Skip to main content
Herausgeber: Stadt Spremberg/Grodk · GeWoBa · SWS · SKK · SWAZ · ASG · Krankenhaus Spremberg

SWS-Team engagiert für die Region

SWS in Aktion bei Sport, Spaẞ und für den guten Zweck

SWS-Team engagiert für die Region

Das SWS-Team arbeitet hervorragend zusammen, wenn es um Energie geht. Doch auch abseits von Strom, Fernwärme und Gas ziehen die Frauen und Männer an einem Strang. Spaß- und Sportwettbewerbe und Aktionen für den guten Zweck stärken das Wir-Gefühl und zeigen die Verbundenheit mit der Region.
Tatkräftig mit Schippe, Besen und Hacke sind die Stadtwerker alljährlich bei die „Perle putzt sich“ im Einsatz. Mit Spiel und Spaß haben sie das Fest zum 20-jährigen Jubiläum des Hortes „Max und Moritz“ bereichert und unterstützen ebenfalls das Hoffest der Lebenshilfe. Sportlich ging es bei der Spremberger Aktion „Stadtradeln“ zu, bei dem die 14 Teilnehmenden der SWS auf eine Gesamtstrecke von 4.631 km kamen. Und als „Stromschnellen“ waren die Stadtwerker traditionell beim Drachenbootrennen der SG Einheit dabei. In diesem Jahr holten sie sich den 9. von 20 möglichen Plätzen mit der Bestzeit aller Teams im Finallauf. Sportlich geht es weiter beim DAK-Firmenlauf mit einer 4,5-km-Runde entlang der Spree in Cottbus.

Ebenfalls fest eingeplant ist für das Team der Lebendige Adventskalender, bei dem die SWS alljährlich ihre Türen öffnet.

Im Gleichtakt auf der Spree – die „Stromschnellen“ beim Drachenbootrennen Ende August.
Foto: SWS

„Heißer Pfad“ beim Spremberger Heimatfest

Beim Spremberger Heimatfest im August hat das SWS-Team seinen neuen Messestand präsentieren können. Das Highlight ist der dazugehörige Spiel- und Mitmachturm. Neben dem „Heißer Pfad“-Spiel konnten hier 10 energiegeladene Wörter entdeckt werden. Natürlich gab es auch Informationen zum Energieversorger und Gespräche, zum Beispiel über die Weiterführung der Fernwärme in Spremberg.

Continue reading

Geführte Touren und ausgezeichnete Freizeitsportler

Stadtradeln

Geführte Touren und ausgezeichnete Freizeitsportler

71.228 km! Auf dieses stolze Ergebnis kommen die 337 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Stadtradelns in der Stadt Spremberg/Grodk im Sommer 2025. Und das in nur 3 Wochen. Für ihre sportlichen Leistungen gab es Auszeichnungen und Preise für die besten Teams sowie Einzelfahrerinnen und Einzelfahrer.

Ausflug nach Groß Luja: Zum „Stadtradeln“ gehörten auch acht geführte Radtouren – als flankierende Maß-nahmen durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.
Foto: Siegfried Jung/ASG

Koordiniert wurde die lokale Kampagne unter dem Motto „Gemeinsam radeln – Vielfalt bewegen – Dialogkultur stärken“ von der ASG Spremberg GmbH gemeinsam mit Partnern und in Abstimmung mit der Stadtverwaltung. Teilnehmen konnten in der Zeit vom 14. Juni bis zum 4. Juli 2025 alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen aus dem Stadtgebiet und den Ortsteilen. Angemeldet haben sich 30 Teams, die zusammen 5.683 Fahrten absolvierten.

Urkunden und Gutscheine

Ausgezeichnet wurden bei der Abschlussveranstaltung, die im Rahmen der Spremberger Filmnächte am 24. August 2025 auf der Freilichtbühne stattfand, die fünf Teams mit den besten Kilometer-Gesamtleistungen. Für sie gab es Urkunden sowie einen Präsentkorb mit einem Erste-Hilfe-Kit, Flickzeug und Naschereien. Mit 10.259 km schaffte es „Team Albert“ auf Platz 1, gefolgt von den Teams „Stadtverwaltung Spremberg“ (9.749 km), „Offenes Team Spremberg“ (7.497 km), „Spremberger Stahlwaden“ (6.869 km) und „Städtische Werke Spremberg“ (4.630 km). Mit Stadtgutscheinen im Gesamtwert von 100 Euro wurden die jeweils drei besten Damen und Herren für ihre Kilometer-Einzelleistungen belohnt.

