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Herausgeber: Stadt Spremberg/Grodk · GeWoBa · SWS · SKK · SWAZ · ASG · Krankenhaus Spremberg

Stadtgeschichte auf 32 Karten

SPREMBERGER KINO & KULTUR GMBH

Stadtgeschichte auf 32 Karten

In der Stadt & Tourist Information Spremberg gibt es neben Tipps und Informationen rund um Spremberg/Grodk auch ausgewählte Produkte regionaler Unternehmen wie Honig, Wein oder Gin. Darüber hinaus entstehen hier eigene Souvenirs, zum Beispiel der Spremberg-Kalender. Die Bilder für das besondere Andenken der Ausgabe 2027 stammen von Fotografin Laila Wentworth, die über einen großen Fundus an beeindruckenden Stadtansichten verfügt. In diesem Jahr wurden die Aufnahmen zusätzlich kreativ überarbeitet und der Kalender erstmals im A3-Format gestaltet. Erhältlich ist er für 16 Euro in der Stadt & Tourist Information.

Die Spremberger Weihnachtskugel glänzt seit 2023 jedes Jahr mit einem neuen Motiv – von der Stadtsilhouette über den Bismarckturm bis hin zu den Schwänen auf dem Schwanenteich. Das Aussehen der Jubiläumskugel 2026 bleibt bis Ende Oktober noch geheim. Dann kann man sie kaufen in der Stadt & Tourist Information.

Die Aufnahmen für den Spremberg-Kalender 2027 wurden zusätzlich kreativ überarbeitet.
Foto: SKK

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93.500 Kilometer beim STADTRADELN

ASG SPREMBERG

93.500 Kilometer beim STADTRADELN

462 Radlerinnen und Radler aus 29 Teams haben in nur drei Wochen gemeinsam eine Strecke von fast zweieinhalb Erdumrundungen zurückgelegt!

Mit ihren Fahrrädern haben sich die Teilnehmenden auf dem Marktplatz zur Zahl 725 aufgestellt. Mit dieser Aktion wurde am 6. Juni 2026 die lokale STADTRADELN-Kampagne eingeläutet. Im Anschluss startete eine geführte Radtour durch das Lausitzer Seenland.
Foto: ASG Spremberg GmbH/chairlines

Eine starke Leistung: Insgesamt 93.564 Kilometer sind bei der STADTRADELN-Kampagne im Juni 2026 in Spremberg/Grodk erstrampelt worden. Das entspricht einer fast zweieinhalbfachen Umrundung der Erde. Koordiniert hat die lokale Kampagne der Bereich Wirtschaftsförderung der ASG Spremberg GmbH. Nach 2025 war es die zweite Auflage des radsportlichen Events.

Die stärksten sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben zusammen 9.336,6 Kilometer absolviert. Ausgezeichnet wurden sie am 7. August beim „Heeme fehlste!“-Sommerfest im Hof der historischen Post. Für die drei Damen und Herren mit den besten Kilometer-Leistungen gab es jeweils Stadtgutscheine im Wert von 50, 25 und 15 Euro.

Die 17 Radlerinnen und Radler, die mehr als 725 Kilometer zurückgelegt haben, erhielten eine Fahrradtrinkflasche mit der Aufschrift „725 Kilometer für 725 Jahre“, angelehnt an das 725. Stadtjubiläum.

Damen

  • 1
    Annett Mikucki, Team Stadtverwaltung – 1.330,7 km
  • 2
    Silvia Markert, Team Sakura – 1.083,3 km
  • 3
    Josia Köhler, Team SpremCrafts – 799,7 km

Herren

  • 1
    René Moch, Team Stadtverwaltung – 2.505,9 km
  • 2
    Michael Rose, Team Albert – 2.026,8 km
  • 3
    Kevin Krining, Team Stahlwaden – 1.590,2 km

Teams

  • 1
    Team Albert: 18.993 km
  • 2
    Team Stadtverwaltung: 16.183 km
  • 3
    Team Stahlwaden: 6.777 km

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Achtung, Kostenfalle!

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STÄDTISCHE WERKE SPREMBERG

Achtung, Kostenfalle!

