hat die bisherige Würdenträgerin Lucy Haschick das Amt an die 22-jährige Sprembergerin Sophie Najork übergeben.

Große Freude: Spreenixe Sophie ist beim Spremberger Heimatfest feierlich gekrönt worden.
Foto: Stadtverwaltung Spremberg/Grodk/K. Schirmer

Sophie Najork lebt in Trattendorf/Dubrawa, studiert an der BTU in Cottbus/Chóśebuz Soziale Arbeit, gibt Erste-Hilfe-Kurse und ist als Ferienlagerbetreuerin im Einsatz. Passend zur Spreenixe schwimmt sie gern, singt und tanzt bei den Cottbuser „Cheekys“. Im Interview erzählte sie u. a., was sie an ihrer Heimat liebt, worauf sie sich besonders freut und warum sie sich ein bisschen wie eine Prinzessin fühlt.

Sophie, warum haben Sie sich um das Amt beworben?

Schon als Kind fand ich die Spreenixe ganz toll, weil sie mich an eine Prinzessin erinnert hat und ich ein riesiger Prinzessinnen-Fan bin. Ich wollte mir damit einen Kindheitstraum erfüllen und meiner Heimat etwas zurückgeben. Es ist für mich eine große Ehre, Spremberg/Grodk zu repräsentieren.

Wie haben Sie Ihren ersten Auftritt beim Heimatfest erlebt?

Es war wunderschön. Ich war sehr nervös, bis ich auf der Bühne stand. Ab diesem Moment war ich nur noch glücklich. All die Menschen, die ich getroffen habe, waren so freundlich und ich hatte wirklich viel Spaß. Der Festumzug hat mir besonders gut gefallen.

Worauf freuen Sie sich als Spreenixe am meisten?

Darauf, bei all den Veranstaltungen wie dem Heimatfest als aktiver Teil und nicht nur wie bisher als Besucherin mitzuwirken und vielen Menschen zu begegnen. Die Interaktionen, die ich bisher hatte, haben mir viel Freude bereitet und ich hoffe, dass ich für die Kinder genauso eine Inspiration sein kann, wie es die Spreenixe damals für mich war.

Was verbinden Sie mit der Stadt, und was wünschen Sie sich für sie?

Spremberg/Grodk ist meine Heimat. Ein Teil meiner Familie und meiner Freunde lebt hier. Ich wünsche mir, dass sich die Stadt weiterhin so positiv entwickelt. Wir pflegen unsere Kultur, bieten immer mehr Veranstaltungen für alle Generationen an und versuchen, Spremberg/Grodk Stück für Stück besser zu machen. Als Repräsentantin unserer Stadt und ihrer Menschen möchte ich dazu beitragen.

Wer unterstützt Sie?

Meine Familie und mein Freund sind wahrscheinlich meine größten Supporter, auch meine beste Freundin und weitere Freunde. Bei meiner Krönung waren alle da. Mein Tanzverein steht ebenfalls hinter mir.

Und selbstverständlich will ich an dieser Stelle auch allen Sponsoren und Wegbegleitern danken: dem Autohaus Neumann, dem Friseursalon Görtz, Beauty Plus Spremberg, Foto – Uhren – Schmuck Handrick, der Sparkasse, Sakura, meiner Schneiderin Sabine Mildner, dem Blumenhaus Baudach, der SKK und natürlich der Stadt Spremberg/Grodk, die mir zur Seite stehen. Ohne sie alle wäre das nicht möglich.

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Sauberes Regenwasser für die Spree

Vorreinigungsanlage in der Wirthstraße

Sauberes Regenwasser für die Spree

Der Neubau der Berufsbildenden Oberschule (BOS) in der Wirthstraße hat auch Auswirkungen auf das Kanalnetz für Regenwasser. Denn durch bebaute und damit versiegelte Flächen wie Gebäude kann dieses nicht mehr im Boden versickern, sondern muss über Leitungen abfließen. Achtlos weggeworfenes Papier, Zigarettenkippen, aber auch Benzinreste und Ruß könnten über den Regen mit in die Spree gespült werden.

