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Herausgeber: Stadt Spremberg/Grodk · GeWoBa · SWS · SKK · SWAZ · ASG · Krankenhaus Spremberg

So hilft die Initiative „Heeme fehlste!“

Rückkehr und Zuzug in Spremberg/Grodk

So hilft die Initiative „Heeme fehlste!“

Ein Umzug in die Stadt Spremberg/Grodk lohnt sich: Neuankömmlinge, die in die Kernstadt beziehungsweise in einen der 14 Ortsteile ziehen, erhalten eine Willkommensbox.

Buntes Treiben beim Sommerfest „Heeme fehlste!“ auf dem Innenhof der historischen Post. Hier konnten sich zum Heimatfest potenzielle Rückkehrer über Wohnungsmarkt, Arbeitgeber sowie Institutionen informieren.

Foto: T. Roitsch/ASG

Die überreicht das Team der Initiative „Heeme fehlste!“ seit 2024. Darin finden sich viele Dinge aus der neuen Heimatstadt – unter anderem ein Kaffeebecher, Marmelade und Tee. „Bis jetzt haben wir rund 140 Boxen an Zuzügler und Rückkehrer überreicht“, sagt Projektkoordinatorin Anja Guhlan von der ASG Spremberg GmbH. Das sind 140 Familien, Paare und Singles, die sich für Spremberg/Grodk als Lebensmittelpunkt entschieden haben.
Die Willkommensbox ist aber nur das sprichwörtliche Sahnehäubchen. Punkten kann die Stadt Spremberg/Grodk bei neuen Einwohnern mit bezahlbaren Mieten, guten Jobperspektiven und vielen abwechslungsreichen Freizeitangeboten. Auf ihrem Weg nach Spremberg/Grodk unterstützt „Heeme fehlste!“ Zuzügler und Rückkehrer. Eine Altersgrenze gibt es nicht. „Wir bieten Hilfe mit unserem breiten Netzwerk. Darunter sind neun Anbieter von Wohnraum in Spremberg sowie weitere aus Hoyerswerda und Weißwasser“, so Anja Guhlan. Egal ob Eigenheim oder Mietwohnung, für jeden Geschmack und Geldbeutel wird das passende Zuhause gesucht. „Außerdem arbeiten wir mit etlichen Unternehmen in der Region zusammen, die offene Stellen besetzen wollen“, sagt die Projektkoordinatorin. Darüber hinaus kooperiert die Initiative mit Schulen, Vereinen und Gruppen.

Sommerfest lockt an

Ein fester Termin im Veranstaltungskalender ist das alljährliche „Heeme fehlste!“-Sommerfest. Das geht zum traditionellen Spremberger Heimatfest über die Bühne. Die Ausgabe 2025 endete mit einem neuen Rekord: Rund 1.100 Besucher wurden bei der knapp dreistündigen Veranstaltung auf dem Innenhof der historischen Post im Stadtzentrum gezählt. „Das Sommerfest ist unser Rückkehrertag. Andere Städte laden dazu rund um Weihnachten ein. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, Weihnachten ist ein Fest für die Familie“, sagt die Projektkoordinatorin. Ein Vorteil des Heimatfestes: Es lockt Tausende Besucher an, darunter auch ehemalige Spremberger. Das Sommerfest wächst. Erstmals gefeiert wurde es 2019. „Es ist wie eine Börse“, sagt Anja Guhlan, „es dreht sich um die Bereiche Leben, Wohnen und Arbeit.“ In diesem Jahr wurden 22 Stände aufgebaut. Drei mehr als bei der Ausgabe 2024. Mit dabei waren Anbieter für Wohnraum, Arbeitgeber aus der Region und Initiativen. „Es gab zahlreiche Gespräche mit Rückkehr- oder Zuzugswilligen“, sagt Anja Guhlan, „aber auch Gespräche mit Hiergebliebenen, die wir Heimatverliebte nennen, und die sich nach neuen Job-Perspektiven umschauen.“ „Heeme fehlste!“ ist auch für die Menschen da, die schon in Spremberg/Grodk leben.

Spannende Stammtische

Offen für Rückkehrer, Zuzügler und Heimatverliebte sind auch die „Heeme fehlste!“-Stammtische, zu denen seit 2017 eingeladen wird. Sie finden viermal im Jahr statt – jeweils im Januar, April, Juli und Oktober. Jedes Mal an einem anderen Ort, um die Vorzüge Sprembergs zu zeigen. Beim Treffen im Schokoladenland der Confiserie Felicitas in Hornow wurden Schokoladen verziert, bei einem anderen Termin im Hornower Schloss ein Schatz gesucht. In der Initiative engagieren sich ehrenamtliche Helfer.