Bei den Damen hat sich Annett Mikucki mit 743 km auf den ersten Platz geradelt, dicht gefolgt von Silvia Markert mit 737 km. Platz drei geht an Sabine Dobbermann (581 Kilometer). Bei den Herren radelte Michael Rose mit 1.632 km auf Platz 1. Zweiter wurde René Moch mit 1608 km, Kevin Krining (1.605 km) sicherte sich den 3. Platz. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Teams, die pro Kopf im Durchschnitt die meisten Kilometer absolviert haben. Freuen können sich die drei bestplatzierten Teams jeweils über einen Gutschein für „Barnys Bagels und Eis“ in Spremberg. Gesamtwert: 100 Euro. Platz 1 ging an das Team „Klaus“ mit 672 km pro Kopf. Die „Stahlwaden“ schafften es mit 528 km auf den 2. und „Hotwheels“ mit 428 km auf den 3. Platz. Zudem wurde der Gewinner eines 50-Euro-Gutscheines von Little John Bikes gezogen. In den Lostopf schafften es Radlerinnen und Radler, die sich an 14 Wahrzeichen in den Spremberger Ortsteilen ihre Teilnahmekarten vollständig abstempeln ließen. 2026 soll das Stadtradeln fortgesetzt werden.

Continue reading

GeWoBa beim „Heeme fehlste!“-Sommerfest

GeWoBa beim „Heeme fehlste!“-Sommerfest

Auch in diesem Jahr war die GeWoBa mit einem eigenen Stand beim beliebten Rückkehrerfest „Heeme fehlste!“ am Heimatfest-Freitag vertreten.

Majestätischer Besuch am Stand der GeWoBa: die Spreenixe sowie David Hollnick (r.), Fachbereichsleiter Vermietung, und Friedrich Liebsch, Sachbearbeiter Vermietung. Beim Sommerfest informierten sie über die Vorzüge der GeWoBa als Vermieter und Arbeitgeber.

Foto: GeWoBa

Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über attraktive Wohn- und Gewerbeangebote zu informieren. Ob Mietwohnungen für Familien, Single-Apartments oder Gewerbeflächen – als größter Wohnraumanbieter in Spremberg bietet die GeWoBa individuelle Lösungen für vielfältige Wohnbedürfnisse. Fast ein Dutzend Rückkehrer konnte das Team direkt mit konkreten Wohnungsangeboten versorgen und auch Fragen rund um Job und Ausbildung beantworten.

Heimatfest-Besucher testen ihr Können am Türschloss

Schließzylinder-Wechsel mit Stoppuhr

Wie schnell kann der Schließzylinder einer Tür gewechselt werden? Dieser Frage ist das Team der GeWoBa beim Spremberger Heimatfest nachgegangen. Zahlreiche Besucher stellten ihr handwerkliches Geschick unter Beweis.
Der Schnellste schaffte es in 1,14 Minuten und wurde dafür mit einem Spremberg-Gutschein belohnt. Bei einer Losaktion konnten Sachpreise für kleine und große Gäste gewonnen werden, außerdem gab es einen Bastelbereich für Kinder. Wer wollte, konnte eine Musterwohnung besichtigen, sich über die aktuellen Wohnungsangebote sowie die Ausbildung zur/ zum Immobilienkauffrau/-mann und Stellenangebote informieren. Auch Ideen und Vorschläge zur Verschönerung des eigenen Wohnumfeldes innerhalb der GeWoBa und zur Verbesserung der Wohnqualität wurden eingereicht. Das geht übrigens auch jetzt noch.

Die Mal- und Bastelstation der GeWoBa war besonders bei den kleinen Heimatfest-Besuchern beliebt.