Beispielhafte Darstellung: Mithilfe einer Regenwasser-Vorreinigungsanlage können grober Schmutz aber auch Kleinpartikel wie Ruß oder ein Ölfilm herausgefiltert werden.

Grafik: SWAZ

Damit das nicht passiert, plant der SWAZ im Rahmen der Maßnahme „Erweiterungsbau BOS“ die Errichtung einer Vorreinigungsanlage. Ohne diese würden die Wasserbehörden die Einleitung nicht genehmigen. Die Spree ist bereits durch Niedrigwasser belastet und muss deshalb geschützt werden. Die Anlage trägt dazu bei, die Wasserqualität sowie Tier- und Pflanzenleben zu bewahren und die Nutzung des Gewässers, u. a. auch für die Freizeit, langfristig zu sichern.

Feinstfilter für Mikroplastik

Diese Vorreinigungsanlage filtert erste sichtbare Verschmutzungen heraus und reduziert viele Schadstoffe, bevor das Wasser in die Spree gelangt. Dazu gehören:

  • grobe Partikel, die sich im Sandfang oder an der Filteroberfläche absetzen: Sand von Bau- und Straßenflächen, Laub und Zweige aus Bäumen, Papier (z. B. Papiertaschentücher), Verpackungsreste und Zigarettenkippen
  • Schwimmstoffe, die in Ölabscheidern oder schwimmstoffabscheidenden Kammern zurückgehalten werden: Öl- und Benzinreste von Fahrzeugen (sichtbar als glänzender Ölfilm), Hydraulik- oder Motoröl von Baustellenmaschinen sowie kleine Mengen an Treibstoff aus undichten Tanks
  • Feinkörner und Schwebstoffe, die sich in den Sedimentationszonen ablagern und durch Feinstfilter zurückgehalten werden: Ton-, Staub- und Rußpartikel vom Straßenverkehr, feiner Straßenabrieb von Reifen und Bremsen sowie Mikroplastikpartikel (z. B. Fasern aus Textilien)
So funktioniert es

Das Regenwasser wird durch Regeneinläufe oder Dachrinnen über das Kanalnetz in die Anlage geleitet, wo es durch verschiedene Reinigungsstufen läuft. In einem Sandfang setzen sich schwere und grobe Partikel ab. Manchmal gibt es zusätzliche Filter oder Sedimentationszonen, die feinere Stoffe herausfiltern. Auch Schwimmstoffe wie Öl können über Ölabscheider zurückgehalten werden. Das so vorgereinigte Wasser kann anschließend deutlich schadstoffärmer in die Spree geleitet werden. Die jeweiligen Reinigungsschritte und Bauausführungen werden mit fortschreitender Planung festgelegt.

Mit dem Bau der Vorreinigungsanlage beweist der SWAZ Verantwortung auch bei dem Schulneubau, setzt neueste Technik ein, erfüllt die aktuellen Regeln und schützt natürliche Ressourcen.

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Die Geschichte des Krankenhauses

Krankenhaus Spremberg

Die Geschichte des Krankenhauses

Eine historische Ansicht des Krankenhauses: Der Gebäudetrakt wird auch heute genutzt. Unter anderem befindet sich hier die Gynäkologische Praxis des MVZ.

Archivfoto: Krankenhaus Spremberg

Wenn Spremberg/Grodk in diesem Jahr das 725. Jubiläum feiert, gehört zur Erfolgsgeschichte auch das Krankenhaus. Das blickt immerhin auf eine 157-jährige Vergangenheit. Einige Meilensteine sind hier aufgelistet. Eine Sonderausstellung wird vom 1. bis 25. Juni im Bürgerhaus gezeigt.