Hunderte Follower

Über Facebook und Instagram hält Anja Guhlan Kontakt zu Hunderten Followern und wird über die Kanäle von Rückkehr- und Zuzugswilligen angesprochen. Sie postet Stellen- und Wohnungsangebote, Fotos und interessante Fakten aus Spremberg/Grodk. Pro Jahr berät Anja Guhlan durchschnittlich 24 Interessenten, die nach Spremberg/Grodk ziehen wollen. Das können Einzelpersonen oder Familien sein. Rund die Hälfte kommt am Ende in die Stadt. Doch nicht jeder Zuzügler oder Rückkehrer nimmt im Vorfeld Kontakt zur Initiative auf. Einige Interessenten betreut Anja Guhlan wenige Wochen bis zum Umzug. Bei anderen dauert der Prozess bis zu einem Jahr. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Aber auch Neuankömmlinge aus Polen, Österreich, der Schweiz und Spanien wurden schon betreut. Noch seien es viele Rückkehrer, die Unterstützung bei „Heeme fehlste!“ suchen. „Die Zahl der Zuzügler steigt aber.“
Gerade erst hat eine Familie aus Rumänien dank der Aktion „Probewohnen“ die Perle der Lausitz als möglichen neuen Arbeits- und Lebensort erkundet (siehe hier).

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Spremberger auf Zeit

Eine Familie aus Rumänien testet mit Probewohnen die „Perle der Lausitz“

Spremberger auf Zeit

Zwei Zimmer, Küche, Bad auf dem Georgenberg, fußläufig ins Zentrum: Familie Paun hat getestet, ob Spremberg/Grodk ihre neue Heimat werden könnte. Mit Mirela Paun, ihrem Mann Daniel und ihrer Tochter Melissa ist das Probewohn-Projekt „Spremberg auf Zeit“ in diesem Sommer gestartet. Die rumänische Familie mit deutschen Wurzeln hat vom 18. August an zwei Wochen in der „Perle der Lausitz“ verbracht.

Ins Leben gerufen haben das Probewohn-Projekt die kommunale GeWoBa, die insgesamt drei ausgestattete Wohnungen zur Verfügung stellt, gemeinsam mit der Zuzugs- und Rückkehr-Initiative „Heeme fehlste!“ und in Zusammenarbeit mit allen kommunalen Unternehmen vor Ort. Ziel ist es, neue Bürgerinnen und Bürger für die Stadt zu gewinnen. Im Radio hatte Mirela Paun, die mit ihrer Familie in Temeschwar lebt, von der Probewohn-Aktion gehört. „Das ist eine gute Gelegenheit, um zu sehen, ob man sich dort wohlfühlt“, sagt die junge Frau. Ob die Pauns nach Spremberg/Grodk ziehen, hänge davon ab, ob die Eltern Arbeit finden. In ihrer rumänischen Heimat ist Mirela, die in Bamberg aufgewachsen ist, Lehrerin an einer deutschen Schule, ihr Mann Daniel ist Polizist. Ihre 18-jährige Tochter besucht in Temeschwar eine deutsche Schule, um dort das Abitur zu machen.


Auf ihrer Entdeckungsreise in Spremberg machte Familie Paun einen kurzen Zwischenstopp am Mehrgenerationen-Spielplatz direkt am Spree-Radweg. „Heeme fehlste!“-Koordinatorin Anja Guhlan gab Tipps für Ausflugsziele in der „Perle der Lausitz“.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Stadt zum Wohlfühlen

„Wichtige Standortfaktoren sind der Arbeitsmarkt, eine passende Wohnung, die Lebensqualität, die Freizeitangebote, die Kultur, eine gute Verkehrsanbindung und die soziale Situation“, so Mirela Paun. Nach wenigen Tagen in Spremberg war die einstimmige Meinung: „Wir fühlen uns hier sehr wohl.“ Nun wird gemeinsam erörtert, ob ein Umzug infrage kommt. „Falls das so ist, sagt ‚Heeme fehlste!‘ der Familie schon jetzt Unterstützung zu“, so die zuständige Projektkoordinatorin Anja Guhlan von der ASG Spremberg GmbH. Sie hatte die Absprachen mit den Pauns getroffen und sie gemeinsam mit Katja Herold-Schwarzbach von der GeWoBa in Empfang genommen.

Probebewohner aus Berlin

Auch ein Paar aus Berlin ist über das Probewohnen auf Spremberg/Grodk aufmerksam geworden. Die beiden Hauptstädter sind von Mitte bis Ende September zu Gast. Alle Probewohner bewerben sich vorab über ein Online-Formular. Zahlen müssen sie nur die Betriebskosten für die Wohnung pro Woche. Darin enthalten sind die Nutzung der Waschmaschine, Strom, Wasser, WLAN und die TV-Gebühren. Im September endet die erste Ausgabe des Projektes „Spremberg auf Zeit“.

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Lebenswerte Heimat

Was junge Fachkräfte nach Spremberg zieht und hier hält

Lebenswerte Heimat

Was mögen junge Menschen an Spremberg/Grodk, was an ihrer Arbeit? Und was wünschen sie sich für die Zukunft? Das haben wir sieben Frauen und Männer gefragt, die in einem der kommunalen Unternehmen eine Ausbildung absolvieren bzw. arbeiten. Lesen Sie hier ihre Antworten.