Foto: GeWoBa

Probieren Sie es gern aus

Continue reading

Herbstmarkt und weitere Termine

Herbstmarkt und weitere Termine

Sport im Spremberger Stadtpark

Foto: ASG/Schwausch

Familienfest bei Sport im Spremberger Stadtpark

21. September, 10 – 11 Uhr

Tag der offenen Tür in der Offenen Werkstatt Spremberg im Postgebäude

27. September

23. Ausbildungsmesse an der BOS Spremberg

27. September, 09 – 12 Uhr

Töpfer- und Herbstmarkt in der Spremberger Innenstadt

27. – 28. September

„Heeme fehlste“-Stammtisch bei Kronospan (ehemals Sprela)

Verbindliche Anmeldung über www.heeme-fehlste.de
8. Oktober, 19 Uhr

Fachtag 2025 des Netzwerkes Ankommen in Brandenburg

Thema: „Brandenburg gemeinsam gestalten – Zuzug und Zusammenwachsen vor Ort“ in Fehrbellin
14. Oktober, 09:30 – 15:00 Uhr

1. Lichterfest in der Spremberger Innenstadt

29. – 30. November

Lebendiger Adventskalender bei der ASG

Mit dem Kreativtreff und der „Heeme fehlste“-Initiative
1. Dezember, ab 17 Uhr

Weihnachtsmarkt in der Spremberger Innenstadt

11. – 14. Dezember

Continue reading

Bem-vindo, Tervetuloa und Willkommen…

Bem-vindo, Tervetuloa und Willkommen…

Seit dem Heimatfest werden Gäste, die mit dem Bus oder mit der Bahn in die „Perle der Lausitz“ reisen, mit einem herzlichen „Willkommen“ begrüßt.

Die Mediengestalter Alicia Herrmann sowie Mario Hergesell beim Befestigen der Banner am Busbahnhof.

Foto: Stadt Spremberg

Eine kleine, aber wirkungsvolle Geste, die in zwanzig verschiedenen Sprachen dazu einlädt, sich in Spremberg/Grodk heimisch zu fühlen. Bem-vindo heißt es auf Portugiesisch, Sveiki atvykę auf Litauisch, Tervetuloa auf Finnisch oder Καλωσόρισμα (Kalosórisma) auf Griechisch. Die Willkommensbanner sollen als Bekenntnis der Stadt zu Offenheit und Toleranz gegenüber Menschen verschiedener Herkunft verstanden werden. Die Idee dazu hatte Pfarrerin Jette Förster in der Bürgerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung im Juli. Entworfen wurden die Banner von der Agentur PUREORANGE – Voigt Werbetechnik.

Continue reading

Ein großes Fest für die Heimatstadt

SKK freut sich über Vorschläge und Ideen zum Jubiläumsjahr

Ein großes Fest für die Heimatstadt

Im nächsten Jahr feiert Spremberg sein 725. Jubiläum. Die SKK Spremberger Kino und Kultur GmbH übernimmt dafür das Projektmanagement.

„Unser Ziel ist es, mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen an die vielfältige Geschichte unserer Stadt zu erinnern und den Gästen und Besuchern die schönsten Seiten von Spremberg und seinen 14 Ortsteilen vorstellen“, sagt Geschäftsführer Michael Apel, für den dieses Jubiläumsjahr natürlich Chefsache ist. „Vor allem soll es aber eine lange Geburtstagsfeier von Spremberger Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt werden“.

Spreenixe Lucy ist bekennender Spreekinofan und mindestens genauso begeistert von der neuen Schoko-Popcorn-Kreation aus dem Hause Confiserie Felicitas. Auch sie freut sich auf das große Jubiläumsjahr 2026, bei dem Spremberg/Grodk und die 14 Ortsteile im Mittelpunkt stehen.

Foto: M. Apel/SKK

In den nächsten Wochen und Monaten wird die SKK mit Vereinen und Initiativen, Gewerbetreibenden und Verbänden sprechen und Ideen für die Feierlichkeiten entwickeln. Auch einzelne Interessenten sind aufgerufen, Vorschläge und Ideen zu unterbreiten. Dabei geht es natürlich um neue Ideen, aber auch um Vorschläge und Gedanken, wie man bereits etablierte Veranstaltungsformate ausbauen, verbessern oder weiterentwickeln kann.

Ideen und Schoko-Popcorn

Bei einer öffentlichen Veranstaltung im Spreekino will die SKK am Sonntag, 28. September, 11Uhr bereits erste Gedanken und Ideen vorstellen und ruft daher alle Sprembergerinnen und Spremberger auf, ihre Vorschläge einzureichen. Am besten geht das in Schriftform an die Stadt & Tourist Information oder per Mail an info@touristinfo-spremberg.de. Bei dieser Veranstaltung wird übrigens auch das neue Gemeinschaftsprodukt der Confiserie FELICITAS und des Spreekinos, die leckeren mit Schokolade umhüllten Popcorns, seinen offiziellen Namen erhalten. So ist schon mal ein kulinarischer Auftakt in die Feierlichkeiten zum 725. Stadtjubiläum garantiert.