Aktuell sind vermehrt Schreiben und Postwurfsendungen von wettbewerblichen Messstellenbetreibern im Umlauf. In diesen Schreiben wird der Einbau intelligenter Messsysteme (Smart Meter) beworben.

Die Gestaltung und Formulierung dieser Briefe können den Eindruck erwecken, es handele sich um eine amtliche, gesetzlich veranlasste oder besonders dringliche Aufforderung zum Zählerwechsel. Diese Notwendigkeit ist nur vorgetäuscht. Wenn Sie Sicherheit haben wollen, fragen Sie bei Ihrem kommunalen Energieversorger nach. Wettbewerbliche Messstellenbetreiber (wMSB) sind grundsätzlich nicht an die gesetzlichen Preisobergrenzen nach § 30 des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) gebunden. Das bedeutet, dass sie ihre Preise für Einbau und Betrieb von modernen Messeinrichtungen oder intelligenten Messsystemen frei mit den Kunden vereinbaren können. Zum Vergleich: Aktuell liegt die Preisobergrenze bei den SWS für den durchschnittlichen Letztverbraucher (<6.000 kWh) bei 30 Euro im Jahr. Einer der wettbewerblichen Betreiber verlangt in seinen Schreiben 99 Euro pro Jahr, also mehr als das Dreifache gegenüber den SWS. Bei Fragen steht Ihnen unser Team gern zur Verfügung.

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Strategie für sichere Versorgung

STÄDTISCHE WERKE SPREMBERG

Strategie für sichere Versorgung mit der SWS Energie Perle

Der gesetzlich verordnete Kohleausstieg verursacht in der Lausitz einen tiefgreifenden Strukturwandel. Um als Region nicht nur Konsument, sondern aktiver Gestalter grüner Energie zu werden, bedarf es flexibler und fokussierter Unternehmenseinheiten. Deshalb haben die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH eine Tochtergesellschaft gegründet: die Energie Perle Spremberg (Lausitz) GmbH. Jan Jesikiewicz, SWS-Bereichsleiter Zahlungsverkehr/Finanzbuchhaltung/Controlling, erklärt, was es damit auf sich hat.
Warum war die Gründung der Tochtergesellschaft notwendig?

Sie ist die strategische Antwort auf die fortschreitende Transformation des Energiemarktes. Wir haben das klare Ziel, die Energiewende auf kommunaler Ebene aktiv zu gestalten und zu beschleunigen. Mit der Tochtergesellschaft können wir Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien, z. B. was Windkraft, Speicherlösungen und E-Mobilität betrifft, gezielter, agiler und in enger Kooperation mit Partnern aus Industrie und Umland realisieren.

Welche Vorteile gibt es dadurch?

Die Ausgründung bringt sowohl wirtschaftliche als auch strukturelle Vorteile mit sich. Als eigenständige GmbH kann das Unternehmen schneller auf Marktveränderungen reagieren, Fördermittel beantragen und Verträge für Großprojekte, z. B. für innovative Wärmeversorgungskonzepte, abschließen. Die Neugründung hilft, sich im Wettbewerb zu behaupten und die Wertschöpfung in der Region zu halten. Die Erträge der Erzeugung erneuerbarer Energien fließen direkt zurück in die Region und in den städtischen Haushalt, statt an Großkonzerne zu gehen. Der Ausbau grüner Infrastruktur schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze und sichert die Attraktivität Sprembergs als Wirtschaftsstandort.

Wie lange hat der Gründungsprozess gedauert?

Der formelle und strategische Vorlauf nimmt in der Regel bis eineinhalb Jahre in Anspruch: von den ersten wirtschaftlichen Machbarkeitsstudien über die Ausarbeitung der Gesellschaftsverträge und die politischen Abstimmungen in den städtischen Gremien bis hin zur finalen notariellen Beurkundung und dem Eintrag ins Handelsregister. Das stellt sicher, dass das Unternehmen von Tag eins an auf einem rechtlich und finanziell soliden Fundament steht.

Welche Auswirkungen gibt es für die Kunden?