Diese jungen Menschen berichten hier was ihnen an Spremberg gefällt.
Foto: Stadtverwaltung Spremberg/Grodk

  • Die 17-jährige Leonie Adam aus Cottbus lernt im 1. Ausbildungsjahr den Beruf der Pflegefachfrau und hat sich das Krankenhaus Spremberg ausgesucht.

    Leonie Adam vor der Chirurgischen Station C2 des Spremberger Krankenhauses, auf der sie aktuell eingesetzt ist.
    Foto: SPREE-PR/Kühn

    Warum? „Ich habe hier schon mein FSJ absolviert und das hat mir sehr gefallen. Das Haus zeichnet sich durch eine außerordentlich hohe Patientenzufriedenheit aus. Meine Oma ist gelernte Altenpflegerin und ich wollte schon immer mit Menschen und in der medizinischen Branche arbeiten.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Spremberg ist eine kleine und schöne Stadt zum Wohlfühlen. Im Krankenhaus gefällt mir die Arbeit im Team am besten. Ich schätze die familiäre Atmosphäre im Haus sehr.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Dass das Krankenhaus weiter bestehen bleibt. Persönlich würde ich mir für Spremberg eine Kinderstation wünschen.“

  • ② Mateusz Gruchot ist 31  Jahre alt, lebt mit seiner Familie in Schwarze Pumpe und ist Arbeitsvorbereiter im Bereich Trinkwasser beim SWAZ.

    Mateusz Gruchot vom Bereich Trinkwasser ist regelmäßig im Ver-bandsgebiet unterwegs, um Anlagen zu überprüfen.
    Foto: SPREE-PR/Petsch

    Warum haben Sie sich für den SWAZ entschieden? „Als ich noch im Spreewald gelebt habe, habe ich erst eine Ausbildung bei Vattenfall und später neben dem Schichtdienst eine Weiterbildung zum staatlich anerkannten Techniker im Bereich Maschinentechnik absolviert. Vor zwei Jahren merkte ich, dass ich eine Vorliebe für die Wasserwirtschaft entwickelt habe, deshalb bin ich jetzt beim SWAZ.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Der SWAZ ist ein attraktiver Arbeitgeber. Wir arbeiten für die kommunale Daseinsvorsorge und sind für die Sicherstellung des Trinkwassers samt den dazugehörigen Anlagen verantwortlich. Die Arbeit beim kommunalen Unternehmen ist abwechslungsreich, interessant und gibt ein Stück Sicherheit bei der Versorgung der Familie. Der Arbeitsweg ist kurz und die Natur sehr schön. Unsere Familie fährt gern und viel Fahrrad. Die Umgebung erinnert mich an den Spreewald. Es wäre schön, wenn es mehr Exkursionen und Veranstaltungen zur Natur und zur Region gäbe, sodass die Kinder mehr darüber lernen.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Eine starke Region, die der Jugend hier auch nach dem Kohleausstieg Perspektiven für eine berufliche Zukunft bietet.“

  • ③ Der Cottbuser Johann Kossatz ist 19 Jahre und im 3. Ausbildungsjahr zum Anlagenmechaniker – Einsatzgebiet Instandhaltung bei der ASG Spremberg.

    Johann Kossatz ist im 3. Ausbildungsjahr zum Anlagenmechaniker, Einsatzgebiet Instandhaltung bei der ASG.
    Foto: ASG

    Warum haben Sie sich für diese Ausbildung bei der ASG entschieden? „Ich interessiere mich schon sehr lange für das Handwerk sowie für die technischen Verfahren und die Instandhaltung von Maschinen. Bei der ASG wird all das kombiniert. Der Zusammenhalt unter den Kollegen und die Arbeit hier gefallen mir sehr.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Es ist eine schöne und übersichtliche Stadt mit Ausbildungs- und Jobangeboten in unterschiedlichsten Bereichen. Schön wären noch mehr Freizeitangebote für junge Menschen und dass sich die Infrastruktur sowie der öffentliche Nahverkehr verbessern. Zu späteren Zeiten oder an Wochenenden fahren oftmals keine Züge und Busse mehr.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Dass Spremberg attraktiver für junge Menschen wird, mit noch mehr Ausbildungsplätzen und vielen weiteren Arbeitsplätzen, damit mehr Menschen hier bleiben oder andere zurückkommen.“

  • ④ Adrianna Chowaniec, 33, lebt in Groß Döbbern und arbeitet bei der GeWoBa als Sachbearbeiterin in der Finanzbuchhaltung.