Alles im Blick

Einen ersten Eindruck vermittelt schon der neue Spremberg Kalender 2026, welcher in den nächsten Tagen in der Stadt & Tourist Information erhältlich ist und der auch schon erste Termine enthält. Wer immer aktuell auf dem Laufenden sein will, was an Veranstaltungen in Spremberg und der Region stattfindet, dem sei die Webseite www.touristinfo-spremberg.de/veranstaltungen empfohlen. Dort ist und man bestens informiert.

Der Spremberg Kalender 2026

Foto: SKK

Spremberger Kino & Kultur GmbH

Er enthält viele Fest- und Veranstaltungstermine und ist in der Stadt & Tourist Information erhältlich.

Wer selbst einen Veranstaltungshinweis hat, schicke diesen bitte an veranstaltungen@skk-spremberg.de.

„Ich bin überzeugt, wir werden mit unserer bekannten Spremberger Feierlaune ein schönes und würdiges Jahr um unseren 725. Geburtstag erleben“, freut sich Michael Apel, GF der SKK, auf die nächsten Monate.

Continue reading

MVZ, Kooperationen und neue Ausbildung

Viele Bausteine für Gesundheitsstandort Spremberg/Grodk

MVZ, Kooperationen und neue Ausbildung

Für die Absicherung der medizinischen Versorgung von Patienten gibt es nicht die eine Standardlösung. Es ist ein Konstrukt aus Bausteinen und Kooperationen. Im Gespräch mit Tobias Grundmann, Geschäftsführer der Spremberger Krankenhausgesellschaft, wird deutlich, was alles getan wird, um die Patienten aus Spremberg/Grodk und Umgebung bestmöglich zu versorgen.

Geschäftsführer Tobias Grundmann, Christiane Nowka, Medizinische Fachangestellte in der Praxis Dreschkowsky, Allgemeinmedizinerin Julia Dreschkowsky aus dem MVZ, und Stephanie Gerischka, Kaufmännische Leiterin des MVZ (v. l.) zu Besuch im Emsland. Hier informierten sie sich über ein neues Modell zur Weiterbildung von Pflegekräften.

Foto: Krankenhaus Spremberg

Warum mangelt es überall an Fachärzten?

Die Demographie trifft nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte. In den nächsten Jahren gehen zahlreiche Mediziner in den Ruhestand. Ihre Nachfolge ist meist offen. Weil die Selbstständigkeit mit einem hohen organisatorischen, bürokratischen und finanziellen Aufwand verbunden ist, geht der Trend bei der jüngeren Ärzteschaft weg von der eigenen Niederlassung hin zur Anstellung in einem MVZ. Um Ärztinnen und Ärzte für Spremberg zu gewinnen, haben wir verschiedene Maßnahmen initiiert. Gerade erst wurde gemeinsam mit der KV und der Praxis Brinck aus Döbern ein Weiterbildungsnetzwerk für Allgemeinmedizin gegründet. Außerdem hat Julia Dreschkowsky, Fachärztin für Allgemeinmedizin im MVZ, die Weiterbildungsermächtigung, so dass die gesamte Weiterbildung Allgemeinmedizin in unserem Haus absolviert werden kann. Das ist hervorragend. Wir können die individuelle ganzheitliche Ausbildung gewährleisten und bieten danach die Möglichkeit an, in eine fertige Praxis unseres MVZ zu ziehen.

Das MVZ Bahnhofstraße?

Genau. Unsere MVZ Poliklinik ist erfreulicherweise komplett belegt. Wir brauchten also eine schnelle Lösung neue Praxen zu schaffen, ohne zeitaufwendig komplett neu bauen zu müssen. Gemeinsam mit der Stadt und der GeWoBa wurde das Gebäude in der Bahnhofstraße ins Auge gefasst – mitten im Zentrum und mit Platz für Arztpraxen auf drei Etagen. Innerhalb des nächsten Halbjahres werden die Orthopäden ihre neuen Räumlichkeiten beziehen. Desweiteren halten wir jeweils eine Etage für Zahnmedizin und eine für Allgemeinmedizin bereit.