Für die Endkunden in Spremberg/Grodk und Umgebung ergeben sich vor allem langfristige Vorteile und Versorgungssicherheit. Für bestehende SWS-Kunden ändert sich bei den laufenden Verträgen nichts. Die zuverlässige Belieferung, die gewohnten Tarife, der persönliche Service im Kundencenter vor Ort und die Ansprechpartner bleiben wie gewohnt bestehen. Der direkte Zugriff auf regional erzeugten, emissionsfreien Grünstrom macht die Region unabhängiger von den schwankenden und oft unvorhersehbaren Weltmarktpreisen für fossile Energieträger.

Was bedeutet die Gründung über Spremberg/Grodk hinaus?

Sie hat Leuchtturmcharakter für die gesamte Lausitz. Spremberg/Grodk zeigt exemplarisch, wie der Wandel von einer traditionellen Kohleregion hin zu einer Modellregion für erneuerbare Energien gelingen kann. Die Gründung ist kein isolierter Schritt, sondern Teil eines umfassenden Zukunft-Fahrplans. Bis Ende der 2030er-Jahre soll die Wärme- und Energieversorgung weitgehend dekarbonisiert sein. Mit der Energie Perle Spremberg (Lausitz) GmbH wurde ein Werkzeug geschaffen, mit dem die Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Energiewende teilhaben – und finanziell wie ökologisch direkt von ihr profitieren.

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Neuer Service der Stadt

STADT SPREMBERG/GRODK

Neue, wichtige Telefonnummer in Spremberg/Grodk: 115

Unter der 115 erhalten Sie schnell und zuverlässig Informationen zur öffentlichen Verwaltung in Spremberg/Grodk – und das von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, also auch außerhalb der örtlichen Sprechzeiten.

Die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des 115-Servicecenters beantworten die Fragen kompetent und zuverlässig auf Grundlage einer einheitlichen Wissensdatenbank. Die Behördennummer 115 steht für ein einheitliches Serviceversprechen, gemeinsame Qualitätsstandards und eine verbundweite Infrastruktur. Anrufende erhalten bei der 115 Antworten zu Verwaltungsfragen von Bund, Ländern und eben auch ihrer Kommune. Die Nutzung einer Vorwahl ist nicht notwendig.

Der schnelle Weg zu Verwaltungsfragen von Bund, Ländern und Kommunen geht jetzt auch in Spremberg über die Telefonnummer 115.
Grafik: Stadt Spremberg/Grodk

Sollte ein Anliegen nicht beim ersten Kontakt erledigt werden können, leiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses an die zuständige Stelle weiter. Rechtsauskünfte zu persönlichen Vorgängen (z. B. Bauanträge) oder Auskünfte, die individuelle personenbezogene Daten einschließen, können über die 115 nicht erteilt werden.

Die Behördennummer 115 ist derzeit in 15 Bundesländern und damit für ca. 70 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland erreichbar. Jährlich wählen bereits heute rund 6 Millionen Menschen die 115 bei Fragen zu Verwaltungsleistungen. Die 115 gilt als Paradebeispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen.

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Jetzt ist unsere Zeit!

STADT SPREMBERG/GRODK

Grußwort

Liebe Sprembergerinnen, liebe Spremberger, liebe Gäste!
Jetzt ist unsere Zeit!

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen, und das haben wir mit einem großartigen Heimatfest getan. Es lag eine Stimmung in der Luft, die gezeigt hat, wir feiern Spremberg/Grodk, und wir sind zu Recht stolz auf unsere Stadt und darauf, was wir gemeinsam leisten.
Wir wissen alle, dass wir nichts geschenkt bekommen haben, früher nicht und auch heute nicht – alles ist hart erarbeitet. Deshalb sage ich: Danke! Danke dafür, dass wir zusammenhalten, zusammenarbeiten, dass wir an uns glauben! Jetzt wird es sichtbar, in der Kernstadt und in den Ortsteilen. Neues entsteht, vieles wird saniert und manches neu genutzt. Der Neu- und Erweiterungsbau der BOS, die Schwimmhalle, das Gesundheitslandhaus Schwarze Pumpe/Carna Plumpa, das Dorfgemeinschaftshaus Graustein/Syjk, die Pumptrackanlage, der Stadtpark, das Färberquartier, der Vollsortimenter sind nur einige der größeren Baustellen, die versprechen: Spremberg/Grodk wird noch schöner.