Der neue Patientengarten, eröffnete im Herbst 2025, bietet verschiedene Sitz- und Ruhemöglichkeiten und außerdem auch Aktionsbereiche. Hecken und Sträucher werden für natürlichen Sichtschutz sorgen.
Foto: Krankenhaus Spremberg

1869
Inbetriebnahme mit 65 Patienten jährlich, nach einem Jahr Bauzeit
1900
190 Patienten pro Jahr
1914 – 1918
Nutzung als Lazarett
1923
Anbau zweier Seitenflügel u. a. mit 50 Betten, Zentralheizung, Röntgenzimmer
1931
Erweiterungsbau mit Patienten- und Schwestern-zimmern, elektrischer Fahrstuhl, insgesamt 120 Betten
1943
Team – eine Oberschwester, 30 Schwestern, 2 Krankenwärter, 25 sonstige Angestellte und mehrere Assistenzärzte
1945–46
die Rote Armee nutzt das Gebäude als Magazin; Behelfskrankenhaus in der ehemaligen Schnabelschen Villa auf dem Schomberg
1958/1959
Einweihung Wirtschaftstrakt u. a. mit Wäscherei, Küche, Speiseraum
1961
325 Betten
1964
Eröffnung der Kreispoliklinik, bis 1967 dem Krankenhaus zugehörig
1973–1977
umfangreiche Rekonstruktion des Krankenhauses, 266 Betten
1975
Inbetriebnahme einer Kinderstation mit 20 Betten
1989
Krankenhaus umfasst fünf Fachabteilungen mit 245 Betten
1990–1995
umfangreiche Modernisierungsarbeiten
1991
Eröffnung einer psychiatrischen Station
1997
Gründung Förderverein Krankenhaus Spremberg e.V.
1998
Förderverein übernimmt Trägerverantwortung
2003
neues Bettenhaus, vier Stationen mit 132 Betten
2004
Inbetriebnahme der rekonstruierten Psychiatrie, drei Stationen mit 54 Betten
2007
Eröffnung des Betriebskindergartens mit 50 Plätzen
2012
Neuer Funktionstrakt mit Notaufnahme, Intensivmedizin, OP-Trakt, Küche, Cafeteria und Technikräumen
2013
Eröffnung der 4. psychiatrischen Station
2014
Eröffnung der MVZ Poliklinik Spremberg GmbH
2018
jährlich 5.800 Patienten stationär, 8.840 ambulant, mehr als 23.200 im MVZ
2019
Eröffnung des rekonstruierten Ambulanz-Bereiches
2020
psychiatrische Tagesklinik in Forst mit 18 Plätzen in Betrieb genommen
2022
Dezember: Eröffnung des Schutzschirmverfahrens (Insolvenz) aufgrund Liquiditätsengpasses nicht verhandelter Budgets und Fehlbelegung Psychiatrie
2023
Umbau Chirurgische Station in Ambulantes OP- und Sprechstundenzentrum (OPV)
2024
Eröffnung Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) in Wendenstraße
2024
Kooperation mit Health and Medical University Potsdam (HMU) im Bereich der Ausbildung von Medizin-studenten
2024
Lehrpraxis MVZ
2024
Zertifizierung Diabetes Exzellenzzentrum (Krankenhaus und MVZ)
2025
neu: Schulter-Chirurgie
2025
energetische Sanierung Wirtschaftsgebäude und Poliklinik (mit neuer Fassade)
2025
Gründung Weiterbildungsnetzwerk Allgemeinmedizin
2025
neue Fachrichtung Schmerzmedizin
2025
Eröffnung Patientengarten

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Aktuelles zum Gas

Städtische Werke Spremberg

Aktuelles zum Gas

Um auch 2026 die Sicherheit der Gaskunden der SWS sowie die Betriebssicherheit des Rohrnetzes zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Überprüfung erforderlich.
Dazu wird ohne vorherige Terminabsprache der im Gebäude liegende Gashausanschluss bis einschließlich der Hauptabsperreinrichtung auf Dichtheit geprüft. Diese Kontrolle erfolgt in größeren Abständen und ist für Sie kostenlos. In Mehrfamilienhäusern sind die Wohneinheiten nicht betroffen. Das SWS-Team bittet um Zugang zu den Anschlussräumen und Hauptabsperreinrichtungen.