Welche Ideen gibt es noch?

Mehr als eine Idee, sondern ganz konkret ist das neue Berufsbild: Arztassistenz oder Physician Assistant (PA). Nicht-ärztliches Personal übernimmt Assistenzaufgaben, also bestimmte ärztliche Tätigkeiten wie die Mitwirkung bei der Erstellung von Diagnostik und Therapieplänen. Die Weiterbildung für Pflegekräfte und andere Gesundheitsfachberufe erfolgt als sechssemestriges duales Bachelorstudium. Wir haben uns dieses Modell kürzlich in Papenburg im Emsland angesehen und wollen es in Spremberg anbieten.

Kann so die medizinische Versorgung abgesichert werden?

Es ist einer von vielen Bausteinen. Unsere Kernaufgabe als Krankenhaus ist die stationäre Versorgung von Patienten. Für die ambulante Versorgung ist initial die Kassenärztliche Vereinigung zuständig. Wir unterstützen bestmöglich und arbeiten aktiv mit, um die ambulante medizinische Versorgung zu gewährleisten. Die Stadt hilft ebenfalls, wie beim MVZ in der Bahnhofstraße. Es braucht viele kluge Lösungen, um die medizinische Versorgung trotz des Ärztemangels aufrechtzuerhalten.

www.krankenhaus-spremberg.de

Continue reading

Tauchgang in die Finsternis

Unterwasser-Einsatz auf der Kläranlage Döbern

Tauchgang in die Finsternis

Sauerstoff, eine Funkverbindung und das Vertrauen in die Kollegen und die eigenen Fähigkeiten: Das sind die Voraussetzungen für die Arbeit der Industrietaucher.

Die Profis der Tauchbetrieb S. Richter GmbH aus Schleswig-Holstein waren nach Döbern gekommen, um im Belebungsbecken der Kläranlage auf Tauchstation zu gehen. Der Einsatz in 5 Metern Tiefe geschieht in völliger Dunkelheit, denn im Belebungsbecken beträgt die Sicht gleich Null. Diese Tauchgänge führen nicht in farbenprächtige Unterwasserwelten, sondern in zwar geruchsneutrales, aber braunes, ca. 16° Celsius kühles Abwasser.

Alle fünf bis sechs Jahre müssen die Industrietaucher auf den Kläranlagen in den Abgrund, um die Technik unter andrem im Belebungsbecken zu überprüfen und zu reinigen. Dafür sind sie speziell ausgebildet. Ihre Arbeitskleidung: Neoprenanzug und Taucherglocke, die mit Kabeln und Schläuchen für den Sauerstoff, die Pressluft-Reserve und die Telefonverbindung ausgestattet sind. Eine Weste mit Gewichten sorgt für die nötige Schwere, um an den Grund des fünf Meter tiefen Beckens zu gelangen.

Blindes Vertrauen

In der völligen Dunkelheit sind Industrietaucher auf ihre Erfahrung und die Kommandos ihres Partners am Beckenrand angewiesen. So wichtig wie die Verständigung zwischen Taucher und Team ist auch die mit dem Kranführer. Den Kran hat der SWAZ extra dazugebucht. Auf Handzeichen navigiert der Kranführer die Belüftungsstränge zentimetergenau in Position, damit der Taucher sie unter Wasser verschrauben kann. Der muss sich im Klärbecken blind auf seinen Orientierungssinn in der Finsternis und das Team an Land verlassen können.

Sechs Belüftungsstränge, sogenannte Lanzen, mussten unter Wasser abgeschraubt, aus dem Becken gehoben, an Land gereinigt und dann unter Wasser mit Schrauben, Schlüsseln und Bohrmaschine wieder installiert werden. An jedem Strang sind 40 Lüfterkerzen, Membrane für die Rohrbelüfter, befestigt – 240 pro Becken. Zwei Tage hat der Wechsel der Belüfter in Döbern gedauert, der reibungslos geklappt hat. Die nächste Überprüfung ist hier für 2030 geplant.

  • Der Industrietaucher steigt in das Belebungsbecken.

    Foto: SWAZ

  • Unverzichtbar bei diesem Einsatz ist auch der Kran.