Foto: Detlef Bogott

Freuen Sie sich darauf, demnächst gemeinsam die Früchte jahrelanger Arbeit zu ernten. So viele haben daran mitgewirkt, dass unsere Pläne nun Wirklichkeit werden. Dabei geht nichts ohne die Menschen und nichts ohne das Ehrenamt. Freiwillig Engagierte beleben die Vereine, die Ortsteile, Kirchen, Initiativen u. v. m. und sorgen dafür, dass aus Ideen Projekte und aus seelenlosen Bauwerken Oasen für die Gemeinschaft werden. Träume müssen auch gelebt werden, und das machen die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Dafür wollen wir ihnen mit einer Festveranstaltung danken.

Ich freue mich auf Ihre Vorschläge zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember (bitte per Post an: FreiwilligenAgentur Spremberg, Georgenstraße 37, 03130 Spremberg/Grodk, (Informationen unter www.freiwilligenagentur-spremberg.de).
Auch das werden wir feiern!

Spremberg/Grodk sagt Danke!
Ihre Bürgermeisterin Christine Herntier

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„Spremberg auf Zeit“

ASG SPREMBERG

„Spremberg auf Zeit“ – 202 Bewerbungen und ein Umzug

Die Probewohn-Aktion „Spremberg auf Zeit“ hat im Sommer 2026 für sehr großes Interesse gesorgt: 202 Bewerbungen sind innerhalb eines Monats für die zweite Runde eingegangen.

Die ersten Probewohner 2026 in Spremberg/Grodk waren Aleksandr Galchak und Polina Kravtsova (v. l.) aus Berlin. Als Ansprechpartnerin zur Seite stand dem Paar die „Heeme fehlste!“-Koordinatorin Pauline Neumann. Sie zeigte den Gästen beim Rundgang durch die Stadt unter anderem den Bullwinkel-Springbrunnen.

Beim Probewohnen konnten die Teilnehmenden in der Zeit vom 10. August bis zum 7. September jeweils sieben Tage lang die Stadt Spremberg/Grodk und ihre Vorzüge kennenlernen – und bestenfalls gleich Wurzeln in der „Perle der Lausitz“ schlagen. 

Als Erste haben diese Chance Polina Kravtsova und Aleksandr Galchak aus Berlin genutzt. „Wir sind müde von der stressigen Großstadt“, sagt Polina Kravtsova. „Wir möchten gern ruhiger leben. Vielleicht hier in Spremberg“, ergänzt ihr Partner. Beide stammen aus Jekaterinburg in Russland und leben seit einigen Jahren in Deutschland.

Ruhig ist es in Spremberg/Grodk. Das bemerkte das Paar schon am ersten Tag. Als Probewohner ausgewählt wurden die beiden 30-Jährigen von einer Jury. Die hatte es bei den vielen spannenden Bewerbungen aus ganz Deutschland gar nicht so leicht zu entscheiden, wer nach Spremberg/Grodk kommen kann. Bewertet wurden die Einsendungen nach einem Punktesystem. Und auf das Motivationsschreiben kam es an.

25 Erlebnisse in 7 Tagen

Auf die Beine gestellt haben das Probewohnen die lokale Rückkehr- und Zuzugsinitiative „Heeme fehlste!“, die vom Bereich Wirtschaftsförderung der ASG Spremberg GmbH koordiniert wird, sowie die Gesellschaft für Wohnungsbau mbH – GeWoBa – Spremberg. Die beiden Partner hatten auch schon die Probewohn-Premiere im Sommer 2025 organisiert. Passend zum 725. Spremberger Stadtjubiläum stand die diesjährige Aktion unter dem Motto „7 Tage, 25 tolle Erlebnisse“. Das Konzept ist leicht erklärt: Für jeweils eine Woche sind insgesamt vier ausgewählte Probewohner – entweder allein, zu zweit oder mit der Familie – während des einmonatigen Aktionszeitraumes aus anderen Regionen Deutschlands nach Spremberg/Grodk gekommen. Vor Ort entdeckten sie auf eigene Faust, was die Stadt alles zu bieten hat. Vorschläge für tolle Erlebnisse – zum Beispiel abtauchen in den städtischen Freibädern, ein Besuch des Spreekinos oder eine Radtour entlang der Spree – sorgten für reichlich Abwechslung. Zur Verfügung gestellt hat die GeWoBa eine voll ausgestattete Gästewohnung auf dem Georgenberg mit Platz für bis zu vier Personen. Miete und Betriebskosten gab es geschenkt.