Bitte schützen Sie sich vor Betrügern: Im Einsatz sind ausschließlich SWS-Mitarbeiter, die sich ausweisen können. Bei Unsicherheiten – einfach telefonisch an die SWS wenden: Tel.-Nr: 03563 39070.

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Unsere Geschichte der Gasversorgung

Städtische Werke Spremberg

Unsere Geschichte der Gasversorgung

Seit 162 Jahren sorgt der fossile Energieträger Gas in Spremberg/Grodk für Licht und Wärme. Laut Klimaschutzgesetz ist bis 2045 Schluss damit. Erdgas wird dann durch neue Gase wie Wasserstoff, seine Derivate sowie Biogas ersetzt. Wir blicken zurück.

Die Spremberger waren stolz auf ihre Gasanstalt und widmeten ihr sogar eine Ansichtskarte, auf der die Anlage im Jahre 1867 abgebildet ist.

Postkarte: SPREE-PR/Archiv

Die Nutzung des Erdgases als Energiequelle begann in der „Per-le der Lausitz“ 1864. Dokumente im Stadtarchiv verweisen bereits 1859 auf eine geplante Gaserzeugungsanstalt. Bis zur Erteilung des Bauauftrages an den Gasingenieur Petzsch dauerte es noch vier Jahre, aber am 30. November 1863 war es soweit. Die Umsetzung war rasant. Für das Vorhaben hatten die Spremberger einen Kredit in Höhe von 73.323 Talern beschafft. Schnell wurde die stadteigene Fläche planiert – unweit des heutigen Spremberger Krankenhauses, das übrigens 1869 nach einem Jahr Bauzeit eröffnet wurde (siehe Seite Krankenhaus). Kurz nach Baustart am 2. Januar 1864 mauerten die Bauarbeiter mitten im Winter die Fundamente und am 29. Februar wurde der Grundstein zur Gasanstalt gelegt. Ab 20. Juni folgte die Verlegung der Gasrohre in die Altstadt und bereits am 1. November 1864 nahm die Spremberger Gasanstalt ihren Betrieb auf.

Und es wurde Licht

Sie gehörte zu den ersten städtischen Gaswerken in der Lausitz und lieferte die Energie für die dringend benötigte Straßenbeleuchtung, für das Licht in den Fabriken der aufstrebenden Tuchindustrie und für die Wohnungen der Spremberger. „Den Markt- und Wilhelmplatz erleuchtete je ein Kandelaber mit fünf Flammen“, geht aus dem Archiv hervor. Weitere dieser Leuchter gab es auf dem Schlossplatz und an der schon damals bedeutsamen Kreuzung Berliner-/Dresdener Straße. In der Mitte des Spremberger Markplatzes steht noch heute ein historisch anmutender Kandelaber. Sein Licht wird allerdings nicht mehr mit Gas erzeugt. Rückblick ins Jahr 1864: „In den Straßen brannten fortan sommers von Eintritt der Dunkelheit bis eine Stunde vor Mitternacht, in der übrigen Zeit des Jahres bis 10 Uhr abends 112 Gaslaternen.“ In Privathaushalten erhellten rund 2.500 Gasflammen die Stuben.

Warm-Wasser-Badeanstalt

Die Geburtsstunde des Gaswerkes ist zugleich die der Stadtwerke. Der Bedarf stieg stetig, denn Gas wurde auch zum Heizen und Kochen genutzt. Im ersten Jahr lieferte das Werk 2.792.500 Kubikfuß Gas (= 129.000 Kubikmeter). Die Gasbehälter wurden immer fülliger, die Kesselanlagen und Öfen immer moderner. Im Mai 1926 öffnete auf dem Gelände die „Städtische Warm-Wasser-Badeanstalt“ mit Schwimmbad, medizinischen Bädern und Massageräumen. Laut Chronik zählten die Bademeister in der ersten Woche 555 „Männlein“ und 277 „Weiblein“. Die Spremberger Stadtbahn, bereits 1898 gegründet, wurde 1934 Teil der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH.