    Foto: SWAZ

  • Per Kran werden die Belüftungsstränge aus dem Becken und später wieder zurück ins Abwasser gehoben.

    Foto: SWAZ

  • Ein Belüftungsstrang hat 40 Lüfterkerzen, die jeweils 75 cm lang sind. An Land werden sie einzeln gereinigt.

    Foto: SWAZ

  • Zurück an der Wasseroberfläche. Der Einsatz ist erfolgreich beendet.

    Foto: SWAZ

Hintergrund:

Das Belebungsbecken gehört zu den zentralen Bestandteilen bei der Abwasserentsorgung auf einer Kläranlage, denn hier erfolgt die eigentliche Reinigung. Im Belebungsbecken kommen Mikroorganismen in Form von Belebtschlamm zum Einsatz. Das Belebtschlamm-Abwasser-Gemisch wird mittels Gebläsen künstlich belüftet. Durch die Belüftung wird Sauerstoff zugeführt, der wiederum die Mikroorganismen aktiviert, die sich von den Schmutzteilchen ernähren.

Hier bauen wir für Sie

Kontinuierlich investiert der SWAZ in seine Anlagen und Leitungen. Das ist mitunter auch mit Verkehrseinschränkungen verbunden. Aktuell betrifft das folgende Baumaßnahmen:
■ Erneuerung der Trinkwasserleitung in Schwarze Pumpe, Bahnweg/Fritz-Schulz-Straße
■ Erneuerung der Trinkwasserleitung in Groß Schacksdorf, Waldsiedlung bis 31. Oktober 2025
■ Erneuerung der Trinkwasserleitung in Zerre, Spremberger Chaussee mit halbseitiger Sperrung

Continue reading

Voller Energie Richtung Zukunft

Ausbildung bei der SWS: Atmosphäre der Wertschätzung

Voller Energie Richtung Zukunft

Strom, Gas und Fernwärme – das sind die drei Säulen des kommunalen Energieversorgers. Das 60-köpfige SWS-Team ist im Einsatz, damit die Menschen in Spremberg und Umgebung bestens versorgt sind. Damit das auch in Zukunft so ist, bildet das Unternehmen kontinuierlich aus: Industriekaufleute, Kaufleute für Digitalisierungsmanagement, Elektroniker/-innen für Betriebstechnik (m/w/d), Anlagenmechaniker (m/w/d), Anlagenmechaniker für Instandhaltung (m/w/d) sowie im dualen Studium Betriebswirtschaftslehre.

Die neuen Auszubildenden Mattes Pink (Industriekaufmann, 3.v.l.) und Chris Leon Handschak (Elektroniker für Betriebstechnik, 4. v. l.) werden von Bianca Pehla (r.), Personalmanagement, Marko Langer Kruß (2.v.r), Bereichsleiter Technische Dienste/Netzbetrieb, Thomas Koch (l.), Meister Netzbetrieb Strom und Jacqueline Schimanski (2.v.l.), Bereichsleiterin Vertrieb/Service, begrüßt.

Foto: SWS

Drei junge Männer erlernen aktuell jeweils einen der Ausbildungsberufe. Jessica Rühle-Krause absolviert hier ihr duales Studium. Ende August konnten SWS-Geschäftsführer Michael Schiemenz und Bianca Pehla vom Personalmanagement drei weitere Auszubildende begrüßen. Fast alle haben den Energieversorger durch frühere Praktika und Ferienjobs kennengelernt und so erste Kontakte geknüpft. „Wir machen aktiv auf die berufliche Vielfalt und die Karrierechancen aufmerksam“, sagt Bianca Pehla. „Wir bieten Schnuppertage an, besuchen Schulen, nehmen an Informationsveranstaltungen und Ausbildungsmessen teil, informieren auf unserer Homepage und in verschiedenen Stellenportalen.“ Mit Erfolg, denn erfreulicherweise war die Resonanz auf die angebotenen Ausbildungsplätze groß.