    Adrianna Chowaniec auf dem Spremberger Marktplatz.
    Foto: SPREE-PR/Kühn

    Warum haben Sie sich für diesen Beruf und die GeWoBa entschieden? „Als Englischlehrerin für weiterführende Schulen habe ich während meines fünfjährigen Studiums sowie der Praktikumseinsätze gemerkt, dass die Rahmenbedingungen für diesen Beruf nicht optimal sind. Die Meinung und Autorität der Lehrkräfte verliert an Bedeutung und der Lernerfolg hängt größtenteils von den Schülern ab. Ich habe in Baden-Württemberg gewohnt und dort eine Umschulung im Bereich Rechnungswesen begonnen. Zahlen in der Buchhaltung lügen nicht – gibt es einen Fehler, lässt er sich immer finden und korrigieren. Eine Karriere in der Finanzbuchhaltung bietet bessere Zukunftsperspektiven und ist finanziell sicherer als eine Tätigkeit im Bildungswesen. Zur GeWoBa bin ich über eine Zeitarbeitsfirma gekommen. Erst hatte ich wegen der fehlenden Berufserfahrung Bedenken. Aber mein Berater bei der Arbeitsagentur sagte, dass dort Quereinsteiger eingestellt werden, das Team sehr nett ist und sich im Arbeitsalltag hilft. Er hatte recht.“

    Warum gefällt es Ihnen hier? „Der Arbeitsweg nach Spremberg ist schnell und bequem. Die Stadt ist sehr charmant mit vielen schönen Altbauten und malerischen Ecken. Da es sich um eine relativ kleine Stadt handelt, fühlt man sich nicht vom ständigen Großstadtlärm belästigt. Spremberg gefällt mir wegen seiner idyllischen Lage mit der Nähe zum Stausee, zur Natur und zu den gut ausgebauten Radwegen.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Der Mangel an Ärzten und freien Terminen ist ein Problem. Es werden Lösungen und Investitionen benötigt, die medizinisches Personal nach Spremberg bringen. Wie die derzeit laufende Modernisierung des Gebäudes in der Bahnhofstraße, das zu einem MVZ und Penthouse-Wohnungen für medizinisches Fachpersonal umgebaut wird.“

  • ⑤Die Sprembergerin Judith Lohrenz (20) absolvierte bis August bei der Stadtverwaltung eine Ausbildung zur Verwaltungs­fachangestellten und arbeitet jetzt im Sachgebiet Kita.

    Judith Lohrenz.
    Foto: K. Schirmer/Stadt Spremberg/Grodk

    Warum haben Sie diese Ausbildung gewählt? „Ich hatte mich für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Spremberg/Grodk entschieden, weil ich gern organisiert arbeite und es spannend finde, wie eine Stadt im Hintergrund funktioniert. Bei den Abläufen in einer Verwaltung steckt viel mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sieht. Außerdem ist das ein sicherer Arbeitsplatz mit guten Zukunftsperspektiven.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Da ich selbst aus Spremberg komme, war für mich schnell klar, dass ich auch hier arbeiten möchte. Die Stadt ist nicht zu groß, bietet aber trotzdem alles, was man braucht – inklusive der Nähe zur Natur. Vieles funktioniert gut, aber es gibt auch Dinge, die man noch verbessern könnte. Zum Beispiel wären mehr Freizeitangebote für Jugendliche oder eine bessere Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln wünschenswert.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Dass Spremberg eine lebendige, familienfreundliche Stadt ist, in der sich junge Menschen wohlfühlen und gern bleiben. Das bedeutet für mich mehr attraktive Freizeitmöglichkeiten, wie Sportvereine, Jugendzentren oder Veranstaltungen, die speziell auf junge Menschen zugeschnitten sind. Auch die Ausbildungschancen und Jobangebote vor Ort sollten besser werden, damit man nicht wegziehen muss, um eine Perspektive zu finden. Außerdem fände ich es wichtig, dass der öffentliche Nahverkehr moderner und flexibler wird. Digitale Angebote, etwa für Behördengänge oder Info-Plattformen, sollten weiter ausgebaut werden, um den Alltag leichter zu machen. Insgesamt wünsche ich mir, dass Spremberg offener für neue Ideen ist und jungen Leuten mehr Möglichkeiten bietet, sich aktiv einzubringen und mitzugestalten.“

  • ⑥Jessica Rühle-Krause (20) lebt in Welzow und absolviert bei der SWS ein Duales Studium in Betriebs­wirtschaftslehre.

    Für Jessica Rühle-Krause ist es wichtig, dass die SWS auch Verantwortung für die Region übernimmt.
    Foto: Detlef Bogott

    Warum haben Sie sich für diesen Beruf und die SWS entschieden? „Ich wollte von Anfang an Theorie und Praxis miteinander verbinden. BWL bietet eine breite Grundlage, mit der ich viele unterschiedliche Unternehmensbereiche verstehen und später gezielt Schwerpunkte setzen kann. Die SWS habe ich im Rahmen eines Praktikums und einer Projektarbeit kennenlernen dürfen und ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Energie ist ein interessantes und zukunftsrelevantes Thema, das ständig im Wandel ist und sowohl technologische als auch gesellschaftliche Entwicklungen direkt widerspiegelt.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Mir ist die regionale Verwurzelung des Unternehmens wichtig. Ich wollte nicht in einem Konzern arbeiten, sondern in einem Unternehmen, das Verantwortung für die Region übernimmt, familiär ist und die Energieversorgung auch zukünftig sichert. Ich bin hier aufgewachsen und zur Schule gegangen und habe hier viel erlebt. Besonders gefällt mir, dass sich Spremberg und die Region in den letzten Jahren weiterentwickelt hat und auch weiterentwickeln wird. Hier kann man die Transformation hautnah miterleben und als Teil der SWS auch mitgestalten.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „In Spremberg ist in den letzten Jahren bereits viel passiert, zum Beispiel der neue große Mehrgenerationen-Spielplatz und zahlreiche Modernisierungen. Ich würde mir mehr Freizeitmöglichkeiten für junge Leute wünschen sowie eine flexiblere Verkehrsinfrastruktur, auch für die Randregionen.“

  • ⑦ Marie-José Müller ist 24 Jahre alt, lebt in Bautzen und arbeitet bei der SKK in der Personalleitung und im Projektmanagement.