Vom VEB zur Stadttochter

Am 1. Januar 1950 hörte die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH regierungsamtlich auf zu bestehen. Sie wurde Teil des Energiebetriebes Nord, einem VEB. 1964 erfolgte die völlige Stilllegung der Gasproduktion und es begann die Ferngasversorgung aus dem neuen Gasgiganten Schwarze Pumpe. In der politischen Wende 1990 stellten Spremberger Stadtverordnete den Antrag auf Rückgabe des kommunalen Vermögens. Die Neugründung der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH erfolgte am 1. Januar 1991. Alleiniger Gesellschafter der GmbH ist die Stadt, die mit der Tochter am gleichen Tag auch einen Konzessionsvertrag für die Stromversorgung abschloss.

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„Reif für die Insel“ im Färberquartier

Planung für die „Spreeharfe“ vor dem nächsten Abschnitt

„Reif für die Insel“ im Färberquartier

Im Färberquartier befindet sich ein Projekt der Stadt Spremberg und der GeWoBa gemeinsam mit der „mks Architekten-Ingenieure GmbH“ kurz vor dem Abschluss: die Sanierung und Aufstockung der Bahnhofstraße 1–2. Hier entstehen ein Zentrum für medizinische Versorgung sowie vier Penthouse-Wohnungen in Holzbauweise.

Mit dem kommunalen Großprojekt „Spreeharfe“ entsteht im Stadtzentrum im Bereich der Jägerstraße ein komplett neues Quartier.

Grafik: GeWoBa

Das zweite kommunale Großprojekt ist die „Spreeharfe“ im Stadtzentrum. Mit ihr entsteht ein komplett neues Quartier im Bereich der Jägerstraße. Dazu gehört laut Stadtverwaltung auch ein großer Edeka-Supermarkt. Die AG Stadtentwicklung sammelt Ideen für eine lebenswerte Gestaltung der Innenstadt (siehe QR-Code). Nach außen hin ist die „Spreeharfe“ zwar noch nicht sichtbar, sie entwickelt sich aber ebenfalls. Ende August 2026 – also nach dem Heimatfest zum großen Stadtjubiläum – soll die Baumaßnahme beginnen.

Bevor eine Straßendecke in der „Spreeharfe“ gezogen werden kann, werden alle unterirdischen Medien neu verlegt. Eine Besonderheit betrifft die Abwasserentsorgung im Bereich „Spreeharfe“: Es gibt jeweils einen Kanal für das Regen- und einen für Schmutzwasser.
Grafik: G. Schulze/Spree-PR

Das bedeutet, die unterirdischen Medien an die neuen Bedürfnisse anzupassen. Aktuell befinden sich die daran beteiligten Unternehmen wie der SWAZ, die SWS, die GeWoBa und die Stadt Spremberg in Abstimmung zur Neuverlegung der Medien Strom, Fernwärme, Trink-, Ab- und Regenwasser, Telekommunikation. Im März soll die Genehmigungsplanung für die Medien sowie den Straßenneubau vorliegen und den zuständigen Ämtern zugeschickt werden. Im Juni würde dann mit der Ausführungsplanung und der Vergabe der Bauleistungen begonnen werden. Geplanter Baubeginn für die Medien im Erdreich ist der 31. August 2026. Wenn diese bis Jahresende verlegt sind, kann bis Mitte 2027 die Straße errichtet und ab da als Baustraße genutzt werden. Dann startet die GeWoBa mit dem Bau der Häuser. Erst nach Fertigstellung des Rohbaus wird der Asphalt auf die Straße gebracht.