Viele Annehmlichkeiten

Die Übernahme- und Zukunftschancen für die jungen Menschen nach erfolgreichem Abschluss sind sehr gut. Für die Ausbildung hat die SWS langjährige und bewährte Kooperationspartner – die LWG (Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG Cottbus) sowie das bze (bildungszentrum energie GmbH) – an ihrer Seite. Neben der Vergütung (TVAöD), der Fahrkostenübernahme zum Bildungszentrum und zur Berufsschule, der Altersvorsorge, Jahressonderzahlungen, Lernmittelzuschüssen und Abschlussprämien sind auch die anderen Arbeitsbedingungen wie die flexiblen Arbeitszeiten sehr gut. Die angehenden Stadtwerker kommen aus Spremberg, Reuthen und Meuro. Auch beim restlichen Team sind nicht alle aus der unmittelbaren Umgebung. Einige kommen aus Cottbus, Lauta, Forst, Krauschwitz, Weißwasser und Hoyerswerda. Der längere Arbeitsweg wird durch die vielen Vorteile mehr als wettgemacht.

Familiäres Miteinander

„Bei allen Annehmlichkeiten ist unser größter Vorteil wohl das herzliche, fast familiäre Miteinander. Flache Hierarchien und eine Atmosphäre der Wertschätzung sind sicherlich Gründe dafür, dass sich unser Team wohlfühlt“, so Bianca Pehla. „Wir fördern die jeweiligen Stärken und setzen diese an den passenden Stellen im Unternehmen ein. Wir suchen für alle Themen der Mitarbeiter eine Lösung und unterstützen. Wenn Probleme auftauchen, schauen wir hin und finden Wege.“ Kleine Aufmerksamkeiten zu Weihnachten oder zum Frauentag, gemeinsame Aktivitäten wie unser Familienfest oder den Firmenlauf bestärken das. Schon traditionell sind die SWS auch in diesem Jahr wieder beim Drachenbootrennen an den Start gegangen. „Alles das trägt zu diesem besonderen Wir-Gefühl bei.“
Kein Wunder also, dass sich das rumgesprochen hat und die Stadtwerke für junge Menschen ein attraktiver Ausbilder sowie Arbeitgeber sind.

Mit diesem Flyer werben die SWS für ihre Ausbildungsberufe.

Flyer: SWS

www.swspremberg.de

Continue reading

Planungen laufen nach Bürgerbeteiligung auf Hochtouren

Eine Attraktion folgt der nächsten – im Stadtpark auf dem Georgenberg

Planungen laufen nach Bürgerbeteiligung auf Hochtouren

Sie liegt vielen Bürgerinnen und Bürgern am Herzen – die grüne Lunge der Stadt. Denn die herrliche Lage oberhalb der City mit Blick bis nach Weißwasser, Boxberg und bei gutem Wetter bis zu den Lausitzer Bergen ist einmalig.

Der Stadtpark aus der Vogelperspektive – hier wird gebaut und saniert, damit er für Einheimische und Gäste zur Attraktion wird.

Drohnenaufnahme: SPREE-PR/Petsch

Nicht jede Stadt hat die Voraussetzungen dafür, in einer gewachsenen grünen Umgebung Angebote für Kultur, Erholung und sportliche Aktivitäten zugleich vorzuhalten. Spremberg/Grodk will die gegebenen Chancen nutzen und bis 2028 den Park mit mehreren Attraktionen bestücken. Für jede Generation soll etwas dabei sein, denn der Stadtpark wird von jungen Familien ebenso wie von Joggern, Zumba-Freunden oder älteren Spaziergängern genutzt.

Pergola als Schattenspender.

Grafik: Ahner Landschaftsarchitektur Partnerschaftsgesellschaft mbB

Es geht los

„Die Planungen laufen, die Beratungen mit der Unteren und Oberen Denkmalschutzbehörde sind durch. Der Antrag auf Erteilung der denkmalrechtlichen Genehmigung ist gestellt“, sagt Gerd Schmiedel, Fachbereichsleiter Planen und Bauen. „Derzeit warten wir auf die Fördermittelbescheide. Erst danach können die Maßnahmen ausgeschrieben werden, damit es losgehen kann. Und es wird richtig schön!“ Im 1. Bauabschnitt werden unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt: Sanierung der „Bastion“ und Errichtung eines barrierefreien Zugangs. Alle Steine und Treppen werden in dem Bereich gereinigt. Ein Fernrohr für Touristen kommt an der Seite hinzu, aber kein mittig stehendes Bauwerk, das ein weithin sichtbares Zeichen gewesen wäre. Der Platz soll für Bands, Lesungen oder andere kleinere Kulturprogramme genutzt werden können.