    Marie-José Müller in der Spremberger Langen Straße – im Hintergrund der Rathausturm.
    Foto: Detlef Bogott

    Warum haben Sie sich für die SKK entschieden? „Ich bin durch Bekannte aus dem Studium auf die SKK aufmerksam geworden und habe mich hier vorgestellt. Die Chemie mit dem Team hat sofort gestimmt. Nur der lange Fahrweg von meiner Heimatstadt Bautzen stand im Raum. Aber nach den ersten Monaten bei der SKK kann ich sagen: Die Strecke lohnt sich auf jeden Fall.“

    Was gefällt Ihnen hier? „Besonders schön finde ich den Schwanenteich, um den ich hin und wieder in der Mittagspause mit meiner Kollegin spaziere. Ich würde mir wünschen, dass es in der Innenstadt noch mehr kleine Cafés und Sitzmöglichkeiten im Grünen gibt – Orte, an denen man spontan verweilen und ins Gespräch kommen kann.“

    Was wünschen Sie sich für Spremberg in 10 Jahren? „Ich wünsche mir, dass Spremberg auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem man Arbeit und Natur so angenehm miteinander verbinden kann – gerne mit noch mehr kulturellen Angeboten und Treffpunkten, die Menschen aus der Region zusammenbringen.“

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Erste Adresse für Spremberger und Touristen

Die Leiterin der Stadt- und Touristinformation Merry Anger freut sich über den Zuspruch in den neuen Räumlichkeiten. Hier bekommen Einheimische und Touristen viele Tipps für Spremberg/Grodk und die Lausitz.

Foto: SPREE-PR/Kühn

Spremberger Kino & Kultur GmbH

Erste Adresse für Spremberger und Touristen

Die Stadt & Tourist Information ist wieder zurück im Bürgerhaus direkt am Marktplatz. Dieser moderne und zentral gelegene Standort ist ideal und ermöglicht für Besucher und Einheimische ein noch besseres Serviceangebot.
Das Team verfügt über umfassende Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Freizeittipps und Veranstaltungen in Spremberg und der Lausitz. Gleichzeitig dient die Einrichtung als Begegnungsstätte, die den Austausch zwischen Bürgern, Touristen und lokalen Akteuren fördert. Durch neue digitale Angebote und interaktive Informationssysteme wird das Serviceangebot stetig erweitert und modernisiert.

Natürlich können auch Andenken an die Stadt in der Stadt & Tourist Information erworben werden.

Foto: SPREE-PR/Kühn

Infos und Öffnungszeiten

Am Markt 2, 03130 Spremberg/Grodk, Tel.: 03563 59 00 656, Montag–Freitag: 9–16 Uhr

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Chefarzt Uwe Zillich: Teil-Ruhestand und Teilzeit im MVZ

Mediziner Uwe Zillich (l.) hat den Staffelstab und damit seine Aufgaben als Chefarzt der Traumatologie und Orthopädie im Spremberger Krankenhaus an den Orthopäden und Unfallchirurgen Siegfried Kebschull übergeben.

Foto: Krankenhaus Spremberg

Krankenhaus Spremberg

Chefarzt Uwe Zillich: Teil-Ruhestand und Teilzeit im MVZ

Seit 37 Jahren ist der Chefarzt der Traumatologie und Orthopädie Diplom-Mediziner Uwe Zillich mit dem Spremberger Krankenhaus verbunden. 1988 begann er hier als Assistenzarzt, Anfang dieses Jahres hat sich der 1961 in Spremberg/Grodk geborene Mediziner in den Teil-Ruhestand verabschiedet.

In seiner Praxis für Traumatologie und Orthopädie im MVZ praktiziert er aber weiter. Auch seine Durchgangsarzt-Sprechstunde führt er fort und ist für die Durchführung der Behandlung nach Arbeits- und Wegeunfällen zuständig. Die Chefarzt-Nachfolge im Krankenhaus hat Siegfried Kebschull übernommen, der seit dem 1. Januar 2024 als Oberarzt der Traumatologie und Orthopädie in der Klinik tätig ist. Seitdem arbeiten die beiden eng zusammen.