Beruf ein wichtiger Punkt

Als Ansprechpartnerin stand den Sprembergern auf Zeit die „Heeme fehlste!“-Projektkoordinatorin Pauline Neumann von der ASG Spremberg zur Seite. Sie begleitete Polina Kravtsova und Aleksandr Galchak am zweiten Tag zur Regionalstelle Spremberg/Grodk der Kreisvolkshochschule (KVHS) Spree-Neiße. Die Bildungseinrichtung ist ein möglicher Arbeitsplatz für die beiden Probewohner. Jobperspektiven in der Stadt aufgezeigt bekommen – auch darum ging es beim Probewohnen. In der Kreisvolkshochschule erfuhren die Tanz- und Kunstlehrerin sowie der Sportpädagoge und Fußballtrainer, wie sie als Lehrkräfte in der Erwachsenenbildung beruflich in Spremberg Fuß fassen könnten. Lehrer werden in der Lausitz dringend gesucht und sind jederzeit herzlich willkommen.

Umzug nach Premiere 2025

Nach der Kennlernwoche müssen sich die Probewohner nicht sofort für Spremberg entscheiden. Aber die Aktion sorgt für Zuzug, bestätigt „Heeme fehlste!“-Koordinatorin Pauline Neumann: „Nachdem Mirela Paun im Sommer 2025 als erste Probewohnerin überhaupt mit ihrer Familie 14 Tage in Spremberg/Grodk zu Gast war, will sie nun mit ihrem Mann Daniel nach Spremberg/Grodk umziehen. Das freut uns als Initiative sehr.“ Das Paar kommt aus Rumänien, hat deutsche Wurzeln. Die Lehrerin und Umweltingenieurin sowie der Polizist und IT-Fachmann starteten ihre Job- und Wohnungssuche – unterstützt von „Heeme fehlste!“ und den Netzwerkpartnern.

Ermöglicht wird die Aktion durch die STARK-Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Familie Paun – Vater Daniel, Mutter Mirela und Tochter Melissa – war im Sommer 2025 zum Probewohnen nach Spremberg/Grodk gekommen. Die Zeit in der Stadt hat überzeugt, das Ehepaar will nun in die „Perle der Lausitz“ umziehen.

Fotos (2): ASG Spremberg GmbH/Tobias Roitsch

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Gemeinsame Zukunft im Fokus

KRANKENHAUS SPREMBERG

Gemeinsame Zukunft im Fokus

Wertschätzend, verlässlich, vertrauensvoll, kompetent, professionell – so wünschen sich Mitarbeitende die Führungsebene eines Unternehmens. Gibt es mehrere leitende Positionen, beispielsweise wegen verschiedener Bereiche oder der Verteilung auf mehreren Schultern, gehören ein gemeinsamer Stil, Verbindlichkeit und ein einheitliches Verständnis zu den Punkten, die für das Team wichtig sind. Das Spremberger Krankenhaus hat deshalb ein Führungskräfte-Entwicklungsprogramm (FEP) umgesetzt.

Sie haben gemeinsam eine wertschätzende Unternehmenskultur erarbeitet und umgesetzt: Trainerin Dr. Doreén Wächtler-Becker (l.), Krankenhaus-Geschäftsführer Tobias Grundmann und Christin Nowak, Leiterin der Personalabteilung.
Fotos (2): Anja Schröder/Krankenhaus Spremberg

Verantwortlich für das FEP ist Christin Nowak, seit 2004 im Spremberger Krankenhaus beschäftigt, seit 2021 die Leiterin der Personalabteilung. Sie und Geschäftsführer Tobias Grundmann haben sich als Partner für das Coaching die renommierte Trainerin Dr. Doreén Wächtler-Becker an die Seite geholt. Sie hat in den vergangenen Monaten 55 Mitarbeitende durch das Programm geleitet.