Der Brunnen mit der geplanten Nebeldüsen-Anlage.
Grafik: Ahner Landschaftsarchitektur Partnerschaftsgesellschaft mbB

Springbrunnen bleibt

Auch der Seemannpavillon wird instandgesetzt, er erhält ein neues Geländer. Der Springbrunnen wird an Ort und Stelle saniert und nicht – wie im Oktober noch verkündet – um etwa 10 Meter weiter versetzt, auch wenn das schöner aussähe. Der Denkmalschutz hat sich dafür starkgemacht, dass der Brunnen dort bleibt, wo er ist. Wichtig in der heißen Jahreszeit: Es sind zwei Nebeldüsen-Anlagen geplant, also Beregnungsanlagen, die in feinen Düsen Wasser versprühen. Eine schöne Abkühlung für die Besucher.

Eine Treppe wird vom Festplatz hoch zum Stadtpark führen.
Grafik: Ahner Landschaftsarchitektur Partnerschaftsgesellschaft mbB

Neue Treppe in den Park

Nach dem 1. Bauabschnitt werden der 2. und 4. in Angriff genommen. Der 3. Bauabschnitt umfasst die Wege und Treppen entlang der Hänge in der Bahnhofstraße, die Sanierung der Großen Pergola und die Fläche am Pilz.

Zunächst zum 2. Bauabschnitt: Der zieht sich vom Bereich Springbrunnen bis zu den Kriegsgräberstätten und dem Bismarckturm. Die zentrale Denkmalanlage soll zurückgebaut werden, Wege- und Platzflächen werden saniert, Bäume und Hecken angepflanzt. Im gesamten Stadtpark sollen einheitliche Papierkörbe, Bänke und Fahrradständer aufgestellt werden, und es wird eine neue Beleuchtungsanlage geben. Ganz neu für alle: Künftig führt eine Treppe vom Festplatz hoch zum Stadtpark. „Es handelt sich um eine Metalltreppe“, erklärt Bauamts-Mitarbeiterin Ines Brüllke. „Auf den ehemaligen Weinhängen bzw. den Flächen, die als Schulgarten genutzt wurden, stehen dann Calisthenics-Sportgeräte, also Reckstangen oder Geräte zum Hangeln oder Klimmzügemachen. Weiter oben stellen wir Spieltische auf zum ,Mensch ärgere Dich nicht’ Spielen und ähnliches.“

Schattenplätze auf der Mehrgenerationenanlage.
Grafik: Ahner Landschaftsarchitektur Partnerschaftsgesellschaft mbB

Schattenplätze am Spielplatz

Auf der Mehrgenerationenanlage werden auf Wunsch vieler Spielplatznutzer mehrere Bankgruppen um Schatten spendende Pergolen ergänzt. Im Kleinkinderbereich wird es ebenfalls eine Pergola mit Sitzgelegenheiten geben. Das alles weckt hohe Erwartungen und die Pläne, die von den Stadtverordneten mit großer Mehrheit beschlossen worden sind, zeigen, dass hier Bürgerwünsche umgesetzt werden zum Wohle aller. Der Stadtpark entwickelt sich zu einer großen Attraktion für Einheimische und all jene, die hierherziehen und voller Spannung nach den sogenannten weichen Standortfaktoren suchen. Also kulturelle, sportliche und Erholungsmöglichkeiten. Auch Touristen und Gäste der Stadt werden froh sein, innenstadtnah eine grüne, schattige Oase zu finden.

Aktuelle Bauvorhaben in Spremberg/Grodk

Berufsorientierende Oberschule

Am 8. September dieses Jahres erfolgte der 1. Spaten-stich für den Neubau an der Berufsorientierenden Schule in der Wirthstraße. Für die Kosten von 33,6 Millionen Euro kommt fast ausschließlich die Stadt auf. Land und Bund fördern keine Schulneubauten.

Abrissarbeiten an der Schwimmhalle

Noch ein 1. Spatenstich für ein großes Bauvorhaben: Am 29. September für die Sanierung der Spremberger Schwimmhalle. Nach umfangreichen Planungen haben nun die Abrissarbeiten am vorhandenen Bau begonnen.

Continue reading

Abonnieren Sie das E-Paper – verpassen Sie keine neue Ausgabe.

Hier zur kostenlosen Benachrichtigung.