Zweitwunsch Mediziner

Uwe Zillich hat nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums der Humanmedizin in Berlin und in Dresden am 1. September 1987 die Approbation als Arzt erhalten und 1988 als Assistenzarzt in Spremberg/Grodk begonnen. Der Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie erinnert sich an seinen ursprünglichen Berufswunsch: „Ich wollte immer Architekt werden, aber es gab zu dieser Zeit keine freien Stellen in diesem Bereich.“ Seine Entscheidung für die Medizin hat er jedoch nie bereut. Im Rahmen seiner Facharztausbildung arbeitete er zunächst etwa ein Jahr als Anästhesist und wechselte dann aufgrund des Weggangs eines Kollegen in die Chirurgie. Als Geschwaderarzt war er nach seiner Approbation anderthalb Jahre bei der Nationalen Volksarmee. Außerdem war Uwe Zillich viele Jahre als Notarzt tätig und fuhr entsprechende Einsätze. Darüber hinaus engagierte er sich lange im Betriebsrat des Krankenhauses. Seit 2001 ist er außerdem als Durchgangsarzt tätig.

Der private Blick auf den Vollblut-Mediziner zeigt, dass sich im Jahr 2014 durch den Bauernhof und das Boot seine Sichtweise komplett verändert hat. „Ich freue mich sowohl auf meine berufliche als auch auf meine private Zukunft – langweilig wird es mir keinesfalls“, lacht der Spremberger.

Seit 2024 in Spremberg/Grodk

Siegfried Kebschull, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, ist 1966 in Schwedt (Oder) geboren und studierte an der Charité – Universitätsmedizin Berlin Humanmedizin. Seine Approbation erlangte er am 23. November 2011. Bevor er Anfang 2024 in Spremberg/Grodk begann, war er als Oberarzt der Unfallchirurgie im Städtischen Krankenhaus Eisenhüttenstadt tätig.

Nun ist Siegfried Kebschull Chefarzt für Traumatologie und Orthopädie im Spremberger Krankenhaus. „Ich weiß um die großen Fußstapfen, in die ich trete und freue mich sehr auf diese Herausforderung, die ich bestmöglich meistern möchte“, sagt er.

Die Chirurgische Abteilung vereint die Bereiche Traumatologie, Orthopädie, Unfallchirurgie sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie. Hier werden Patientinnen und Patienten mit verschiedensten Diagnosen behandelt – u. a. arthroskopische und konventionelle Gelenkchirurgie, Verletzungen des Skelettsystems, standardisierte Knochenbruchbehandlungen, Schultergelenkspiegelung und Eingriffe am Meniskus sowie am vorderen Kreuzband. Ein weiterer Schwerpunkt ist der künstliche Gelenkersatz im Schulter- und Hüftgelenk.

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Deine Ausbildung beim SWAZ – Ein Beruf mit Sinn und Zukunft!

Mateusz Gruchot vom Bereich Trinkwasser ist regelmäßig im Verbandsgebiet unterwegs, um Anlagen zu überprüfen – hier an einer Druckerhöhungsstation.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Deine Ausbildung beim SWAZ – Ein Beruf mit Sinn und Zukunft!

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, welche wichtige Rolle Wasser in unserem Leben spielt? Trinkwasser ist das Lebensmittel Nr. 1 und die Abwasserentsorgung entscheidend für eine saubere Umwelt. Beim SWAZ bist du Teil eines Teams, das sich täglich dafür einsetzt, diese lebenswichtigen Aufgaben zu erfüllen. Wir sind nicht nur Ver- und Entsorger, sondern ein Partner für die Gemeinschaft.

Der SWAZ versorgt in einem Gebiet mit 11 Kommunen gut 37.000 Einwohner mit Trinkwasser und kümmert sich um die Abwasser-entsorgung. Du wirst Teil eines Unternehmens, das nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, sondern auf das Wohl der Gemeinschaft. Deine Arbeit hat einen direkten, positiven Einfluss auf das Leben vieler Menschen. Vom Trinkwasser bis zur Abwasserentsorgung – du trägst dazu bei, dass sauberes Wasser für alle da ist. Hier ein kleiner Einblick, in welchen Berufen der SWAZ ausbildet.

Kauffrau bzw. Kaufmann für Büromanagement

Du liebst den Umgang mit Menschen, bist kommunikationsstark und serviceorientiert und möchtest deine Talente in einer modernen, sinnvollen und nachhaltigen Arbeitsumgebung entfalten? In der dreijährigen Ausbildung lernst du, wie du professionell mit Kunden interagierst und Lösungen für ihre Anliegen findest. Zur Ausbildung gehören außerdem das Erstellen von Bescheiden, das Bearbeiten von Anträgen, von Personal- und Finanzvorgängen und vieles mehr.

Mateusz Gruchot in der Druckerhöhungsstation.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Anlagenmechanikerin bzw. Anlagenmechaniker für Instandhaltung

Du bist interessiert an technischen Prozessen, handwerklich begabt, liebst den Umgang mit Menschen und möchtest deine Talente in einer modernen, sinnvollen und nachhaltigen Arbeitsumgebung entfalten? In der dreieinhalb Jahren Ausbildung werden Grundlagen der Metallbearbeitung, technologische Abläufe der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie praktische Kenntnisse über die Anlagen und Prozesse bei der Instandhaltung vermittelt. Hinzu kommen ein Schweißerlehrgang, ein Lehrgang zur „Elektrofachkraft für festgelegte, gleichartige, sich wiederholende Tätigkeiten”, eine Ersthelferausbildung und eine Schulung für die „Bedienberechtigung für Flurförderzeuge” (Gabelstapler).