Das Konzept „Spreeharfe“: Im ersten Bauabschnitt werden das halbrunde Kopfgebäude mit 3-Zimmer-Wohnungen sowie die zwei angrenzenden Gebäude mit 4-, 3- und 2-Zimmer-Wohnungen errichtet. Im zweiten Bauabschnitt entstehen zwei weitere Gebäude, die dann das Ensemble an der Bahnhofstraße abschließen. Das Besondere daran: Es ist als Hybridkonstruktion geplant. Auf einem Stahlbetonsockel werden die Obergeschosse in einer Stahlbetonskelettkons-truktion errichtet und eine hochdämmende, aus nachwachsenden Rohstoffen errichtete Holzfassade davor gehängt. Ziel des Projektes ist es, die Betriebskosten auf ein Minimum abzusenken.

Die AG Stadtentwicklung sammelt Ideen für eine lebenswerte Gestaltung der Innenstadt.

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Qualitätswasser aus der Leitung

„Slamener Riesling“ mit Bestnoten

Qualitätswasser aus der Leitung

Die Spremberger nennen ihr Wasser aus der Leitung auch den „Slamener Riesling“. Und der schmeckt. Bei Blindverkostungen belegt er regelmäßig vordere Plätze. Zum 725. Stadtjubiläum wird das Trinkwasser aus dem Verbandsgebiet des SWAZ in besondere Flaschen abgefüllt und vermarktet.

Die Geschichte des Spremberger Wasserwerkes ist fast 100 Jahre alt. Fast – denn seit 1930 wird in den Slamener Kuthen Trinkwasser aufbereitet. Der Begriff Kuthen stammt aus dem Sorbischen und bezeichnet eine Tümpellandschaft. Die Slamener Kuthen sind Teil des Landschaftschutzgebietes „Slamer Heide“. Unterhalb der Kuthen fließt ein großer, vor Jahrhunderten entstandener Urstrom in etwa 30 bis 40 Metern Tiefe. Das Wasser ist von hervorragender Qualität, aber eisenhaltig, manganhaltig und mit freier Kohlensäure.

Sehr weiches Wasser

Bevor daraus der „Slamener Riesling“ wird, werden Eisen, Mangan und freie Kohlensäure durch die Aufbereitung im Wasserwerk entfernt. Das Spremberger Rohwasser ist sehr weich. Auch heute noch wird das Trinkwasser wie vor knapp 100 Jahren belüftet, gefiltert und durch das Filtermaterial aufgehärtet. Weil der Wasserverbrauch zu DDR-Zeiten stark anstieg, wurde das Wasserwerk 1957/58 durch einen Neubau erweitert. Damals wurde auch ein zweiter Reinwasserbehälter mit einer Kapazität von 1.000 m³ Inhalt gebaut. Heute wird das Rohwasser aus acht Tiefbrunnen gewonnen.

Der „Slamener Riesling“ bekommt für das Festjahr ein hochwertiges Erscheinungsbild. Der Inhalt ist der Gleiche wie aus der Leitung im Spremberger Verbandsgebiet des SWAZ. Das Gute daran: Wenn die Flasche leer ist, kann sie einfach wieder mit dem edlen Tropfen aus der Wand aufgefüllt werden.

Grafik: SPREE-PR/Schulze GmbH

Keine Chlorung

Aufgearbeitet wird es auf zwei unabhängigen Straßen mit Druckbelüftung und je vier geschlossenen Zweistufenfiltern. Von 1998 bis 2008 wurde das Wasserwerk bei laufendem Betrieb umgebaut und rekonstruiert. Dank der guten Arbeit des Teams musste das Wasser seit 1990 noch nie gechlort werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis harter Arbeit, laufender Kontrolle und hoher technischer Standards verbunden mit dem Engagement vieler Fachkräfte. Die Spremberger und ihre Gäste können den „Slamener Riesling“ deshalb auch heute noch in seiner reinen unbehandelten Qualität genießen.