Alle Bereiche vertreten

Das sind im Spremberger Krankenhaus vom Küchenleiter bis zum Chefarzt alle Führungskräfte und ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter. Im ärztlichen Bereich zählen dazu die Chefärzte und die Oberärzte, im Pflegebereich sind das die Pflegedienstleitung, die Bereichsleiter und die stellvertretenden Bereichsleitungen, außerdem die Teamleitungen und die Abteilungsleiter der anderen Gebiete. „Unser Ziel war es, Führungskräfte aus allen Bereichen miteinander zu vernetzen und ihnen ein gemeinsames Verständnis von guter Führung mitzugeben. Denn wenn wir offen zusammenarbeiten, uns gegenseitig unterstützen und dieselbe Richtung verfolgen, können wir gemeinsam viel für unsere Mitarbeitenden und die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten erreichen“, sagt Christin Nowak. Das große Ziel des Programms: die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, eine langfristige Mitarbeiterbindung sowie die Etablierung eines einheitlichen Führungsverständnisses und einer gemeinsamen Führungssprache im Unternehmen. Durch die Vermittlung zentraler Management- und Führungskompetenzen wird die Fähigkeit gestärkt, Konflikte konstruktiv zu lösen und Mitarbeitende zielgerichtet zu leiten.
Wertschätzung ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur und ein entscheidendes Element, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen. Dazu zählt, Führungskräfte zu sensibilisieren, Personalentwicklungspotenziale zu erkennen und die individuelle Entwicklung von Mitarbeitenden zu unterstützen. Ebenso wichtig ist es, das Team auf die Herausforderungen eines dynamischen Umfelds, zum Beispiel durch politische und gesetzliche Veränderungen, Inflation oder Krisen vorzubereiten, sodass es reagieren kann.

Blick über den Tellerrand

In den 15 Monaten seit dem Start des FEP konnten die Teilnehmenden viele interessante Workshops an verschiedenen Orten erleben. Die Confiserie Felicitas in Hornow/Lěšće war ebenso Schauplatz wie das Spreekino. „Die Trainings haben uns unter anderem darin geschult, interne Herausforderungen und Problemfelder frühzeitig zu erkennen, Unterstützungsbedarfe zu sehen und darauf zu reagieren, das Rollenverständnis zu überprüfen, die Kommunikations- aber auch die Konfliktfähigkeit zu verbessern und vieles mehr“, so Christin Nowak. Mindestens genauso wichtig war und ist es, das Verständnis für andere Arbeitsbereiche und -abläufe zu entwickeln, gerade weil in einem Krankenhaus viele verschiedene Gebiete ein großes Ganzes ergeben – vom Einkauf über die Küche bis hin zur Haustechnik, dem Stationsbetrieb und dem OP. Der Blick über den Tellerrand war Teil des Programmes, der sehr zur Stärkung des Wir-Gefühls und des bereichsübergreifenden Austauschs zwischen den Führungskräften beigetragen hat. Tobias Grundmann, Geschäftsführer des Krankenhauses Spremberg: „Der offene Dialog über ähnliche Herausforderungen und gemeinsame Lösungsansätze fördert das gegenseitige Verständnis. Dadurch entstehen interdisziplinäre Netzwerke, und die gegenseitige Unterstützung, zum Beispiel zwischen Chefarzt und Küchenleitung, wächst.“

Wertschätzendes Miteinander

Daneben wurde Wissen in Bezug auf arbeitsrechtliche Grundlagen und Zeitmanagement vermittelt. Christin Nowak: „Die Förderung einer guten Führungskultur und einer Kultur der Wertschätzung und Anerkennung ist die Basis für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit. Wir freuen uns sehr über die gelungene Einführung und Umsetzung des Programms angesichts der Herausforderung, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden.“ Das betont auch Tobias Grundmann: „Der erfolgreiche Abschluss unseres Führungskräfte-Entwicklungsprogramms ist ein wichtiger Meilenstein für unser gesamtes Krankenhaus. Starke Führung schafft Orientierung, fördert Zusammenarbeit und ist die Grundlage für eine hochwertige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Mit diesem Programm investieren wir nicht nur in unsere Führungskräfte von heute, sondern stärken zugleich die Zukunftsfähigkeit unseres Hauses.“

Die große Veranstaltung zum Abschluss des Programms fand im Spreekino statt. Dr. Doreén Wächtler-Becker hat eine Netzwerkagentur für Personal, Management und Coaching und als Trainerin die 55 Führungskräfte des Krankenhauses über Monate begleitet.