Das erwartet euch:

Neben einer attraktiven Ausbildungsvergütung (Tarif öffentlicher Dienst) bieten wir eine Work-Life-Balance durch flexible Arbeits-zeiten, attraktive Sozialleistungen (30 Tage Urlaub, Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistung, Lernmittelzuschuss, Erfolgsprämie) und vieles mehr.

Gern informieren wir dich über unsere Ausbildungsberufe oder die Möglichkeiten, bei einem Praktikum den SWAZ besser kennenzulernen. Melde dich gern bei uns.

Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband

Heinrichstraße 9
03130 Spremberg/Grodk
Telefon: 03563 39 06-0
oder per E-Mail: info@swaz-spremberg.de

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SWS erfüllen Wünsche

Zu Besuch bei Anna, Bruno, Lara, Laura und Lisa, Mathilda, Leonie, und Theo (Foto von oben li. nach unten re.).

Fotos (7): SWS

Im Auftrag des Weihnachtsmanns

SWS erfüllen Wünsche

Auch zum vergangenen Weihnachtsfest hatte die SWS wieder Kinder aufgerufen, ihre Weihnachtswünsche zu malen oder aufzuschreiben. Für die Bescherung hatte der kommunale Energieversorger seine Weihnachtswichtel diesmal nach Spremberg/Grodk, Tschernitz und Drebkau geschickt. Zehn Gewinnerkinder wurden ausgelost, die von den Stadtwerkern Jana Hoffmann und Uwe Kawczynski besucht wurden, darunter die Geschwisterpaare Magdalena und Mathilda, Lisa und Laura sowie Bruno. Die 3-jährige Lara freute sich so sehr, dass sie dem Weihnachtsmann ein Bild gemalt und den Wichteln übergeben hat. Zu den Wünschen zählten u. a. ein Schminkkoffer, Geschichten-Erzähl-Figuren, kleine Puppen und ein Feuerwehrboot. Die „Weihnachtswunsch“-Aktion ist mittlerweile eine beliebte Tradition. Sie ist auch ein Beispiel dafür, wie sich der kommunale Energieversorger neben der Unterstützung zahlreicher Vereine, Veranstaltungen u. v. m. hier vor Ort engagiert.

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In eigener Sache

In eigener Sache

Zweimal jährlich SWZ

Die Stadtwerke Zeitung Spremberg wird ab diesem Jahr nicht mehr vier Mal, sondern zwei Mal erscheinen – im Sommer und kurz vor Weihnachten. Trotzdem berichten wir über Neuigkeiten und aktuelle Themen, z. B. auf unserer Seite in der Ausgabe „Unser Spremberg“, die Sie gerade in den Händen halten. Diese erscheint im Frühjahr und im Herbst.

Gute Resonanz auf Kundenportal

Das SWS-Kundenportal ist erst im vergangenen Jahr an den Start gegangen, schon haben sich gut 650 Nutzer angemeldet. Darunter haben beispielsweise 74 von ihnen ihre Abschlagsbeiträge geändert, 65 ihre Zählerstände gemeldet und 46 Kunden den Service der Onlinerechnung genutzt, die dadurch nicht mehr ausgedruckt werden muss. Durch die Registrierung sind die Daten direkt im System. Und für SWS-Kunden gibt es viele weitere Vorteile. Sie können Dokumente und Rechnungen aufrufen, Tarife einsehen und wechseln, das aktuelle Verbrauchsverhalten und das der Vorjahre prüfen, Bankdaten ändern, Abschläge anpassen, unterjährig und auch mehrfach Zählerstände hinterlegen und vieles mehr … probieren Sie es aus:

Zum Kundenportal

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ISP-News: Neues aus dem Industriepark Schwarze Pumpe

Auf dieser Fläche sollen vier Technicas von vier sächsischen Universitäten und Hochschulen entstehen.

Foto: SPREE-PR/Petsch

ASG Spremberg

+++ ISP-News: Neues aus dem Industriepark Schwarze Pumpe +++

1. Group 14 Silane GmbH

Die seit 2010 bestehende Monosilangasproduktionsstätte auf der sächsischen Seite im Südosten des ISP wird derzeit auf deutlich mehr Produktionskapazität modifiziert und auf die Wieder-Inbetriebnahme vorbereitet. Das dann produzierte Monosilangas hilft bei der Herstellung eines neuartigen Batteriematerials: ein Komposit aus Carbon und Silizium. Dieses BAM (Battery Active Material) steht als Vorprodukt der Batterieindustrie zur Verfügung, um die nächste Generation von Akkumulatoren herzustellen. Diese ermöglichen völlig andere Leistungsspektren und Materialeigenschaften, als die gegenwärtig hergestellten Lithium-Ionen-Akkus. So zeichnen sie sich durch viel höhere Langlebigkeit und effizientere Reaktionszeiten aus. Damit sollen die in den nächsten Jahren fortgeführte, umfassende Elektrifizierung in einem neuen Stadium unterstützt und die globale Energiewende vorangetrieben werden.