Der Turm aus 44 Wasserkästen verdeutlicht, wie viel 500 Liter Wasser sind. Beim günstigsten Anbieter kostet das ca. 615 Euro. Die gleiche Menge Trinkwasser aus der Leitung kostet in Spremberg 0,93 Euro.
Foto: SWAZ

Geprüfte Qualität

Der Geschmack wurde übrigens geprüft. Beim Wasser- und Naturschutztag 2025 haben Besucher sieben Wasserproben blind verkostet – drei aus den Wasserwerken Spremberg, Döbern und Bohsdorf sowie vier Mineralwasser aus dem Handel. Auf dem 1. Platz landete das erfrischende Nass aus dem Wasserwerk Döbern, gefolgt vom Wasserwerk Spremberg auf Platz 2. Nur ein Mineralwasser schaffte es auf einen vorderen Platz, ist mit 1,23 Euro pro Liter aber gut 600 Mal teurer als das Trinkwasser aus den Leitungen. Das Wasser aus dem Bohsdorfer Wasserwerk landete auf dem 4. Platz. Es kostet ebenso wie in Spremberg 0,00186 Euro pro Liter. In Döbern zahlen die Kunden 0,0022 Euro/Liter.

Das teuerste getestete Mineralwasser aus dem Handel kostet 1,49 Euro pro Liter, fiel bei den Teilnehmern aber mit null Punkten durch. Um zu verdeutlichen, wie viel 0,5 m³ (500 l) Wasser sind, baute das SWAZ-Team 44 Wasserkästen auf. Die Kosten beim günstigen Mineralwasseranbieter 615 Euro (1,23 Euro ✕ 500 l = 615 Euro).

Für die gleiche Menge Trinkwasser aus der Leitung zahlen die Verbraucher in Spremberg und Bohsdorf 0,93 Euro (0,00186 Euro ✕ 500 l = 0,93 Euro) und in Döbern 1,10 Euro (0,0022 Euro ✕ 500 l = 1,10 Euro).

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Grußwort

Stadt Spremberg/Grodk

Grußwort

Liebe Sprembergerinnen, liebe Spremberger, liebe Gäste!

Im Jubiläumsjahr der Stadt Spremberg/Grodk anlässlich der Ersterwähnung der Stadt vor 725 Jahren haben sich vielfältige Akteure im besten Sinne des Wortes zusammengetan, um für unsere Einwohnerinnen und Einwohner, aber besonders auch für unsere Gäste aus nah und fern, ein abwechslungsreiches Programm zu ge-stalten. Es ist nicht übertrieben, wenn wir feststellen, da ist für jeden etwas dabei.

Dies ist nun schon die 5. Ausgabe unserer Stadtzeitung, in der wir davon berichten, wie die kommunalen Unternehmen, die Abgeordneten in den Aufsichtsgremien und die Stadtverwaltung gemeinsam abgestimmt an der Stadtentwicklung mitwirken, getreu dem Motto: Gemeinsam sind wir stark!

Christine Herntier, Bürgermeisterin
Foto: Detlef Bogott

So ein Jubiläum ist ja hervorragend dafür geeignet, Bilanz zu ziehen und den Blick in die Zukunft zu schärfen und auch zu wagen. In dieser Zeitung tun wir genau das!
Neben der ganzen Arbeit, denn es ist eine harte und verantwortungsvolle Arbeit, die wir gemeinsam leisten, soll natürlich das Feiern nicht zu kurz kommen! Wir freuen uns sehr darauf zusammenzukommen, das Erreichte zu würdigen und zu genießen und uns darauf zu freuen, was alles noch kommt und wie schön es werden wird. Im Stadtzentrum und in allen Ortsteilen gibt es viel zu entdecken, schauen Sie es sich an, lassen Sie sich im besten Sinne des Wortes durch unsere schöne Stadt treiben.

Ich lade Sie ein: Kommen Sie nach Spremberg/Grodk, feiern Sie mit uns, erfreuen Sie sich daran, was alles geboten wird.

Wir heißen Sie herzlich willkommen!

Christine Herntier,
Bürgermeisterin

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