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Mittendrin und voller Energie

STÄDTISCHE WERKE SPREMBERG

Mittendrin und voller Energie – das SWS-Team engagiert für die Region

Ob in Sachen Energie oder abseits von Strom, Fernwärme und Gas – das SWS-Team arbeitet hervorragend zusammen. Regelmäßig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei größeren Veranstaltungen im Einsatz, zum Beispiel beim Drachenbootrennen, beim DAK-Firmenlauf und sogar bei den Ferienspielen im Hort „Max & Moritz“ zum Thema Unternehmen und Berufe. Von einigen Events gibt es „Beweisfotos“.
  • Bei „Die Perle putzt sich“ packen regelmäßig alle mit an.
  • Großer Andrang am Kindertag im Spremberger Stadtpark.
  • Spaß und Sport beim Firmenwandertag in Cottbus.
  • Beim Heimatfest in Spremberg/Grodk sind die SWS immer vertreten.


Fotos (4): SWS

Podcast zur „Wärmewende Lausitz“

Um Transparenz in den komplexen Prozess der grünen Lösung zu bringen, beleuchtet die zweite Folge die aktuellen Schritte der Vorplanung. Titel: „Der Fahrplan zur grünen Wärme – das Planungs-Team packt aus“.

Zu hören ab sofort auf der Webseite www.waermewende-lausitz.de und überall, wo es Podcasts gibt.

Bild: SWS/KI-generiert

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Ministerin übergibt Zuwendungsbescheid

SWAZ

Ministerin übergibt dem SWAZ einen Fördermittelbescheid

756.952,65 Euro in Form eines Zuwendungsbescheides hat Brandenburgs Staatskanzleichefin Kathrin Schneider Anfang Juni an Stefan Grohmann, Verbandsvorsteher des Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes, übergeben. Die Fördermittel fließen in die Stärkung des Trinkwasserverbundes Lausitzer Revier und werden in die Sicherung einer leistungsfähigen Wasserinfrastruktur im Bereich des SWAZ investiert.

Mit dem Trinkwasserverbundsystem entsteht in Brandenburg und Sachsen eine wirtschaftsnahe Infrastruktur, damit die Wasserversorger auch in Zukunft Trinkwasser in ausreichender Menge und Qualität bereitstellen können. Insgesamt sind sechs Mitglieder in der Arbeitsgemeinschaft organisiert: ewag kamenz (Energie und Wasserversorgung AG), Kommunale Versorgungsgesellschaft Lausitz mbH, Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH, Wasserverband Lausitz (WAL), Ver- und Entsorgungswerke Bad Muskau GmbH und der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband (SWAZ). Das Gesamtkonzept der Versorgung über den Kohleausstieg hinaus besteht aus 49 aufeinander abgestimmten Teilprojekten – darunter 15 in Brandenburg und 34 in Sachsen. Ziel ist es, die vorhandenen Wasserversorgungsanlagen der einzelnen Zweckverbände miteinander zu vernetzen, um die Ressourcen flexibler zu steuern und Engpässe auszugleichen.

Ersatz für alte Leitung

„Wir verstehen den Zuwendungsbescheid als ein Zeichen der Unterstützung, der Anerkennung und des Vertrauens in die Arbeit des SWAZ, die wir hier gemeinsam für die Zukunft unserer Region leisten“, sagte Stefan Grohmann. „Dieses Vorhaben steht beispielhaft für Zusammenarbeit, Weitblick und Verantwortung – für unsere Gemeinden, unsere Wirtschaft und die Menschen, die hier leben.“

Ein Fördermittelbescheid in Höhe von mehr als 750.000 Euro hat Brandenburgs Staatskanzleichefin Kathrin Schneider an den SWAZ-Verbandsvorsteher Stefan Grohmann übergeben. Mit dem Geld wird die Stärkung des Trinkwasserverbundes Lausitzer Revier unterstützt.