2. Green Circular Economy

Die LZA (Luftzerlegeranlage) von ehemals Linde wurde mittlerweile mit Fördermitteln zurückgebaut und die Fläche für den Verkauf an das ZFM (Zentrale Flächenmanagement des Freistaates Sachsen) vorbereitet. Als das damalige SVZ (Sekundärrohstoffverwertungszentrum) 2010 in die Insolvenz überführt wurde, ist die LZA von Linde aus der Nutzung gefallen. Entstehen sollen hier vier Technicas (ein Schnittstellenbetrieb für Versuche zur industriellen Skalierung) von vier sächsischen Universitäten und Hochschulen. In diesem Gebäudeensemble werden dann nach Fertigstellung ca. 460 wissenschaftliche Mitarbeiter Kreislaufwirtschaftsprozesse untersuchen. Es sollen u. a. Lösungen von GFK – dem Material, aus dem Windkrafträder bestehen – gefunden werden. Ziel ist es, GFK so zu recyceln, dass gebrauchsfähige Sekundärrohstoffe entstehen. Derzeit kann dieses Material nur thermisch behandelt, also verbrannt und verwertet werden.

3. Green Pharming

Die TU Dresden wird im Quartier Nagel Ingenieurbau GmbH ein Pilotprojekt zur medizinischen Produktion von therapeutischen Antikörper-Proteinen initiieren. Das konventionelle Verfahren für die Gewinnung dieser für die Herstellung von Krebsmedikamenten so wichtigen Proteine ist bisher sehr wenig nachhaltig und besitzt einen sehr umfangreichen CO₂-Fußabdruck. Ein innovatives, an der TU Dresden entwickeltes, Verfahren gewinnt diese Proteine aus der Züchtung genmanipulierter Tabakpflanzen. Diese Pflanzen sollen im ISP in einer neu zu errichtenden Gewächshausanlage produziert werden. Das so genannte Green Pharming steht für eine ressourcenschonende und nachhaltige Produktion von Vorprodukten für die Pharmazeutische Industrie.

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Ein Wochenende voller Genuss und Freude

Ein Wochenende voller Genuss und Freude

Frühlingserwachen und weitere Termine in Spremberg/Grodk

Am 5. und 6. April 2025 verwandelt sich die Spremberger Innenstadt in ein wahres Frühlingsparadies. Organisiert von City-Werbering Spremberg e. V. und Citymanagerin Madlen Schwausch erwartet die Besucher ein verkaufsoffenes Wochenende mit zahlreichen Angeboten.

Die Einzelhändler bieten attraktive Osterangebote, während der Kreativmarkt im City Center und in der Langen Straße handgefertigte Produkte präsentiert. Kulinarisch kommen die Besucher bei regionalen und internationalen Leckereien wie Bubble-Waffeln, Langos und Quarkkeulchen auf ihre Kosten. Für Unterhaltung sorgen Tanzgruppen, Bastelangebote und Spielspaß mit Hüpfburg und Karussell. Musikalisch wird das Wochenende von Drehorgel-
spieler Helmut Hagen und der Trachtenkapelle Spremberg e. V. begleitet. Ein Highlight ist das Eierbemalen mit Monika Ebert.

Wann: 5. und 6. April 2025
Öffnungszeiten: Samstag 10–18 Uhr, Sonntag 14–18 Uhr

Genießen Sie ein Wochenende voller Freude und kulinarischer Genüsse in Spremberg/Grodk!

Termine:

  • Fachkräftegewinnung und Berufsorientierung

    3. April: Zukunftstag Brandenburg
    24. Juli– 6. September: Ferienarbeit in Spremberger und Spreetaler Unternehmen
    24. Juli–6. September: Praktikum Lausitz

  • Für Bestandsunternehmen:

    8. April: Unternehmerfrühstück zum Thema KI

  • Rückkehr und Zuzug

    9. April, 19 Uhr: „Heeme fehlste“-Stammtisch, Schloss Hornow
    9. Juli, 19 Uhr: „Heeme fehlste“-Stammtisch, Freizeittreff Spreetal e.V.
    8. August, 17 –20 Uhr: Sommerfest für Rückkehr und Zuzug m Innenhof der historischen Post

  • Sport im Stadtpark Spremberg/Grodk

    1. und 15. Juni, 6. und 20. Juli, 3. und 17. August, 7. und 21. September – jeweils 10–11 Uhr

  • Perle-Radeln – geführte Radtouren mit der App Komoot

    26. April, 7. Juni, 30. August – Start jeweils 10 Uhr Marktplatz
  • Termine Spremberger Innenstadt

    5.– 6. April: Frühlingserwachen in der Spremberger Innenstadt
    1. Juni: Spremberger Kinderfest der Vereine
    8.–10. August: Spremberger Heimatfest

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