Fotos (2): SWAZ

Eine leistungsfähige Wasserinfrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung, neue Investitionen und eine hohe Lebensqualität in der Lausitz. Als Teilprojekt im Trinkwasserverbundsystem Lausitz ist eine neue Wasserleitung vom Wasserwerk (WW) Spremberg/Grodk entstanden, die das Ortsnetz Schwarze Pumpe/Carna Plumpa mit Trinkwasser versorgt. Das WW verfügt über drei Ausgangsleitungen, eine ist die mehr als 50 Jahre alte Transportleitung aus Stahlbetonrohren. Die jetzige geförderte Baumaßnahme beinhaltet die Sanierung des letzten Abschnittes mit einem Düker unter der Spree hindurch, Rohreinzug und Spülbohrverfahren sowie dem Rückbau der Rohrbrücke über der Spree. Damit wird der letzte Teilabschnitt der Hauptausgangsleitung vom Wasserwerk Spremberg/Grodk ins Trinkwasserverbundsystem in Richtung Schwarze Pumpe ertüchtigt.

Weitere Projekte geplant

Ein weiteres Projekt, das im Rahmen des Trinkwasserverbundes realisiert werden soll, ist die 3.500 m lange Verbindungsleitung zwischen Döbern und Bad Muskau, um eine gegenseitige Belieferung zu gewährleisten. Die Maßnahmen dienen dazu, weitere Orte in das Verbundsystem einzubeziehen, dessen räumliche Reichweite zu erweitern und so neue Entwicklungspotenziale nutzbar zu machen.

Außerdem erfolgte die Erweiterung der Kapazität des Wasserwerks Spremberg/Grodk. „Das ist nötig, weil auftretende Abnahmespitzen im Trinkwasserverbund mit einer kurzfristigen Leistungserhöhung und Einspeisung in den Verbund ausgeglichen werden können.“ Bereits gefördert wurde der Verteilungsknoten der Druckerhöhungsstation (DE) Schwarze Pumpe/Carna Plumpa. Die DE ist eine zentrale Anlage, um das Trinkwasser zuverlässig zwischen Sachsen und Brandenburg zu transportieren. Es ist also ein symbolträchtiger Baustein der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Stefan Grohmann: „Dieses Projekt läuft nicht im Alleingang, sondern ist Ausdruck einer gemeinsamen Kraftanstrengung vieler Akteure – zahlreicher Trinkwasserversorger, Landkreise, Kommunen sowie Vertreter des Landes Sachsen und des Landes Brandenburg – und genau das macht es so besonders.“ Dank gilt allen Partnern und dem Team des SWAZ, das täglich mit großem Einsatz an der Planung und Umsetzung des Trinkwasserverbundes arbeitet. Mit dem Trinkwasserverbund Lausitzer Revier werden die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen, damit sich neue Unternehmen in der Lausitz ansiedeln können. Denn Industrie- und Gewerbeansiedlungen benötigen planbare und zuverlässige Wasserverfügbarkeit.

Trinkwasserverbund Lausitzer Revier

Eine funktionierende Infrastruktur der Trinkwasserversorgung ist elementar für den Lebens- und Wirtschaftsraum, erst recht in der Bergbauregion Lausitz. Im Trinkwasserverbund Lausitzer Revier werden rund 250.000 Menschen sowie zentrale Industriestandorte auf einer Fläche von etwa 3.200 Quadratkilometern versorgt. Das aus der Bergbautätigkeit entstandene Verbundsystem bekommt jetzt eine neue Bestimmung: Es ist die Basis für einen zukunftsweisenden Trinkwasserverbund. Damit es zukunftsfähig bleiben kann, sieht das technische Gesamtkonzept 49 Teilmaßnahmen der beteiligten sächsischen und brandenburgischen Wasserversorger des Verbunds, die sich in einer ARGE zusammengeschlossen haben, mit einem Investitionsvolumen in Höhe von ca. 185 Mio. Euro. Die Projekte sind zur Umsetzung innerhalb eines Zeitraums von 2021 bis 2038 geplant.

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